Kommt die Reichensteuer ab 2014 -jeder betroffen ab 100 000 Euro Sparguthaben?

5 Antworten

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Wer Spareinlagen von mehr als 100.000 EUR auf der Bank hortet, ist des Wahnsinns. Man verliert damit per Inflation und Steuern auch jetzt bereits Geld. Da braucht es keine Einführung einer Reichensteuer.

Eine Vermögenssteuer ist nicht für 2014 geplant - auch wenn dies immer wieder von gewissen Parteien in populistischer Form gefordert wird. Man füttert hiermit eine Neidgesellschaft, die verkennt, daß jetzt bereits 20% der Steuerpflichtigen für ca. 75% des gesamten Einkommensteueraufkommens verantwortlich sind. Es ist im Gegenteil für 2014 eine Anhebung des Steuergrundfreibetrags auf 8.354 EUR zu erwarten, was die Progression etwas mildert - dies kommt jedoch auch wieder primär den geringeren Einkommen zugute, d.h. hier werden noch weniger Steuern gezahlt. Die Leistungsträger in Deutschland werden leider zunehmend belastet und dies findet keine Anerkennung.

Was jedoch passieren wird ist die Einführung der konkreten Haftungsregelungen von Bankkunden im Falle einer Bankinsolvenz ab 2014 und in den Folgejahren. Einlagen oberhalb von 100.000 EUR sind damit nicht mehr sicher. Das waren sie faktisch vorher auch nicht, aber nun wird eine konkrete Vorgehensweise bei der Haftung für Insolvenzen in Europa definiert.

Das Stichwort lautet "Bankenunion", was unglücklich ist, denn es geht um eine "Bankenaufsichtsunion". Siehe auch hier: http://www.finanzfrage.net/frage/die-bankenunion-kommt-so-heisst-es-in-den-medien-was-genau-heisst-das-fuer-die-bankkunden

Man darf sich zwar auf Politikerversprechen nicht verlassen, aber die GroKo hat ja im Koalitionsvertrag keine Steuererhöhungen und auch kein wiederaufleben der Vermögensteuer beschlossen. Ausserdem in anderen Sachen ein sehr strammes Arbeitsprogramm.

Die Sonderabgabe geistert seit einiger Zeit durch den Bereich Anlegerempfehlungen udn Sparerangstmache.

Wenn die Saxobank das gesagt hat, wäre meine Frage, mit welcher Empfehlung haben die das verbunden? Mit der Empfehlung Gold zu kaufen? Einen Fonds empfohlen, oder was auch immer?

So eine Abgabe, nur auf Bankguthaben ist verfassungsrechtlich sehr bedenklich.

@wfwbinder

Wenn die Saxobank das gesagt hat, wäre meine Frage, mit welcher Empfehlung haben die das verbunden?

Die Saxo Bank ist eine dänische Online-Investmentbank, bei der Differenzkontrakte, Futures, Aktien oder Fonds sowie am Devisenmarkt (neudeutsch FOREX Trading) Devisen online gehandelt werden können.(Quelle: wiki)

Tja, welche Empfehlung könnte das wohl sein? ;-)

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@FREDL2

Das es Dänen sind war mir bewußt, aber trotz des Zungenbrechers:

Gut geht es Dänen und denen, denen Dänen nahe stehen

sind die für mich nicht so interessant und ich habe mich nie mit deren Angebot befaßt.

Paßt aber genau ins Bild.

Die anderen die in die Richtung arbeiten sind Infodienste wie GeVestor.

Paßt schon alles ins Bild.

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Wer erzählt denn so einen Flachsinn? Vermögensteuer steht hier nicht auf den Agenda und Vermögensabgabe auch nicht. Hast Du da etwas mißverstanden? Eventuell zu Weihnachten zuviel Punsch gebechert?

Lieber Privatier59,

das geht doch sicherlich auch etwas sachbezogener und netter, oder? :)

Freundliche und weihnachtliche Grüße

Jürgen vom finanzfrage.net Support

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Ich habe ein Guthaben bei der Nebenkostenabrechnung 2014 - muss der Vermieter nun die Nebenkostenpauschale senken?

Habe 360,-- Euro Nebenkostenguthaben erzielt. Die Jahre vorher musste ich immer nachzahlen und der Vermieter hat mir jedes Jahr 10,-- Euro mehr an Nebenkostenvorauszahlung aufgebrummt. Nun habe ich ein hohes Guthaben und es kommt keine weitere Aktion vom Vermieter. Mir hat nun das Jobcenter gesagt, dass der Vermieter die Pauschale senken müsste, wurde mir auch ausgerechnet (macht ca. 30,-- Euro jeden Monat weniger aus). Darüber gäbe es Gesetze. Habe die NK-Abrechnung für 2014 am 30.12.15 erhalten, also wurde im Januar noch die normal hohe Miete bezahlt, weil ich das nicht wusste, dass der Vermieter senken muss. Mieterschutzbund kostet 80,-- Euro im Jahr, die ich natürlich nicht über habe (Rente sehr klein), die ich aber auch für 1 Problem nicht bezahlen möchte.

Wie soll ich jetzt weiter vorgehen? Reicht es, wenn ich dem Vermieter jetzt ein Schreiben zuschicke mit den neuen Zahlen (Heizung + Betriebskosten) und einfach im Februar die neue geminderte Miete überweise oder muss ich abwarten, wie er darauf reagiert? Muss ich gleich einen Anwalt einschalten? Und was ist mit der Miete Januar, die ja dann auch schon um 30,-- Euro zu viel überwiesen wurde?

Das ist übrigens ganz typisch für meinen Vermieter: immer fordern, nichts im Haus oder in der Wohnung machen, nie erreichbar, auf kein einziges Schreiben reagieren. Einen Anwalt einschalten bringt auch nur Ärger, dann dauert das ewig und bis dahin muss ich weiter die hohe Miete bezahlen, obwohl die amtlichen Stellen schon kürzen!

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