Kosten für den Steuerberater bei Selbständigkeit?

3 Antworten

Es gibt eine klare Gebührenordnung, die sich nach dem Gegenstandswert (Je nach dem worum es sich handelt, Umsatz, Einkommen, Bilanzsumme usw.) und dem Schwierigkeitsgrad geht.

Der Berater hat da auch einen gewissen Spielraum. Für manche Tätigkeiten kann auch eine Pauschalgebühr vereinbart werden, oder ein Stundenhonorar.

Hier ein Rechner:

http://www.steuerschroeder.de/Steuerberatergebuehren.html

Um auf deine Frage zu antworten, Steuerberater werden nach einer Gebührenverordnung gezahlt. Die nennt sich genauer die Steuerberatergebührenverordnung und ist als Verordnung wie ein Gesetz für jeden im Internet einsehbar. Siehe Beitrag @wfwbinder

Es wird in den meisten Fällen nach dem Umsatz (also den Betriebseinnahmen) in einigen Fällen auch nach der Höhe der Betriebsausgaben abgerechnet. Dann kommt es auch auf die Tätigkeit des Steuerberaters an, sodass eine einfache Schreibarbeit anders abgerechnet wird als die Erstellung einer Bilanzen oder die Erstellung eines Jahresüberschusses. Dann kann der Steuerberater durch sogenannte Zehntel in einer Tabelle nachschlagen und die Steuerberatergebühren in einer Bandbreite von bis ablesen.

Es ist also nicht so, wie viele denken, dass der Steuerberater prozentual von der Erstattung seines Mandanten bezahlt wird. Das wäre ja fatal, wenn der Mandant an das Finanzamt eine Nachzahlung zu leisten hätte. Müsste dann der Steuerberater eine Beratungsgebühr an seinen Mandanten zahlen? Sicherlich nicht, daher ist dieser Meinung einfach nur ein Irrglaube des Volksmundes.

Was haltet Ihr von online-Steuerbüros

Diesen Teil übernehme ich mal: Trotz Internet müssen immer noch Belege ausgewertet werden.. Beim Steuerberater vor Ort wirft man die in den Briefkasten, beim Steuerberater "im" Internet geht alles per Post. Was meinst wohl, wer das Porto zahlt? Und ob sich Kosten sparen lassen? Das muß der Internetsteuerberater sagen. Da der auch nach Gebührenordnung abrechnet, glaube ich das eher nicht.

Ganz nebenbei möchte man doch auch mal sehen, mit wem man es zu tun hat. Im Internet eher schwierig.

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Ganz nebenbei möchte man doch auch mal sehen, mit wem man es zu tun hat. Im Internet eher schwierig.

Aber nicht unmöglich. Schließlich muss auch ein "Internet-Steuerberater" eine Niederlassung haben (§ 34 Abs. 1 StBerG, § 10 BOStB). Rein virtuelle Steuerberater gibt es in Deutschland nicht.

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Fragen:

1) Kann ich die Bh-kosten die in 2010 entstanden sind, in 2006 + 2007 "reinrechnen lassen", da sie ja diesen Jahren zuzuordnen sind?

2) Oder wäre es besser diese erst für 2010 "aufzuheben". Schließlich hatte ich ja in 2010 die Auszahlung 1200 EUR, welche ich um genannte Kosten in summe 475 EUR mindern könnt, oder?

3) Kann ich die Einnahmen aus ehemaliger Selbständigkeit in 2010 überhaupt als "EK aus Gewerbebetrieb" deklarieren, obwohl ich ja mein Gewerbe längst abgemeldet hatte? Oder wären das nun "Sonstige Einnahmen".

Meine "Rest-Reserve" ist noch 275 EUR und wird 2011 frei.

4) Wenn ich hier 250 EUR in 2011 u. 25 EUR in 2012 auszahlen lasse, kann ich diese dann evtl. als "Sonstige Einnahmen" deklarieren u. somit die Freigrenze gem. § 22 Nr. 3 EStG von 256 Euro im Kalenderjahr unterschreiten?

Herzlichen Dank für die Auskünfte und Gruß aus dem Schönen REGENSBURG!!

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