Kosten für Verkehrswertgutachten für vermietetes Haus im Verkaufsjahr einkommensteuerlich absetzbar?

1 Antwort

Das sind in dem Fall eindeutig in der Anlage V nicht zu berücksichtigende Veräußerungskosten.

Jedenfalls dann, wenn das Haus an dritte ging.

Wenn einer der Verkäufer auch auf der Käuferseites steht, dürften es anteilig Anschaffungskosten sein.

Nein, ganz und gar nicht.

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@EnnoBecker

Ich glaube, du hast da was nicht richtig gelesen. Es ist doch exakt, was du schreibst.

Oder störst du dich am letzten Absatz. Wenn einer aus der Erbengemeinschaft am Ende der Käufer ist, hatte er Gutachterkosten zur Ermittlung des Kaufpreises, die er (anteilig) selbst trug. Dann kann ich mir vorstellen, dass es - anteilig von dem, was er kauft - Anschaffungskosten werden könnten.

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@Rat2010

Du hast recht. Ich war zu sehr auf den Verkauf konzentriert.

Und dein Gestaltungshinweis ist ganz richtig: Wenn ich schon nicht die Kosten für das Gutachten absetzen kann, muss ich wenigstens versuchen, sie auf den Kaufpreis aufzuschlagen.

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Nebenkostenabrechnung, Betriebskostenabrechnung Thema Wasser/Abwasser?

Hallo! Ich wohne im Außenbereich einer Gemeinde in einem Haus (Reihenhaus 4 Parteien) zur Miete. Wir erhielten am 23.12. unsere Betriebskostenabrechnung für 2015 von dem Vermieter.

Hierbei bin das erste Mal seit Jahren (aufgrund einer drastischen Erhöhung des Abwasserpreises durch die Gemeinde) über folgendes gestolpert:

Wir haben einen grundstückseigenen Brunnen aus dem unser Grundwasser/Trinkwasser gepumpt/bezogen wird. Eine große entsprechende Filtrationsanlage ist im Pumpenraum vorhanden. Des Weiteren befindet sich auf dem Grundstück eine Klärgrube, die 1-2 Mal im Jahr von einem Unternehmen geleert wird. Der Klärteich befindet sich auf einer Koppel hinter dem Haus.

Der Vermieter rechnet Abwasser ab und bezieht sich dabei auf die Gebührenordnung des zuständigen Amtes. Einen Bescheid über diese Kosten gibt es aber nicht, da wir nicht an die örtliche Kanalisation angeschlossen sind. In meinem Mietvertrag aus 2006 wurde jedoch handschriftlich vereinbart, dass der Vermieter laut Gebührenordnung der Gemeinde abrechnet (ich wusste auch nicht um die Klärgrube damals) Wir sind 2 Parteien die schon länger hier wohnen, beide haben die Klausel drin stehen mit der Abrechnung lt. GO. Die beiden neuen Parteien haben diesen Zusatz nicht. Dort wird aber auch nach GO abgerechnet. Diese beiden Parteien können ja schonmal der Abrechnung widersprechen....

Fragen:

  1. Müssten nicht eigentlich alle 4 Wohneinheiten gleich abgerechnet werden? Also Kosten für die Abfuhr des Klärschlammes aus der Grube sowie die 2mal jährlichen zu erfolgenden Kontrollen einer Institution abgerechnet werden? Oder könnte er 2 WE nach GO abrechnen und die anderen Beiden anders?

  2. Ist der Zusatz im Mietvertrag, dass nach GO abgerechnet wird rechtlich überhaupt i.O.? Es gab nie einen Gebührenbescheid, das Grundstück war nie an der Kanalisation angeschlossen.

  3. Wie verhält es sich mit dem Brunnenwasser? Welchen Preis pro Kubikmeter könnte man da festlegen? Wasseruhren je Einheit sind vorhanden.

  4. Die Abwasserkosten lt. Gebührenordnung sind 3-Fach erhöht worden, da das Wasserwerk ausgebaut werden muss, davon sind wir ja garnicht betroffen, inwieweit können diese stark erhöhten Kosten überhaupt auf mich umgelegt werden?

  5. Die tatsächlichen Kosten für die Entsorgung des Abwassers (Abpumpen durch Entsorgungungsunternehmen) sind wesentlich geringer als die vom Vermieter abgerechneten Kosten laut Gebührenordnung. Dem Vermieter entsteht dadurch ein wirtschaftlicher Vorteil. Ist das so ok?

