Frage von Magbra, 68

Kontrolliert das Nachlassgericht beim Finanzamt?

Hallo, ich verwahre über 10000 € für mein Neffe. Meine Schwester ist verstorben und jetzt kontrolliert Vormund den Nachlass. Ich habe als Bevollmächtigte gehandelt und Anteile verkauft. Muss ich das dem Vormund sagen oder nicht? Es geht darum, dass mein Neffe Jugendhilfe bekommt und wir Angst haben, dass sie uns bzw. meinem Neffen, der Erbe ist, das Geld wegnehmen. Ansonsten ist im Nachlass nichts zu holen.

Wie ist die Vorgehensweise der Amtsvormünder? Kann mir bitte jemand helfen. Habe Angst! Nicht das ich da Ärger bekomme weil ich es verheimliche. Mein Neffe weiß Bescheid.

Danke im Voraus

Antwort
von Brigi123, 41

Ja, natürlich mußt Du das Vermögen des Neffen angeben.

Das wäre ansonsten Sozialhilfebetrug.

Ob das herauskommen kann, wird hier wohl niemand beantworten, da hier nur im Rahmen der Gesetze geantwortet wird.

 Es gibt hier keine Anleitung zu Betrug.

Kommentar von Brigi123 ,

Der Neffe muß es angeben.

Antwort
von Snooopy155, 44

Du darfst mit Recht Angst haben, denn es ist schon unverfroren, eigenes Vermögen des Leistungsbeziehers zu verschweigen und statt dessen die Allgemeinheit für den Leistungsbezieher bezahlen zu lassen. Hierfür gibt es die Bezeichnung "Sozialbetrug" die in jedem Fall vor einem Gericht landet.

Dass in solchen Fällen dem Erben auch etwas vom Erbe bleibt gibt es ja ein Schonvermögen, das unangetastet bleibt.

Kommentar von Magbra ,

Danke, dass habe ich nicht gewusst. Dafür kenne ich mich zu wenig aus. Dann werde ich das auf jeden Fall angeben. Danke 

Antwort
von Gaenseliesel, 36

du kannst dich auch hier informieren:

 http://www.123recht.net/Straftaten-gegen-das-Vermoegen-Worum-es-geht-__a407.html

 

Antwort
von EnnoWarMal, 17

Also vielleicht bin ich hier ja der Einzige, der es nicht verstanden hat.

Wenn dieses Geld dem Neffen gehört, was hat dies nun mit dem Nachlass der Mutter des Neffen zu tun?

Kommentar von Gaenseliesel ,

EnnoWarMal, du beliebst gern zu scherzen, ich weiß !  Deshalb......so wie ich die Frage verstehe:

Der Neffe ist das minderjährige Kind der verstorbenen Schwester. Dieses Kind ist Erbe der Mutter sowie Neffe des/der Magbra. Magbra hat 10.000 € des minderjährigen Neffen( evtl in Pflegschaft bei Magbra) als Bevollmächtigter verwaltet und einen Teil dieses Geldes " verkauft " ( Börse?)

......so in etwa ;-)

Fazit: wurde der Teilverkauf im Interesse des Neffen getätigt und wird nachgewiesenermaßen vom Jugendamt so akzeptiert (deshalb die Kontrolle ), dann hat Magbra auch nichts zu befürchten. 

Deshalb sollten diese Angaben schon wahrheitsgemäß und lückenlos dokumentiert werden, ansonsten hat Magbra ein's der obigen(Link) Probleme. 

Ich kenne dieses akribisch, amtliche Vorgehen aus dem Bekanntenkreis.....ätzend für Diejenigen, die das Kind in ihrem Haushalt aufgenommen haben ! 

Wenn es sich denn so verhält, wie ich hier vermute !   :-( 

Kommentar von EnnoWarMal ,

Gut, soweit habe ich das verstanden. Und auch die darauf bezogenen Antworten.

Aber ich weiß trotzdem nicht, was dies nun mit dem Erbe zu tun hat und habe vermutet, dass da noch irgendwas kommt, was die Erleuchtung bringt.

Oder geht es hier tatsächlich nur um die Entdeckungsgefahr anlässlich des Erbes?

Kommentar von Gaenseliesel ,

Ich vermute, es sollte wohl nur heißen , dass es daneben keinen weiteren finanziellen Nachlass gab, den man sich hätte unrechtmäßig aneignen können. 

wir werden es wohl nicht mehr erfahren und sollen es auch wohl nicht. :-) 

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