Kosten für Schnell-Reparatur der Heizung

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4 Antworten

Derjeneige der den Handwerker beauftragt hat, der zahlt erst einmal die Rechnung. Wenn wie in diesem Fall Mehrkosten entstehen, hätte dies vorab mit dem Vermieter abgeklärt werden müssen. Nur wenn der Vermieter die Auftragsvergabe an den Mieter übertragen hat, muß der Vermieter die Mehrkosten tragen; ebenfalls dann, wenn man eine Firma beauftragt, weil der Vermieter es nicht es schafft hat die Reparatur innerhalb einer angemessenen Frist durchzuführen.

Was in diesem Fall Du mit dem Vermieter bei Eintritt des Schadens vereinbart hast, weiß hier niemand.

hildefeuer 17.02.2013, 18:05

Ist doch geklärt worden: Der Vermieter wollte nicht zahlen, seiner Reperaturplicht nicht nachkommen. Dadurch hat er auf die Auftragsvergabe verzichtet. Er wurde in Verzug gesetzt zu Handeln, tat es aber nicht. Dann hat der Mieter den Auftrag vergeben. Soll man warten bis Ostern ist?

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Ganz einfach: Der Vermieter muss alle Kosten übernehmen und hat sich geweigert. Hat einer der Mieter die Kosten vorgestreckt, sollte er die nächste Mietzahlung entsprechend mindern um den Betrag. Quittung bereithalten.

mig112 17.02.2013, 21:21

Kannst du deine kühne Behauptung mal untermauern!??

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Was für eine Gegend mag denn das sein, wo es 2 (zwei) Installateure gibt und nicht mehr? Nordpol oder Südpol? Aber sei es drum. Es ist mir unverständlich, wie es zu denn anschließenden Streit um die Kosten kommen konnte. Es ist doch der Vermieter, der die Handwerker normalerweise bestellt. Wieso hatte der Mieter das hier gemacht? Da sollte dem Mieter schon eine gute Begründung einfallen (wie: Vereinbarung mit dem Vermieter oder Verzug), ansonsten gibt es garkein Geld. Wenn die Voraussezungen für eine Kostenerstattung im Grunde vorlagen und die Überstundenbezahlung unvermeidlich war (Nordpol oder Südpol!), dann muß der Vermieter zahlen und zwar alles.

Wer die Musik bestellt, muss zahlen.

Wenn in diesem Fall der Mieter den Monteur beauftragt hat, muss er zunächst dessen Rechnung bezahlen, denn er ist Auftraggeber und hat einen Werkvertrag abgeschlossen - für die Leistung muss der Auftraggeber auch bezahlen und kann nicht argumentieren, dass ein Dritter zuständig wäre.

Wenn der Vermieter jetzt nicht alles erstatten will, dann bleibt nur notfalls die gerichtliche Auseinandersetzung. Grundsätzlich ist das der Vermieter im Vorteil.

Es hätte für den Mieter nämlich eine andere, allerdings deutlich unangenehmere Möglichkeit gegeben. Er hätte den Vermieter schriftlich in Verzug gesetzt sofort zu reparieren - und für jeden kalten Tag die Miete anteilig gemindert.

Es wird nun bei einem Rechtsstreit darauf ankommen, ob ein Richter der Argumentation des Mieters folgen wird : ohne Obligo !"

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