Kontopfändung wegen unterhaltsschulden

3 Antworten

Das Gericht geht nicht (na gut, fliegende Standgerichte gabs mal, aber da wurde nachher nicht gepfändet, sondern geschossen), es steht und zwar auf seinem Platz. Bei der Kontopfändung ergeht ein PfÜb und der wird der Bank zugestellt. Wieso sollte das Gericht denn interessieren, was an Geld auf das Konto eingeht und woher sollte das Gericht das denn überhaupt wissen?

Allerdings: Ein Konto zu pfänden und nicht die Quelle woraus das Guthaben kommt, ist schon reichlich ungeschickt. Wenn ich an Stelle des Freundes wäre, würde ich sofort meinen Mietern schreiben: "Habe meine Bankverbindung geändert. Miete jetzt nicht mehr auf Konto XY, sondern auf Konto YX schicken". Oder aber: "Ich habe Plastikallergie bekommen und kassiere ab nächsten Monat die Mieten in bar". Schon ist es Schluß mit der Herrlichkeit. Denk mal drüber nach.

Warum habt Ihr keinen Pfändungs- udn Überweisungsbeschluss an die Mieter geschickt?

  1. Monatlich wiederkehrende Zahlung

  2. die können nicht so ohne weiteres ausziehen

Wenn man das/die Konto(en) pfändet hat man gerade einmal etwas. Wer hat schon 24.000,- auf dem Konto. Aber 500,- im Monat sind schon mal 6.000,- im Jahr.

Dann Pfändungs- und Überweisungsbeschluss an den AG.

Durch die Kontenpfändung ist der Zahlungsverpflichtete jetzt gewarnt.

dem Gericht wird es egal sein, woher der Ex sein Geld überweist. Vielleicht sollte man das Thema sachlich klären und gleich beide Konten einbeziehen.

Ich sehe noch eine Variante: geh an die Mieter ran - Drittschuldner. Oder geh an den Arbeitgeber. Pfände sein Gehalt.

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