Kosten für Logopädie von der privaten Krankenkasse zu übernehmen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

Dieses Problem wurde ja bereits in einem anderen Forum diskutiert.

Das Zögern der PKV kann zwei Gründe haben:

  • Logopädie ist im Tarif gar nicht oder begrenzt vorgesehen, so dass die PKV bisher mehr oder weniger freiwillig gezahlt hat.

  • die PKV zweifelt die medizinische Notwendigkeit an. Das muss nicht bedeuten, dass sie das Problem bestreitet, möglicherweise zweifelt sie auch den Nutzen der Therapie an.

Gruss

Barmer

Hallo, ob die private Krankenversicherung tariflich bedingt zahlen muss wäre hier als Erstes zu prüfen!

Anders als ärztliche Behandlungen, die in §4 Abs. 2 der MB/KK (Musterbedingungen Krankenkostenversicherung) geregelt werden, handelt es sich hierbei um Leistungen aus dem Bereich der Heilmittel, unter die auch eine Logopädie fällt.

Leider hat man - eine medizinische Notwendigkeit jetzt einmal vorausgesetzt - nicht bei allen Versicherern einen Rechtsanspruch auf diese Leistungen, den der Logopäde ist kein Arzt, sondern Angehöriger der Heilhilfsberufe, weswegen der §4 Abs. 2 der MB/KK nicht rechtswirksam greift.

Ich habe diese Problematik kürzlich für unseren Werbauftritt aufgearbeitet, vielleicht hilft es Ihnen und bringt Sie einen Schritt weiter, hier die Links zum Nachlesen:

https://www.versiweb.de/logopaedie-private-krankenversicherung

Mit freundlichen Grüßen Thorsten Gerte - VersiWeb Versicherungsmakler -

P.S.: Dies stellt keine Rechtsberatung dar, sondern lediglich einen gut gemeinten Tipp, welcher rechtlich durch einen Fachanwlt zu prüfen wäre. Ein Beratungsvertrag kommt ebenfalls dadurch nicht zustande.

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