Kosten zur Löschung der Grundschulden des Verkäufers übernommen, kann ich diese steuerlich geltend machen?

2 Antworten

Bei der eigenen Wohnung ist der steuerliche Ansatz nicht möglich, es sei denn, Du verkaufst die Wohnung in den nächsten Jahren und es müßte der Verkaufsgewinn als sonstige Einkünfte versteuert werden. Die Löschungskosten erhöhen dann Deine Anschaffungskosten.

Die Löschungskosten müssten dann doch aber als Werbungskosten anfallen und können sofort abgeschrieben werden.

Oder muss ich diese wirklich zu den Anschaffungskosten hinzurechnen und über Jahre abschreiben?

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@clanger

clanger, es ging bei meiner Antwort nur um die eigene Wohnung, nicht um die vermietete.

Bei der eigenen Wohnung hast Du keine Werbungskosten für diese Wohnung (weil Du keine Gewinnerzielung hast). Allenfalls für die Ermittlung der sog. Spekulationssteuer (genauer Sonstige Einkünfte gem. § 23 EStG) spielen die Anschaffungskosten (und damit auch diese Löschungskosten) eine Rolle. Die dabei angefallenen Anschaffungskosten werden nicht abgeschrieben. Die Anschaffungskosten werden erst dann steuerlich zusammengestellt, wenn der Fall nach § 23 EStG akut wird. 

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Du hast dem doch ne Menge Geld überwiesen ? Also schnell Titel erwirken und direkt die Konten pfänden. Dann hast du das Geld schnell wieder.

Die Sache ist schon seit über einem Jahr beim Anwalt... der zugegebenermaßen nicht sehr aktiv ist was das angeht. Ich hoffe aber trotzdem, dass sich da bald mal etwas bewegt.

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Beleihung von Grundschulden ohne Zweckerklärung?

Kann man auf meinen Namen abgetretene Grundschulden, ohne eine Zweckerklärung des Immobilieneigentümers, beleihen? Die Abtretung ist im Grundbuch auf meinem Namen eingetragen. Oder besteht die Bank grundsätzlich auf eine Zweckerklärung des Immobilieneigentümers?

Ein Berater hat mir gesagt, das ich mit den abgetretenen Grundschuldbriefen bei jeder Bank, auch ohne eine Zweckerklärung des Immobilieneigentümers, Geld bekommen würde.

Vielen Dank für die Antwort.

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Kauf eines Grundstücksteils das finanziell belastet ist

Hallo,

wir haben vor ein Teil des Nachbargrundstücks zu kaufen. Wir wissen momentan dass es belastet ist, aber noch nicht in welcher Höhe. Die Teilung des Grundstückes müsste dann ja vermessen werden - das neue Grundstück wäre wohl auch kein Bauland. Preise hier sind recht niedrig - Baumland um die 30€/qm und Gartenland maximal 10€. Verkäufer will das ganze natürlich als Bauland ansetzen, was natürlich schwachsinn ist. Die Größe des Grundstücks wäre ca. 250qm.

Mit welchen Kosten müssten wir dabei rechnen für vermessen, Notar, Grundbuchänderungen (Löschung der Grundschuld bzw. Umschuldung durch die Bank) Die Bank sollte doch da eig. nichts dagegen haben, weil der Wert ja nun nicht wirklich hoch ist?1

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Bahncard 100 und Entfernungspauschale: Wann kaufen? Gestückelt oder Alles auf einmal zahlen?

Liebes Forum!

  • Ich fange ab dem 1.11. an zu arbeiten. Das ist mein erster Job, habe also vorher noch nicht gearbeitet.
  • Netto verdiene ich ca. 2150€.
  • Ich wohne in Berlin und muss 3 Tage die Woche nach Hamburg pendeln, d.h. 289km pro Strecke.
  • Ich möchte mir eine Bahncard 100 kaufen, die wenn man alles auf einmal zahlt 3990,00€ kostet und wenn man sie monatlich abstottert 369,00€ (also insg. 4428,00€ für ein Jahr).
  • Im Rahmen der Entfernungspauschale würde ich unter o.g. Bedingungen das Maximum der Pauschale, nämlich 4500,00€ im Jahr 2013 für meine Pendelei geltend machen können und für 2012 insg. 1127,10€ (angenommen ich arbeite noch 13 Tage in 2012).

