Kosten Hausverwaltung Verkauf Wohnung

4 Antworten

@ Franzl0503 Hallo, ich kann mir nicht vorstellen, das die WEG Einfluss darauf nehmen darf, an wem die Wohnung veräussert wird.

"Diese Veräusserungsbeschränkung dient bekanntlich dem Schutz vor Eindringen oder Ausdehnen persönlich oder wirtschaftlich unzuverlässiger Gemeinschaftsmitglieder."

Wie bitte kann man einen persönlich oder wirtschaftlich unzuverlässigen (Neu-) Eigegentümer erkennen und wie entscheidet man darüber als persönlich oder wirtschaftlich Unzuverlässig eingestuft zu werden? Zumindest bei einer wirtschaftlichen Unzuverlässlichkeit dürfte es bei der Finanzierung des Kaufpreises des Eigentums Probleme geben. Selbst nach einer positiven Prüfung der wirtschaftlichkeit kann es -ob unverschuldet oder nicht- zu wirtschaftlichen Unzuverlässlichkeiten kommen. Selbiges gilt für die persönliche Zuverlässlichkeit. In beiden Fällen obliegt es den abgewiesenen "Interessenten" bei einer solchen Argumentation eine Prüfung auf Diskreminierung vorzunehmen, was im Erfolgsfall für die WEG teuer werden würde.

Im Übrigen sehe ich ein Mitsprache- und Entscheidungsrecht der Hausverwaltung / WEG bei einem Wohungsverkauf als ein Verfügen über fremdes Eigentum, welches rechtens nicht zulässig ist. Die Hausverwaltung ist wie der Name schon sagt, Verwalter, kein bestimmender Eigentümer.

Das hat sich vor 14 Monaten erledigt!

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Was hat die WEG denn mit der Hausverwaltung diesbezüglich vereinbart?

Du weißt, wie Fragen gestellt werden müssen.

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Für Hans von Franz::

Gemäß § 12 WEG kann als Inhalt des Sondereigentums vereinbart werden, dass ein Wohnungseigentümer zur Veräußerung seines Wohnungseigentums der Zustimmung anderer Wohnungseigentümer oder eines Dritten (Anm.: z.B. Verwalter) bedarf.

Diese Veräusserungsbeschränkung dient bekanntlich dem Schutz vor Eindringen oder Ausdehnen persönlich oder wirtschaftlich unzuverlässiger Gemeinschaftsmitglieder.

Der Verwalter hat üblicherweise Anspruch auf Erstattung der Kosten für die Prüfung der Zuverlässigkeit des Erwerbers. Ein Betrag von 121 € scheint mir nicht überzogen zu sein. Vielleicht gibt er dir eine eine Aufschlüsselung.

Dem beurkundenden Notar steht für die Einholung der Genehmigung ebenfalls eine Gebühr zu.

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