Kosten für Teilungsversteigerung

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Die Kosten der Zwangsversteigerung werden nach dem GKG (Gerichtkostengesetz) und die Kosten des Sachverständigen für die Erstellung des Gutachtens nach der HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) abgerechnet. Die Verfahrensgebühr und die Gebühr für die Abhaltung des Versteigerungstermins werden nach dem festgesetzten Verkehrswert berechnet und die Gebühr für die Verteilung des Erlöses nach der Höhe des Gebots, für das der Zuschlag erteilt ist. Hinzukommen Verfahrensauslagen für die Zustellung der Beschlüsse, die Kosten die für ein evtl. das Beschwerdeverfahren, für die Mitwirkung eines Rechtsanwalts und die Kosten des Grundbuchamts für die Eintragung der Eigentumsänderung. Einen Faustformel-Prozentsatz kenne ich nicht. Der Ersteher ist auch grunderwerbsteuerpflichtig.

Aufgeteilt wird, was nach Abzug aller Kosten übrig bleibt.

Die Teilungsversteigerungläuft ja gerichtlich ab. Also ist einmal der Streitwert maßgebend und zum anderen die Kostenordnung und Gerichtskostengesetz. Dort findest du auch die einschlägigen Gebührentabelle, nach der du ausgehend vom Streitwert die Gebühren ablesen kannst, die für die einzelnen Handlungen des Gerichts anfallen und von dem, der die Teilungsversteigerung betreibt, an die Justizkasse vorgeschossen werden müssen. Sonst geht gar nichts bzw. bringst du das Verfahren erst gar nicht in Gang.

Bestattungskosten in einer eheähnlichen Gemeinschaft

Hallo, wenn der Vater stirbt und dieser seit 25 Jahren mit einer Frau fest liiert zusammen wohnt und lebt, muss sie sich an den Bestattungskosten beteiligen? Im Bremischen Gesetz zum Leichenwesen steht, die Bestattung müssen Angehörige ODER die Lebenpartner einer eheähnlichen Gemeinschaft organisieren. Wenn die Kinder eigentlich von Seiten des Vaters und seiner Partnerin keinen Kontakt zum Vater haben, die Lebenspartnerin aber jetzt plötzlich nichts mehr planen und zahlen möchte, kann man die Bestattungskosten dann dennoch durch die Kinder und die Lebenspartnerin teilen oder nur der Partnerin aufbürden? Wie ist das, wenn ein Kind Hartz 4 erhält. Muss dann das andere Kind die Kosten alleine tragen? Danke!

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Muss ein Zahnarzt vor der Behandlung eines Privatpatienten mit diesem die Kosten/ Anwendung eines höheren Satzes als in derGebürenordnung der GOZ - 2,3, klären?

Meine Tochter ist Studentin und privat krankenversichert. Ein Notfall mache eine Zahnarztbehandlung notwendig. Die Behandlung dauerte ca. 40 min. Das böse Erwachen kam mit der Rechnung, die 1027 € auswies, dabei wurde überwiegend mit dem Faktor 3,5, sogar 7,0 abgerechnet. Die PKV erstattet lt Gebürenordnung GOZ lediglich den Faktor 2,3. Die Anwendung des Faktors 3,5, der von vornherein Mehrkosten zu Lasten des Patienten bedeuten, sind vor Beginn der Behandlung nicht besprochen worden. Die Rechnung habe ich leider bereits beglichen, den Zahnarzt jedoch um eine erneute Prüfung und Korrektur dieser gebeten, bislang ohne Erfolg. Welche Rechte habe ich als Patientin, welche Möglichkeit, den zu viel bezahlten Betrag vom Arzt erstattet zu bekommen? Muss ein Arzt vor einer Behandlung über die ggf. höher ausfallenden Kosten, die er selbst tragen muss, informieren?

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Was bedeutet folgender Grundbucheintrag in Abteilung 2? Hat das was mit Bergschadenverzicht zu tun oder ist der Eintrag unproblematisch?