Meine Fragen sind nun:

  • Soll ich die Bahncard 100 jetzt kaufen? Oder warten bis 2013 (weil man dann evtl. mehr an Ausgaben für Reisekosten geltend machen kann und ich 2013 ja über das Jahr viel mehr verdiene - 2012 arbeite ich ja nur 2 Monate). Dann müsste ich November und Dezember mit Einzeltickets bestreiten, die sind aber weitaus teurer. ich weiß eben nicht, ob ich überhaupt nachweisen muss bzw. ob es relevant ist, dass ich überhaupt eine Bahncard 100 angeschafft habe, geschweige denn, WANN ich sie gekauft habe.

  • Und wenn ich die BC100 jetzt (also noch 2012) kaufen soll, dann im Abo oder alles auf einmal? Im Abo könnte man ja einen Teil der tatsächlich entstehenden Kosten auf 2013 überwälzen.

Tausend Dank und viele Grüße!

PS: Ich blicke teilweise noch nicht so ganz durch die ganzen Begrifflichkeiten durch, hoffe aber, dass ich mich jetzt klar ausgedrückt habe mit meinem Anliegen.

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Grundbuchamt braucht zu lange - Wohnung gekündigt - und nun ?

Hallo,

  • wir haben ein Problem....... :

Wir haben uns ein Haus zum 1.7.2011 gekauft und den Kaufvertrag am 13.5.2011 unterschrieben. Das Haus gehört ( im Grundbuch eingetragen ) zur Hälfte der verstorbenen Frau des Verkäufers. Dieser hat dann die Erben ( Töchter der verst. ) ausbezahlt und die Löschung aus dem Grundbuch wurde beantragt. Anschliessend sollte unsere Neueintragung für die Bankfinanzierung stattfinden - wussten wir alles. So weit , so gut, ABER : Der Notar sagte uns, das die Löschung / der Alleinige Besitzanspruch des Verkäufers, sowie die Neueintragung nach 4-6 Wochen abeschlossen sei. dies ist nun 9 Wochen her, und heute hat der Verkäufer schriftlich erhalten, das er nun neuer Eigentümer sei. Laut unserem heutigen Telefonat meinte die zuständige Bearbeiterin in Amtsgericht, das die Umschreibung auf uns und die Bank noch mind. 2 Wochen dauern wird.... . Problem : Wohnung zum 01.074.2011 gekündigt, da wir uns ja auf die Notaraussage verlassen haben, das zeitlich für alles genug Luft ist. Nachmieter haben wir auch schon zu diesem Termin, Urlaub ist eingereicht, Adressänderungen sind alle raus........

Frage ist : Ist das Grundbuchamt oder der Notar für die entstehenden MEHRkosten haftbar ? Evtl. müssen wir ja nun 2 mal umziehen, 1 Monat länger Miete zahlen falls wir eine bleibe inkl. Hausrat so kurzfristig finden sollten.

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Wer zahlt die Grundsteuer beim Immobilienerwerb?

Hallo zusammen, ich habe eine Wohnung im Oktober 2016 gekauft. Im Kaufvertrag zu das Tema steht folgendes: Kosten und Steuern 1. Die Kosten dieses Vertrages, seiner Ausfertigung und seines Vollzuges, etwaige Gebühren für die Hinterlegung des Kaufpreises auf Notaranderkonto, die Kosten etwa erforderlicher Genehmigungen und Bescheinigungen, die Katasterfortführungsgebühr, die Gerichtskosten sowie die Grunderwerbsteuer trägt der Käufer. und Für Kosten und Steuern haften die Vertragschließenden als Gesamtschuldner. Die im Vertrag vereinbarte Kostenverteilung gilt nur im Innenverhältnis zwischen ihnen.

Daher vereinbaren die Vertragsparteien Folgendes: Ab dem Tage des Besitzübergangs treffen den Käufer im Innenverhältnis zum Verkäufer alle Rechte und Pflichten gegenüber der Wohnungseigentümergemeinschaft. Die Hausgeldabrechnung für das Wirtschaftsjahr soll in der Weise erfolgen, dass der Tag der Besitzübergabe auch als Stichtag gilt. Nachzahlungen für die Zeit davor gehen zulasten des Verkäufers, für die Zeit danach zulasten des Käufers; entsprechendes gilt für etwaige Guthaben. Die Beteiligten haben selbst für den Ausgleich zu sorgen.

Ab Oktober habe ich sämtliche Gebühren übernommen. Der Vorbesitzer fordert auch noch von mir die Grundsteuer anteilig für 3 Monate. Ich sehe aber nicht, wo steht was über Grundsteuer. Jeder Eigentümer im Haus zahlt die Grundsteuer direkt an Finanzamt. Oder habe ich was übersehen oder nicht richtig verstanden ?????? 

Vielen Dank im Voraus. MfG

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