Kostet es Strafe, wenn man im Zug erst beim Schaffner die Fahrkarte kauft?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Da muss man genau unterscheiden:

Zunächst es gibt keine Strafe, sondern er heißt erhöhtes Beförderungsentgeld !!!

Im Nahverkehr kann man beim Schaffner ( es gibt auch keinen !!!) keinen Fahrausweis erwerben, hier sind die 40 € erhötes beförderungsgeld zu bezahlen, außerdem werden die Personalien notiert, man muss sich mit einem gültigem Personalausweis ausweisen können.

Im Fernverkehr wird einem ein Fahrtausweis verkauft werden, aber natürlich zu Normalpreis, zuzüglich einer Gebühr - aber nicht für eine Strecke des Nahverkehrs ( also Verbund o.ä.) Auch hier muss man sich unaufgefordert an den Zugbegleiter wenden - Schaffner gibt es schon seit Jahren nicht mehr in den Zügen der Deutschen Bahn AG.

nicht generell ! Hast du jedoch beim Einsteigen keinen gültigen Fahrausweis, sollte als erstes die Zugbegleitung aufgesucht werden um den Fahrpreis bei ihm zu entrichten.

Wirst du erst bei der Fahrkartenkontrolle ohne Beleg herausgefischt, kann eine Absicht vermutet werden, als " Blinder Passagier " des öfteren preiswert auf Reisen zu gehen.

Der Preis Nachzahlung,mit Aufschlag ist legitim und gerecht gegenüber allen Bezahlern, meine ich ! K.

In Österreich hab ich unlängst bezahlt, weil ich nicht wusste, daß man bei Nah-u. Regionalzügen nicht mehr im Zug kaufen kann. 65 Euro wenn man gleich zahlt, sonst sogar 95 Euro. Also ich löse nur noch direkt am Bahnhof vor Fahrtantritt, das hab ich mir geschworen... Aber ob es in Deutschland so ist, weiß ich nicht genau. Für den einen o. anderen Tourist in Österreich aber vielleicht gut zu wissen, drum hab ichs hier mal geschrieben.

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