Der jeweilige Eigentümer des Grundstücks {hier steht ein Grundstück, aber nicht unserers, dieses ist uns nicht bekannt} ist berechtigt, innerhalb des Grubenfeldes Abbau zu treiben und etwaige Schäden, die durch den Abbau des Grubenfeldes dem Grundstück Gemeinde {hier steht ein Flurbereich drin} entstehen, selbst zu beseitigen. Eingetragen auf Grund Bewilligung vom 22.10.1931 am 5.Juli 1932. Hierher übertragen am 07.05.2004.

Ich verstehe das so, dass der Eigentümer des genannten Grundstückes, also dann nicht wir, die Kosten tragen müsste wenn durch den damaligen Abbau irgendwelche Schäden entstehen. Wie versteht ihr die Aussage?

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Kauf einer Wohnung und anschließende Renovierung (Beschluss durch Eigentümerversammlung)

Ich lebe seit mehreren Jahren in einer Wohnung auf die ich inzwischen auch ein Vorkaufsrecht habe. Nun ist es so, dass die Eigentümerversammlung eine Renovierung beschlossen hat, deren Kosten dann anteilsmäßig auf die Besitzer umgelegt wird. Mein Vermieter will da nicht mit machen und hat mir deswegen die Wohnung zum Kauf angeboten. Der Preis ist gut, aber die Renovierung ist sehr teuer. Er war so fair und hat mir die Pläne gezeigt. Falls ich die Wohnung nun kaufe, muss ich die vollen finanziellen Konsequenz tragen und die Renovierung bezahlen? Macht es einen Unterschied, dass ich kein Eigentümer war als diese Abstimmung getätigt wurde? Kann ich gezwungen werden, die Kosten wirklich zu übernehmen?

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Ist eine Erstattung von Gemeinschaftsguthaben bei einer Eigentumswohnung möglich, wenn man neuer Eigentümer ist?

Wir haben 2015 eine Wohnung gekauft. Das Haus wurde 2006 gebaut. Es gab Schwierigkeiten mit dem Architekten, der Dinge nicht eingebaut hat, wie besprochen. Nun bekommt die Eigentümergemeinschaft 10.000 Euro für den Schaden erstattet. Dieses Geld soll aufgeteilt werden. Wir sind 6 Parteien. Für unsere Wohneinheit liegen wir bei ca.1000 Euro. Dieses Geld soll nun nur nicht an uns ausgezahlt werden, da wir ja zu dem Zeitpunkt kein Eigentümer waren. Ist das rechtens? Für Reparaturen, die "vor" unserer Zeit schon kaputt gegangen waren, mussten wir ja auch aufkommen. Oder würde das Geld dem Vorbesitzer der Wohnung zustehen?

Es gibt zudem Streit unter den anderen Eigentümern und einer der Eigentümer will nun uns als Gemeinschaft verklagen. Auch hier hätten wir eigentlich nichts mit zu tun, weil das vor unserer Zeit war. Kosten wie Anwalt etc.werden wir vermutlich mit tragen müssen, aber das Geld steht uns nicht zu? Ich würde denken mit einem Kauf und mit einem Verkauf werden Ansprüche, Rechten und Pflichten an den Käufer übertragen?! Vielleicht kann mir da jemand einen Tipp geben. Vielen Dank

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Unecht geschenktes Haus

Hallo,

vor 8 Jahren habe ich ein Haus geschenkt bekommen. Dabei haben die Schenkenden sich ein lebenslanges Wohnrecht notariell vorbehalten. Damit ist es ja keine echte Schenkung und die 10 Jahres Frist greift hier nicht.

Wie sieht es aus, wenn ich mein Erbe - auch den Pflichtteil- im Erfall aufgrund familiärer Unstimmigkeiten ausschlage?

Das Haus würde dann doch unter den Pflichtteil fallen. Damit sind ja nochmals Steuern und die Kosten für den Notar und das Wertgutachten fällig.

Diese werden doch normalerweise aus dem Nachlass finanziert.

Wenn das Haus durch mein Ausschlagen auf den nächsten Erben übergeht, muß er dann diese Kosten tragen? Bin ich anteillig beteiligt? Und wem gehört überhaupt das Haus zu welchen Teilen?

Mfg, Sheba

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