Krankenkasse berechnet rückwirkend Familienversicherung.

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Wo ist denn der Nachteil? Die Kinder sind doch krankenversichert gewesen und die PKV wäre doch wohl kaum billiger.

Ich hätte ja gedacht, das wäre leichter zu finden, aber Du scheinst es ja zu wissen: Was kostet denn die freiwillige GKV für Kinder?

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@Mikkey

Der Betrag für Kinder berechnet sich nach § 240 SGB V. Als "Einkommen" und Berechnungsbasis wird 1/5 der monatlichen Bezugsgröße nach § 18 SGB IV angenommen.

Der monatliche Betrag der Bezugsgröße beträgt ab 1.1.2014:

  • 2765€ pro Monat (alte Bundesländer)
  • 2345 € pro Monat (neue Bundesländer)

Von diesen Werten ist 1/5 zu nehmen und mit 15,5% zu multiplizieren. Dann noch knapp 2% Pflegepflichtversicherung dazu und das war es dann. Dürfte so um die 90€ im Monat liegen.

Eine PKV dürfte zwischen 90€ und 140€ liegen. Je nach Leistungsumfang.

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@alfalfa

PKV kostet 30€/Monat, seit 01.01.13 habe ich sie Privat versichert, eine PZusatzversicherung hatten sie vorher schon.

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@IchMF

Beamter? Beihilfeberechtigt?Freie Heilfürsorge?

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Gleitzonenbeschäftigung als Student in PKV der Mutter ?

Guten Tag, ich bin momentan in der PKV (Debeka) meiner Mutter (Beamtin) mitversichert, ich bin unter 25 und Student. 20% der Kosten trägt die KV, 80% die Beihilfe. Zur Zeit übe ich ein Minijobverhältnis an der Uni als SHK (studentische Hilfskraft) aus. Ab nächstem Semester wäre es möglich, mehr Wochenstunden für meinen SHK-Vertrag zu bekommen, ich würde somit die 450€ Grenze überschreiten, wäre aber noch unter 20 Wochenstunden, wäre also in der Gleitzone (Midijob). Jetzt habe ich online gelesen, dass ich als Arbeitnehmer in der Gleitzone nicht familienversichert sein darf, sondern mich selbst gesetzlich krankenversichern müsste. Aus diesen Umständen ergeben sich für mich folgende Fragen:

-zählt die 'Mitversicherung' bei der PKV überhaupt als Familienversicherung im Sinne einer Familienversicherung bei der GKV?

-kann ich überhaupt einen Midijob ausüben ohne mich parallel zu dem bestehenden privaten Versicherungsschutz noch gesetzlich versichern zu müssen (so wie ich das verstanden habe, rührt diese Pflicht daher, dass man als Midijobber Sozialversicherungspflichtig ist und diese Abgaben nur an die gesetzliche KV gezahlt werden können, da die Sozialversicherung staatlich 'gesteuert' ist)?

-wie verhält es sich mit der Befreiung von der Versicherungspflicht die ich vor Antritt meines Studiums einreichen musste? So wie ich ebendiese verstanden habe bin ich für die Dauer meines Studiums an die PKV gebunden (nach dem Studium ist ein Eintritt in die GKV geplant, aufgrund niedrigerer Beiträge)

Auf Nachfrage bei der Debeka gäbe es keine Probleme aus deren Sicht für das Beschäftigungsverhältnis, solange die 'Beihilfe mitspielt', das kann ich jedoch erst morgen erfragen.

Ich bin (wie man an Hand der Ausführungen vermutlich erahnen kann) absoluter Laie auf dem Gebiet und bin für jeden sachdienlichen Hinweis dankbar. (Evtl. auch Hinweise auf den Eintritt in die GKV nach dem Studium, falls dieser durch ein Beschäftigungsverhältnis über 450€ an dieser Stelle erschwert werden könnte?)

Ich bedanke mich im Voraus für die Hilfe und entschuldige mich im gleichen Atemzug für die vermutlich sehr stümperhaft formulierten Fragen. Falls weitere Informationen notwendig sind werde ich diese auf Nachfrage umgehend liefern.

Liebe Grüße

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Kann Beihilfe nachträglich gefordert werden, wenn rückwirkend die Familienversicherung entfällt?

Das Kind ist/ war bei mir beitragsfrei in der Familienversicherung mitversichert, da 2004 mein Gehalt größer war, als das meiner Frau. Durch Krankheit wurde ich verrentet, wodurch meine Frau als Beamtin jetzt mehr verdient und wir erst heuer bei Nachfrage der Krankenversicherung feststellen mussten, dass kostenfreie Familienversicherung nicht mehr gegeben ist. Andererseits hat die Krankenversicherung 2007 einem Zahnspangenprogramm zugestimmt, es zu übernehmen, obwohl damals die Familienversicherung nicht mehr gegeben gewesen wäre. Beihilfe konnten wir nicht beantragen, da ja keine Rechnungen vorliegen, also das Argument, wie öfter schon gesagt, wer nicht einreicht, braucht anscheinend das Geld nicht, nicht zutrifft.

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Kann ein minderjähriger Schüler hauptberuflich eingestuft werden?

Hallo, 2013 war ich Schüler (16 Jahre alt) und im Internet Marketing online tätig. Die Einnahmen im kompletten Jahr betrugen ca. 30.000,-€. Aus Unwissenheit wurde damals keine Gewerbeanmeldung durchgeführt und die Krankenkasse nicht benachrichtigt. Über einen Steuerberater habe ich nun die Erklärungen beim FA abgegeben und mich bei der Krankenkasse gemeldet.

Die Krankenkasse bzw. die nette Frau am Telefon meinte nun, dass man mich als hauptberuflich selbstständig einstufen wird, obwohl ich nie mehr als 1h/Tag in die Arbeit investiert habe und in die 10. Klasse des Gymnasiums ging. Das ganze Business war dank des Internets und Google fast vollautomatisch, sodass ich nichts machen musste.

Ist dies rechtens? Ich dachte, dass die Einstufung hauptberuflich/nebenberuflich vom Zeitaufwand abhängig ist. Eine nachträgliche Gewerbean- und abmeldung wurde vor kurzem durchgeführt und auch auf dem bogen steht "Nebentätigkeit".

Was meint ihr?

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