Krankengeld falsch angerechnet?

1 Antwort

Wegen derselben Krankheit wird Krankengeld für längstens 78 Wochen innerhalb einer Frist von 3 Jahren gezahlt (Blockfrist). Diese 3 Jahresfrist ist eine starre Frist und beginnt grundsätzlich mit dem ersten Auftreten einer Erkrankung.

Wichtig ist hierbei, dass die Zeit einer Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall durch den Arbeitgeber als Bezugszeit von Krankengeld mitgerechnet wird, so dass in diesem Fall insgesamt 78 Wochen Krankengeld beim Vorliegen derselben Krankheit durch die Krankenkasse gezahlt werden muss. Nach Beginn eines neuen 3 Jahreszeitraumes besteht auf Grund derselben Krankheit ein erneuter Anspruch auf Krankengeld nur dann, wenn der mit Krankengeldanspruch Versicherte in der Zwischenzeit mindestens 6 Monate wegen dieser Krankheit nicht arbeitsunfähig und erwerbstätig war bzw. der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stand.

http://www.pro-retina.de/beratung/soziales/artikel/krankengeld

Vielen lieben Dank für Ihre Antwort. Mir ging es bei meiner Frage aber eher um die 5 Wochen Urlaub dazwischen, in denen ich rechtmäßig gesundgeschrieben war und aber von der Krankenkasse nicht als solche angesehen werden. Gibt es eine rechtliche Grundlage dafür, dass sie diese 5 Wochen nicht anerkennen?

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@Lenali777

Ohne in der Sachlage richtig Bescheid zu wissen:

Hätte in den Urlaubstagen nicht der Arbeitgeber Gehalt zahlen müssen?

Schließlich war die Fragestellerin ja gesundgeschrieben und arbeitsfähig. Dass sie in der Zeit Urlaub genommen hat ist doch für die Zahlung des Gehaltes unerheblich.

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@Juergen010

Da Du bereits 42 Tage wegen der gleichen Krankheit innerhalb der letzten 6 Monate vor Antritt der Reha krank warst, wird die Reha zu der Krankengeldzeit addiert.

Vielleicht ist das der springende Punkt bei der Berechnung ;-))

Aber auch wenn die Krankengeldzeit nun endet, bekommst Du weiterhin Geld. Beim Amt für Arbeit gibt es die sogenannte Nahtlosigkeitsregelung.

Du bekommst dann Arbeitslosengeld, obwohl Du in einem Arbeitsverhältnis stehst.

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