Kosten für Teilungsversteigerung

3 Antworten

Die Kosten der Zwangsversteigerung werden nach dem GKG (Gerichtkostengesetz) und die Kosten des Sachverständigen für die Erstellung des Gutachtens nach der HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) abgerechnet. Die Verfahrensgebühr und die Gebühr für die Abhaltung des Versteigerungstermins werden nach dem festgesetzten Verkehrswert berechnet und die Gebühr für die Verteilung des Erlöses nach der Höhe des Gebots, für das der Zuschlag erteilt ist. Hinzukommen Verfahrensauslagen für die Zustellung der Beschlüsse, die Kosten die für ein evtl. das Beschwerdeverfahren, für die Mitwirkung eines Rechtsanwalts und die Kosten des Grundbuchamts für die Eintragung der Eigentumsänderung. Einen Faustformel-Prozentsatz kenne ich nicht. Der Ersteher ist auch grunderwerbsteuerpflichtig.

Aufgeteilt wird, was nach Abzug aller Kosten übrig bleibt.

Die Teilungsversteigerungläuft ja gerichtlich ab. Also ist einmal der Streitwert maßgebend und zum anderen die Kostenordnung und Gerichtskostengesetz. Dort findest du auch die einschlägigen Gebührentabelle, nach der du ausgehend vom Streitwert die Gebühren ablesen kannst, die für die einzelnen Handlungen des Gerichts anfallen und von dem, der die Teilungsversteigerung betreibt, an die Justizkasse vorgeschossen werden müssen. Sonst geht gar nichts bzw. bringst du das Verfahren erst gar nicht in Gang.

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