Kosten für Teilungsversteigerung

3 Antworten

Die Kosten der Zwangsversteigerung werden nach dem GKG (Gerichtkostengesetz) und die Kosten des Sachverständigen für die Erstellung des Gutachtens nach der HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) abgerechnet. Die Verfahrensgebühr und die Gebühr für die Abhaltung des Versteigerungstermins werden nach dem festgesetzten Verkehrswert berechnet und die Gebühr für die Verteilung des Erlöses nach der Höhe des Gebots, für das der Zuschlag erteilt ist. Hinzukommen Verfahrensauslagen für die Zustellung der Beschlüsse, die Kosten die für ein evtl. das Beschwerdeverfahren, für die Mitwirkung eines Rechtsanwalts und die Kosten des Grundbuchamts für die Eintragung der Eigentumsänderung. Einen Faustformel-Prozentsatz kenne ich nicht. Der Ersteher ist auch grunderwerbsteuerpflichtig.

Aufgeteilt wird, was nach Abzug aller Kosten übrig bleibt.

Die Teilungsversteigerungläuft ja gerichtlich ab. Also ist einmal der Streitwert maßgebend und zum anderen die Kostenordnung und Gerichtskostengesetz. Dort findest du auch die einschlägigen Gebührentabelle, nach der du ausgehend vom Streitwert die Gebühren ablesen kannst, die für die einzelnen Handlungen des Gerichts anfallen und von dem, der die Teilungsversteigerung betreibt, an die Justizkasse vorgeschossen werden müssen. Sonst geht gar nichts bzw. bringst du das Verfahren erst gar nicht in Gang.

Ist eine Erstattung von Gemeinschaftsguthaben bei einer Eigentumswohnung möglich, wenn man neuer Eigentümer ist?

Wir haben 2015 eine Wohnung gekauft. Das Haus wurde 2006 gebaut. Es gab Schwierigkeiten mit dem Architekten, der Dinge nicht eingebaut hat, wie besprochen. Nun bekommt die Eigentümergemeinschaft 10.000 Euro für den Schaden erstattet. Dieses Geld soll aufgeteilt werden. Wir sind 6 Parteien. Für unsere Wohneinheit liegen wir bei ca.1000 Euro. Dieses Geld soll nun nur nicht an uns ausgezahlt werden, da wir ja zu dem Zeitpunkt kein Eigentümer waren. Ist das rechtens? Für Reparaturen, die "vor" unserer Zeit schon kaputt gegangen waren, mussten wir ja auch aufkommen. Oder würde das Geld dem Vorbesitzer der Wohnung zustehen?

Es gibt zudem Streit unter den anderen Eigentümern und einer der Eigentümer will nun uns als Gemeinschaft verklagen. Auch hier hätten wir eigentlich nichts mit zu tun, weil das vor unserer Zeit war. Kosten wie Anwalt etc.werden wir vermutlich mit tragen müssen, aber das Geld steht uns nicht zu? Ich würde denken mit einem Kauf und mit einem Verkauf werden Ansprüche, Rechten und Pflichten an den Käufer übertragen?! Vielleicht kann mir da jemand einen Tipp geben. Vielen Dank

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Ab welcher Luftfeuchtigkeit muss Mieter Messungskosten übernehmen?

Mein Mieter hat Schimmel im Schlafzimmer. Die Hausverwaltung war vor Ort und hat gefühlte 80% Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer geschätzt. Zudem hat sie es schwarz auf weiss, daß der Mieter die dreifachen Heizkosten im Schlafimmer hat wie der Vormieter. Fazit: Sie ist der Meinung, daß falsch gelüftet und falsch geheizt wird, daher auch der Schimmel. Zudem ist das Schlafzimmer vollgestellt und es befinden sich Pflanzen darin. Die Tür zum Schlafzimmer ist immer offen, somit kommt zusätzlich Feuchtigkeit in das Zimmer. Daher ist es kein Wunder daß der Mieter Schimmel hat, meint die Hausverwaltung. Nun macht sie den Vorschlag, daß Messungen über die Luftfeuchtigkeit gemacht werden können. Sollte festgestellt werden, daß die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist, muss der Mieter die Kosten der Messungen tragen. Sollte die Luftfeuchtigkeit in Ordnung sein, liegt kein Verschulden seitens des Mieters vor und der Eigentümer muss die Kosten tragen. Die Frage ist ab welchem Wert ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch? Wer weiss das? Welche Werte sind normal und zumutbar für den Mieter, so daß kein Schimmel entstehen sollte?

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Ist es möglich ein Hypothekendarlehen für Wohneigentum mit Nießbrauchrecht zu bekommen?

Meine 80 jährige Mutter hat meinem Bruder und mir drei Immobilien zu gleichen Teilen überschrieben. Mein Teil ist ca. 300000 Euro Wert.Unsere Mutter hat sich ein Nießbrauchrecht vorbehalten und erhält somit weiter die Mieteinnahmen und hat Lebenslanges Wohnrecht. Allerdings kommt sie auch für sämtliche Kosten in Bezug auf Reparaturen, Grundsteuer und Versicherung der Immobilien auf. Die Immobilien sind Lastenfrei, ohne Einträge im Grundbuch.

Ich benötige 40000 Euro um diverse Verbindlichkeiten zu begleichen. Mein Monatliches Einkommen liegt bei ziemlich genau 2000 Euro. Ich bin ledig und zahle Unterhalt an meine Erwachsene Tochter, die sich noch ein Jahr in der Ausbildung befindet.

Aufgrund einer negativen Schufa Chronik, aus der sich ein niedriges Scoring ergibt, gewährt mir meine Hausbank, trotz der Voraussetzungen kein Darlehen. Noch hinzuzufügen ist, das Alle Punkte in der Schufa bereinigt sind.

Meine Bank ist eine Genossenschaftsbank.

Hat jemand eine Idee?

Entschuldigt bitte wenn meine Frage in Teilen etwas missverständlich ist.

Bei zwei der Immobilien sind jeweils mein Bruder und ich Alleineigentümer.

Bei der dritten Immobilie sind mein Bruder und ich zu gleichen Teilen gemeinsam die Eigentümer. Es gibt in den Urkunden des Notars auch keine Klauseln die eine Rückforderung  vorsehen.

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Muss die Zustimmung zur Löschungsbewilligung notariell beglaubigt sein?

Nach Rückzahlung eines Darlehens habe ich von der Bank eine Löschungsbewilligung erhalten. Da diese über ein Dienstsiegel der öffentlich-rechtlichen Bank verfügt, habe ich mich gefreut, dass ich keinen Notartermin benötige (der bekanntermaßen Geld kostet). In vielen Foren wird dies ebenfalls so bestätigt. Da das Formular auch die Zustimmung des Eigentümers vorsieht, habe ich unterschrieben und damit die Zustimmung zur Löschung der Grundschuld bestätigt. Beim Grundbuchamt erklärte man mir dann aber, dass auch die Zustimmung des Eigentümers vom Notar beglaubigt werden müsse. Obwohl ich als Eigentümer doch persönlich vor Ort war, um die Löschung zu beantragen. Muss ich jetzt trotz Löschungsbewilligung mit Dienstsiegel doch zum Notar und die Kosten dafür tragen?

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