Können Vorleistungen für Reisekosten steuerlich abgesetzt werden?

2 Antworten

Erhalten Sie Ihre Reisekostenerstattung erst im nächsten Jahr, müssen Sie Ihre Reisekosten um die zu erwartende steuerfreie Erstattung des Arbeitgebers kürzen (Verfügung der OFD Hannover vom 17.1.2006, DStR 2006 S. 1135).

Gefunden in http://www.steuernetz.de/aav_steuernetz/lexikon/K-11268.xhtml?currentModule=steuern

Beantwortet das die Frage?

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@gammonwarmal

Beantwortet das die Frage?

Ja, denn wenn die Erstattung noch im selben Jahr erfolgt, stellt sich die Eingangsfrage ja überhaupt nicht. Damit bleibt nur der jahresübergreifende Anwendungsfall zu beantworten.

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@EnnoWarMal

Doch die stellt sich wohl. Er schreibt, dass er nur in Vorleistung tritt. Das bedeutet nach meinem Verständnis, dass jemand dann später die vollen Kosten übernimmt.

Und deswegen habe ich das so verstanden, das der AG ihm z. B. per 31.12. 3.000 Euro Reisekosten schuldet und er diese dann erst einmal im Rahmen der Steuererklärung teilweise geltend machen will.

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@gammonwarmal

So habe ich das auch verstanden, zumindest mit dem Zufluss/Abflussprinzip im Kopf ein naheliegender Gedanke.

Das ist doch der jahresübergreifende Anwendungsfall. Und das obige Zitat sagt: Nein.

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Ich verstehe nicht, dass der AG keinen Reisekostenvorschuss zahlt. Das ist doch in solchen Fällen üblich.

Wenn Du einen Anspruch auf irgendetwas hast, wäre der Ansprechpartner der AG, nicht der Steuerzahler.

Reisekostenabrechnung - Angabe bei Steuererklärung?

Wenn ich eine Reisekostenantrag bei meinem AG einreiche, erhalte ich nach Genehmigung neben der Auszahlung auch eine Bescheinigung. Dort steht der st.fr. Erstattungsbetrag drauf. Bei Dienstreisen erhalte ich diesen auch komplett - bei Fortbildungsreisen jedoch nur zum Teil. Da wird dann aufgegliedert -> Erstattung und Werbungskosten.

Kann ich diese Werbungskosten in der steuererklärung ansetzen?

Danke schonmal!

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Bahncard 100 und Entfernungspauschale: Wann kaufen? Gestückelt oder Alles auf einmal zahlen?

Liebes Forum!

  • Ich fange ab dem 1.11. an zu arbeiten. Das ist mein erster Job, habe also vorher noch nicht gearbeitet.
  • Netto verdiene ich ca. 2150€.
  • Ich wohne in Berlin und muss 3 Tage die Woche nach Hamburg pendeln, d.h. 289km pro Strecke.
  • Ich möchte mir eine Bahncard 100 kaufen, die wenn man alles auf einmal zahlt 3990,00€ kostet und wenn man sie monatlich abstottert 369,00€ (also insg. 4428,00€ für ein Jahr).
  • Im Rahmen der Entfernungspauschale würde ich unter o.g. Bedingungen das Maximum der Pauschale, nämlich 4500,00€ im Jahr 2013 für meine Pendelei geltend machen können und für 2012 insg. 1127,10€ (angenommen ich arbeite noch 13 Tage in 2012).

Meine Fragen sind nun:

  • Soll ich die Bahncard 100 jetzt kaufen? Oder warten bis 2013 (weil man dann evtl. mehr an Ausgaben für Reisekosten geltend machen kann und ich 2013 ja über das Jahr viel mehr verdiene - 2012 arbeite ich ja nur 2 Monate). Dann müsste ich November und Dezember mit Einzeltickets bestreiten, die sind aber weitaus teurer. ich weiß eben nicht, ob ich überhaupt nachweisen muss bzw. ob es relevant ist, dass ich überhaupt eine Bahncard 100 angeschafft habe, geschweige denn, WANN ich sie gekauft habe.

  • Und wenn ich die BC100 jetzt (also noch 2012) kaufen soll, dann im Abo oder alles auf einmal? Im Abo könnte man ja einen Teil der tatsächlich entstehenden Kosten auf 2013 überwälzen.

Tausend Dank und viele Grüße!

PS: Ich blicke teilweise noch nicht so ganz durch die ganzen Begrifflichkeiten durch, hoffe aber, dass ich mich jetzt klar ausgedrückt habe mit meinem Anliegen.

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Während des Studiums wurde ein Bildungskredit aufgenommen (KfW). Können die Zinsen, nun nachdem das Studium beendet ist und Einkünfte erzieht werden, von der Steuer abgesetzt werden?

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Hallo, ich bin Berufseinsteiger und befasse mich dieses Jahr mit meiner ersten "richtigen" Steuererklärung. Ich bin mir nicht sicher ob ich meinen PC absetzen kann.

Laut z.B. http://www.finanzfrage.net/tipp/computerkosten-koennen-teilweise-von-der-steuer-abgesetzt-werden-wenn-pc-arbeit-zu-berufsbild-passt heißt es: "Passt das Berufsbild grundsätzlich zu Computerarbeit, akzeptiert der Fiskus ohne Nachweis einen Nutzungsanteil von 50 Prozent."

Zu mir: Ich bin Software-Tester bei einem Spiele-Entwickler. Die Firme entwickelt und betreibt eigene Multiplayer-Online-Spiele. Meine Testertätigkeit bezieht sich auf technische und sicherheitsrelevante Aspekte aber natürlich auch auf spielerische Inhalte. Fehler im Spiel werden mir gemeldet und ich begleite quasi die "Reparaturmaßnahmen" und übernehme den Fehlernachtest.

Meine Arbeitszeit verbringe ich im Büro. Ich bin also nicht verpflichtet zuhause zu arbeiten. Trotzdem ist es üblich, dass ich zuhause in unseren Spieler-Foren lese um gemeldete Fehler und Probleme mitzubekommen, die dann am nächsten Tag ggf. schnell gefixt werden müssen. Daneben nutze ich den PC auch um mich auf dem neusten Stand der IT und Spielekonkurrenz zu halten.

Was kann ich also tun? Sollte ich es einfach probieren und den PC zu 50% ansetzen? Reicht es wenn ich meine Berufsbezeichnung als "Software-Tester bei Spiele-Entwickler" angebe oder sollte man eine kurze Berufsbeschreibung beilegen, in etwa so wie ich es gerade formuliert habe.

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Grüße, Bill

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