Krankenkasse berechnet rückwirkend Familienversicherung.

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3 Antworten

Nun, ist es so, dass:

  • Ein Ehepartner PKV versichert ist?
  • Das Einkommen des PKV Versicherten pro Monat höher ist als 1/12 der JAEG (=53350€ p.a)?
  • Das Einkommen des GKV Versicherten nicht höher ist als das des PKV Versicherten ?

Wenn alle drei Punkte mit ja zu beantworten sind, so besteht kein Anspruch auf eine kostenfreie Familienversicherung nach § 10 SGB V und die Kinder müssen mit einem eigenen Beitrag entweder in der PKV oder GKV versichert werden.

Die GKV hat das Recht bis zu vier Jahren Beträge nachzufordern.

Eine Pflicht zur Nachversicherung der Kinder nach § 198 SGB V besteht nur zwei Monate nach Geburt, ansonsten müssen Gesundheitsfragen beantwortet werden. Mit dem Risiko der Ablehnung bzw. Risikozuschlag. Und auch bei der Wahl des PKV Unternehmens ist man eingeschränkt. Nur wenige Unternehmen versichern Kinder "solo".

Zu guter letzt ist ggfs zu beachten, ob man im Fall der Absicherung der Kinder einen Anspruch hat auf den Arbeitgeberzuschuss nach § 257 SGB V. Das ist nämlich auch zu beachten ob PKV oder nicht.

Bei der Frage solltest Du anhand Deiner Versicherungsbiagrafie den Rat eines Versicherungsmaklers bzw. Versicherungsberaters einholen. Doch nur letzterer ist authorisiert zur außergerichtlichen Rechtsvertretung.

Dreimal ja, das war der Versicherung aber von Geburt der Kinder an bekannt. Ich habe immer alle Unterlagen eingesendet, sie haben aber bei der Berechnung meiner KV auch das Einkommen meines Mannes nicht berücksichtigt und in 2013 mußten wir 5500€ KV- Beitäge nachzahlen. Privat versichert kosten die Kinder je 30€ im Monat. Ich finde, sie hätten mir nach Prüfung der Unterlagen mitteilen müssen das die Kinder nicht Familienversichert sein können und nicht vier Jahre Beiträge nachfordern,weil sie es versäumt haben.

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@IchMF

Nun, PKV für Kinder mit 30€ Monatsbeitrag ist sehr günstig und habe ich nur als Beihilfe Kurzstufe gesehen (oder Tarif mit extrem hohen SB). Irgendein Detail fehlt hier bei der Falldarstellung. Nach § 206 SGB V besteht auch Mitwirkungspflicht. Wenn der PKV versicherte Beamtenstatus hat, dann sieht die Angelegenheit anders aus und die 5500€ können hinterfragt werden.Also ohne den Versicherungsverlauf im Detail zu kennen läuft es auf ein Rate mal hinaus. So wird das nix.

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Krankenkasse berechnet rückwirkend Familienversicherung,da sie übersehen haben das wir die Grundlagen zur Familienversicherung nicht erfüllen.

Das macht keinen Sinn! Meinst Du etwas anderes, wie z. B. Rückforderung oder Nacherhebung?

Sie prüfen rückwirkend den Anspruch auf Familienversicherung. Ich habe immer alle Unterlagen eingesendet, sie haben aber bei der Berechnung meiner KV auch das Einkommen meines Mannes nicht berücksichtigt und in 2013 mußten wir 5500€ KV- Beitäge nachzahlen. Privat versichert kosten die Kinder je 30€ im Monat. Ich finde, sie hätten mir mitteilen müssen das die Kinder nicht Familienversichert sein können und nicht vier Jahre Beiträge nachfordern,weil sie es versäumt haben die Unterlagen zu bearbeiten.

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Wo ist denn der Nachteil? Die Kinder sind doch krankenversichert gewesen und die PKV wäre doch wohl kaum billiger.

Ich hätte ja gedacht, das wäre leichter zu finden, aber Du scheinst es ja zu wissen: Was kostet denn die freiwillige GKV für Kinder?

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@Mikkey

Der Betrag für Kinder berechnet sich nach § 240 SGB V. Als "Einkommen" und Berechnungsbasis wird 1/5 der monatlichen Bezugsgröße nach § 18 SGB IV angenommen.

Der monatliche Betrag der Bezugsgröße beträgt ab 1.1.2014:

  • 2765€ pro Monat (alte Bundesländer)
  • 2345 € pro Monat (neue Bundesländer)

Von diesen Werten ist 1/5 zu nehmen und mit 15,5% zu multiplizieren. Dann noch knapp 2% Pflegepflichtversicherung dazu und das war es dann. Dürfte so um die 90€ im Monat liegen.

Eine PKV dürfte zwischen 90€ und 140€ liegen. Je nach Leistungsumfang.

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@alfalfa

PKV kostet 30€/Monat, seit 01.01.13 habe ich sie Privat versichert, eine PZusatzversicherung hatten sie vorher schon.

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@IchMF

Beamter? Beihilfeberechtigt?Freie Heilfürsorge?

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