Kostenübernahme vom Anwalt des Vermieters?

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2 Antworten

Nun warte erstmal das Gespräch mit dem Anwalt Deines Vertrauens ab.

Mir erscheint, dass der Vermieter hier übereilt gehandelt hat, aber er vielleicht ein besonderes Interesse hat, Euch loszuwerden. M.E. bedarf es gemäß § 543 Abs. 2 Ziff. 3 BGB bei Mietrückständen keiner Abmahnung, um anschließend eine fristlose Kündigung auszusprechen. Aber bitte auch noch § 569 BGB lesen! Die anwaltlichen Kosten für seine Überreaktion muss der Vermieter voraussichtlich selber tragen.

Abgesehen davon, ist es andererseits ziemlich unverständlich, dass Ihr angesichts Eurer beruflichen Pläne keine finanzielle Reserve für mindestens zwei Monatsmieten angelegt habt und somit diesen Mietrückstand entstehen gelassen habt. Daher kommt jetzt die wirklich harte Phase! Was ist mit Euren Verwandten?

schnad88 20.07.2017, 19:04

Lieben Dank für deine Antwort.

Beschaffungen sind bereits gemacht. Office ist innerhalb der letzten zwei Jahre Stück für Stück eingerichtet worden. Wir benötigen nicht mehr sehr viel an Anschaffungen. 

Angelegt hatten wir auch. Aber es ist erschöpft. Eine Miete konnte vom Ersparten auch bereits gezahlt werden. Aber für jetzt reicht es jetzt einfach nicht mehr. 

Bafög lässt es nicht zu, dass man viel ansparen kann (trotz Nebenjobs).

Ps. Keine Verwandten 😕

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Hallo, den Anwalt braucht Ihr sicher nicht zu zahlen. Der Rückstand für die fristlose Kündigung ist noch nicht erreicht und die vorherigen Drohgebärden sind überflüssig. Wenn Ihr allerdings bis Ende Juli nicht die Juli-Miete zahlt, wirds schwierig !

Viel Glück

Barmer

schnad88 22.07.2017, 02:34

Dankeschön für Ihre Antwort.

Das Geld war, Gott sei dank, heute drauf. Somit wird die Miete noch im Juli gezahlt :) 

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