Krankengeld /Lohnfortzahlung ratlos

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3 Antworten

Die sechs-Wochen-Frist läuft grundsätzlich für jede neue krankheitsbedingte Verhinderung neu an.

Beispiel:  Konnte der Arbeitnehmer aufgrund eines Beinbruches sechs Wochen nicht arbeiten und holt er sich -nachdem er wieder arbeitet- eine schwere Grippe, bekommt er jeweils für die Dauer von bis zu sechs Wochen Entgeltfortzahlung.

Eine Ausnahme besteht jedoch dann, wenn sich beide Krankheiten überlappen. In diesem Fall löst die "zweite" Erkrankung keine neue Entgeltfortzahlungsfrist aus. Zieht er sich also die Grippe zu, während er wegen des Beinbruches noch im Bett liegt, erhält er insgesamt nur bis zu maximal sechs Wochen Entgeltfortzahlung, selbst wenn der Beinbruch bereits ausgeheilt wäre und sich die Grippe darüber hinaus noch hinzieht.

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Meines Wissens werden die Kosten des Arbeitsunfalles von der Berufsgenossenschaft, nicht vom Arbeitgeber reguliert. Für die Grippeerkrankung müsste daher die normale Lohnfortzahlung greifen. 

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bei neu hinzugekommenen Krankheiten gibts keine Lohnfortzahlung sondern Krankengeld

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