Kommt eine private Unfallversicherung für einen selbstverursachten Sturz beim Snowboarden auf?

3 Antworten

Mit einer privaten Unfallversicherung ist man vor den finanziellen Folgen eines Wintersport-Unfalls geschützt. Bleibt nach einem Sturz oder Zusammenstoß gesundheitliche Schäden zurück, bezahlt die private Unfallversicherung je nach Invaliditätsgrad einen festgelegten Betrag. So kann man z.B. teure Reha-Maßnahmen, behindertengerechte Umbauten, eine Haushaltshilfe oder eine lebenslange Rente finanzieren. Bis zur im Vertrag festgelegten Obergrenze von 5.000 Euro übernimmt die private Unfallversicherung auch die Kosten für eine Bergung. Auch wenn Unfallversicherungen zum Teil vor Abschluss des Vertrags nach riskanten Hobbys fragen, ist die Prämie davon meistens unabhängig. Man kann sich genauso wie andere Freizeitsportler als Ski- oder Snowboardfahrer ohne Probleme und ohne Zusatzgebühr mit der Unfallversicherung schützen! Aber Vorsicht: Wer ein oder zwei Jagertee zu viel intus hat und unter Alkoholeinfluss auf der Piste unterwegs ist, für den kann es gefährlich werden! Denn so riskiert man seinen Versicherungsschutz! Viele Unfallversicherungen zahlen nicht für Unfälle, die im alkoholisierten Zustand passieren. Aber ansonsten hat man generell einen 24-Stunden-Unfallversicherungsschutz, der weltweit gilt.

Es gibt Unfallversicherungen, die auch bei Eigenbewegung (z.B Sturz durch Erschrecken, sie little arrow schon ausgeführt hat)zahlen, lass dir die Versicherungsbedingungen vergleichen -das lohnt sich fast immer. Eine gute Versicherung ist nicht unbedingt teurer!

Was möchtest Du wissen?