Krankenkasse fordert Reha-Antragstellung

2 Antworten

Hallo nias86,

Sie schreiben:

Krankenkasse fordert Reha-Antragstellung<

Antwort:

Dies ist nach einer längeren Krankengeldzahlung durchaus im gesetzlichen Rahmen und nicht zu beanstanden.

Meine Frage: Kann ich anstatt des Reha-Antrags auch einen Antrag auf Erwebsminderungsrente stellen?<

Antwort:

In der Regel sollte dies problemlos möglich sein, denn die DRV prüft dann von Gesetzeswegen ohnehin, ob bei Ihnen eine REHA in Betracht kommt!

"REHA geht vor Rente!"

Frage: Ist es sinnvoll den Rehaantrag an die Krankenkasse zur Einreichung bei der RV zu überlassen bezügl. der Umwandlung in eine EU-Rente? oder diesen mit einem Zusatzschreiben (keine Reha) selbst bei der RV einzureichen? Hat hier jemand Erfahrung darin, welches vorgehen anzuraten ist?<

Antwort:

Mit einem Antrag auf volle Erwerbsminderungsrente können Sie nichts falsch machen!

Diesen Antrag reichen Sie am Besten über Ihre Krankenkasse bei der DRV ein, dann schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe und kommen Ihrer gesetzlich vorgegebenen Mitwirkungspflicht nach!

Irgendwann läuft Ihnen ohnehin die Zeit davon, denn das Krankengeld ist auf maximal 78 Wochen befristet und dann bleibt nur noch das ebenfalls zeitlich befristete ALG 1!

Nach erfolglosem Arbeitsversuch wurde eine EU-Rente abgelehnt. Widerspruch durch VDK blieb erfolglos.<

Antwort:

Mit aktuell 59 Jahren sind Sie vor dem Stichtag 2.1.1961 geboren und haben ggf. Anspruch auf eine teilweise Erwerbsminderungsrente, wenn Sie Ihren allgemein anerkannten und ausgeübten Beruf auf Dauer nur noch 3 bis unter 6 Stunden ausüben können!

Wird diese teilweise Erwerbsminderungsrente wegen Berufsunfähigkeit bewilligt, dann können Sie ggf. ergänzend und darauf aufbauend eine volle Erwerbsminderungsrente wegen verschlossenem Teilzeitarbeitsmarkt beantragen!

Oft werden Rentenanträge abgelehnt, weil die medizinische Beweisführung nicht stichhaltig ist!

Überprüfen Sie also z.B. an Hand des Roten-Faden, ob bei Ihrer Krankenakte ggf. Verbesserungsbedarf besteht!

google>>

erwerbsminderungsrente.biz/fruehrente-beantragen-und-der-rote-faden/

Verzichten Sie auf gar keinen Fall auf die Hinzuziehung eines kompetenten Rechtsbeistandes, wie z.B. VDK:

google>>

vdk.de/deutschland/pages/mitgliedschaft/64026/rechtsberatung

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Hallo nias86, Das die Krankenkasse Sie auffordert eine Reha zu beantragen ist ein normaler Vorgang, die Entscheidung darüber sollten Sie aber mit Ihren behandelnden Fachärzten und dem Hausarzt beraten und dann selbst entscheiden ob und wann eine Rehabilitationsmaßnahme sinnvoll erscheint und wann diese angetreten werden kann. Eine Reha wird von der DRV nicht so einfach abgelehnt wenn diese durch die entsprechenden Berichte der behandelnden Ärzte empfohlen werden. Natürlich könnten Sie auch eine Erwerbsminderungsrente beantragen, aber auch hier ist anzuraten den Antrag durch entsprechende Arztberichte zu untermauern. So traurig sich es anhört, für die Krankenkassen sind alle Langzeiterkrankten ein Kostenfaktor den sie natürlich so schnell wie möglich an die Rentenversicherung „weiterreichen“ wollen. Ich persönlich würde Ihnen eine weitere Reha mit anschliessender Wiedereingliederung empfehlen.

Einkommensteuer bei Rentennachzahlung

Guten Tag,

im Jahr 2012 bezog ich ganz normales Gehalt (St.Kl. IV) und meine Frau Krankengeld. Diese habe ich auch bei der Einkommensteuererklärung 2012 ganz normal angegeben, kein Problem. Meine Frau bezog weiter Krankengeld bis 31.05.2013. Seit dem erhält meine Frau EU-Rente. Diese wurde rückwirkend zum 01.03.2012 bewilligt, also rückwirkend für den Zeitraum, in dem sie Krankengeld bezog, das wir ja versteuert haben. Wir erhielten für den rückwirkenden Zeitraum eine "Nachzahlung" von rd. 14.500 Euro, die wurde jedoch von der Krankenkasse kassiert, da die ja in der Zeit Krankengeld gezahlt hat. Wir haben also nicht wirklich eine Nachzahlung erhalten, nur Krankenkasse und Rentenversicherung haben untereinander ihre Finanzen geregelt. Damit waren schon mal wir, Krankenkasse & Rentenversicherung quitt. So weit so gut. Bei Finanzamt jedoch blieb das Krankengeld versteuert. Nun mache ich die Einkommensteuererklärung 2013 und gebe folgerichtig auch die EU-Rente meiner Frau an (muss ja versteuert werden), inkl. der Nachzahlung für 2012. Klingt ja logisch. Sehe ich ja ein. Allein wir haben ja bereits das Krankengeld 2012 versteuert, welches wir ja (durch den Ausgleich Krankenkasse <-> Rentenversicherung) gar nicht erhalten haben. Krankengeld + EU-Rente sind in etwa gleich hoch, sodass sie eine ähnliche Steuerlast verursachen müssten. Jedoch würden wir ja jetzt beides versteuern. Was müssen wir also tun, um das zu verhindern? Die Rentennachzahlung einfach nicht angeben? Oder müssen wir 2012 neu berechnen lassen (KG-Steuer-Erstattung dafür Rentennachzahlung-Besetuerung)? Geht das automatisch? Kann man das irgendwo im Vordruck der Steuererklärung angeben - nur ich finde das nicht?

Wer weiss Rat?

Vielen Dank. Viele Grüße Huddel

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