Kollege baut betrunken Unfall mit meinem Auto, ich war Beifahrer. Zahlt die Versicherung?

4 Antworten

Vollkasko zahlt nichts, da eine Obliegenheitsverletzung vorliegt.

Ab 1,1 Promille liegt eine Straftat vor und keine Ordnungswidrigkeit mehr, da besteht auch kein Anspruch auf anteilige Zahlung einer Versicherungsleistung.

Woher ich das weiß:Beruf – § 34d GewO vorhanden

Deine Vollkasko wird erst einmal den gesammten Schaden übernehmen, aber ich kann mir sehr gut vorstellen das sie deinen Kollegen in Regress nehmen.

Danke für die rasche Antwort. Habe gelesen, dass die Versicherung ab 1.1 Promille gar nichts übernhemen muss?
wie soll ich weiter vor gehen ?

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@Luca90485

melde alles deiner Vers. und sie wird dir sagen ob du dich direkt an den Verursacher wenden mußt, oder sie zahlen und holen es sich vom Kollegen wieder.

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Falsch.

Ab 1,1 ‰ liegt absolute Fahruntüchtigkeit vor und wir sind im Bereich einer Straftat!

Bei einer derart krassen Obliegenheitsverletzung ist die Versicherung leistungsfrei.

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Die Versicherung wird nichts übernehmen, weil du deine vertraglichen Obliegenheitspflichten nicht eingehalten hast. Einen besoffenen ans Steuer zu lassen ist grob fahrlässig.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Dass du bei 1,15 Promille nicht gemerkt hast, dass dein Kollege betrunken war, ist eigentlich nur glaubwürdig, wenn du selbst stockbesoffen warst.

Die Vollkasko wird eine Übernahme wohl ablehnen. Inwieweit auch seitens der KFZ-Haftpflichtversicherung Regressforderungen kommen, entzieht sich meiner Kenntnis.

Inwieweit auch seitens der KFZ-Haftpflichtversicherung Regressforderungen kommen, entzieht sich meiner Kenntnis

Wird definitiv passieren bis maximal 5.000,- €. Hochgestuft wird darüber hinaus ebenfalls.

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