  6. Welche Kosten wären in meinem Fall (Wasser aus Brunnen mit Filteranlage und Abwasser in Klärgrube) noch umlagefähig?

Ich würde mich freuen von Euch zu lesen. Der Mieterschutzbund ist leider sehr schleppend in der Bearbeitung und der Sachbearbeiter klang schwer überfordert mit dem Fall. Beraten fühlte ich mich nicht und trotz Fallschilderung in einer E-Mail war er nicht vorbereitet- total ätzend.

Lg

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Darf eine neue Hausordnung aufgestellt werden?

Hallo,

wir hatten jetzt eine neue Hausordnung am schwarzen Brett hängen. Vorher gab es keine. Die Eigentümer haben diese beschlossen. Ich nehme an, dass unser Vermieter nicht dabei war. Grundsätzlich ist das ja ok, aber die Ruhezeitenregelung ist etwas merkwürdig. Samstag soll jetzt ab 13 Uhr Ruhezeit sein. D.h. Nachmittags noch schnell rasenmähen oder auch etwas Bohren wäre dann jetzt verboten. Grillen mit offenem Feuer wird neuerdings verboten. Wir haben eine Gartenwohnung und grillen eigentlich mit Gas. Dürfte ja dann ok sein, oder? Wir haben aber uns auch gerade eine Feuerkugel für den Garten gekauft. Die dürften wir ja dann nicht nutzen. Diejenige, die als Sprecherin von den Eigentümern gewählt wurde, war krank und nicht dabei. Die hat sich auch über die Hausordnung geärgert. Meint aber, wo kein Kläger, da kein Richter. Naja, ich denke mir aber, es könnte ja auch mal jemand einziehen, der das ganz penibel beachtet haben möchte. Dann stehen wir blöd da. Kann man da was machen?

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Nachgelagert Aufwendungen für Wohnraumschaffung absetzen?

Ich habe letztes und dieses Jahr unser Wohnhaus so umgebaut, dass im Obergeschoss eine komplett eigenständige Wohnung entstanden ist. Hier ist der Sohn mit Freundin eingezogen. Die Aufwendungen kann ich ja nur voll absetzen, wenn ich mindestens 66% der ortsüblichen Miete kassiere. Die Mieteinkünfte muss ich jedoch wieder versteuern und unterm Strich gibt das nach den 5 Jahren einen "negativen Vorteil".

Ich würde die Wohnung gerne unentgeltlich überlassen und erst wenn der Sohn in 3 bis 10 Jahren auszieht an fremde vermieten. Kann ich dann die Aufwendungen von jetzt als Herstellkosten absetzen? (Türen, Bad, Stahlterrasse, Haustür im OG, Renovierungskosten zusammen ca. 40.000,-) Geht dann AfA noch für den Rest bis 50 Jahre ab Herstellung des Hauses, obwohl damals mit §10e gefördert?

Handwerkerstunden für Modernisierung fällt flach, da wir alles selbst gemacht haben.

Bin gespannt auf die Antworten und auch gerne auf Eure Tipps!

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Steuern - Doppelte Haushaltsführung / Doppelte Miete

Hallo und eine Frage,

ich bin wegen neuer Arbeit 132 km weit weg gezogen, von dort wo ich bisher 10 Jahre gewohnt hatte. Unverheiratet, keine Kinder, aber dennoch viele Freunde, Vereine usw.

Wird da doppelte Haushaltsführung anerkannt ? War regelmässig am Wochenende in der alten Wohnung - wollte den Kontakt zu alten Freunden halten.

Nach 3 Monaten am neuen Arbeitsort hat alles gut geklapt, da hab ich meine alte Wohnung gekündigt - mit 3 Monate Kündigungsfrist.

Ist es tatsächlich so, daß ich die Miete für die alte Wohnung + Nebenkosten (!) diese 3 Monate voll absetzen kann ? Hab das gelesen und kann es fast nicht glauben.

Zur doppelten Haushaltsführung: Kann ich diese jetzt solange ansetzen, wie ich die alte Wohnungn noch hatte ? Bin schließlich weiterhin, bis zum Schluß fast jedes Wochenende noch in der alten Wohnung gewesen. Auch wenn nach dem Hauptumzug, die meisten Sachen in der neuen Wohnung waren.

Der Umzug selber ist zwischendrin gelaufen, dann waren zwar die meisten Sachen in der neuen Wohnung, aber dennoch war ich noch in der alten Wohnung und hab dort gelebt. Wenn ich das richtig verstehe, ist das egal, und der Umzug muß als etwas völlig eigenes gesehen werden, der nichts mit doppelter Haushaltsführung zu tun hat.

Liebe Experten, ich freue mich über jeden Antwort, bin in steuerdingen einfach unsicher.

Grüße von Britta

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