Können Vermieter die Grunderwerbsteuer + Makler für das Grundstück absetzen?

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Vermutlich ist das Grundstück mit dem Bungalow gekauft worden zu einem Zeitpunkt wo man wußte, das der Bungalow abgerissen werden musste.

Dann sind die gesamten angefallenen Kosten: Grundstückskaufpreis, Grunderwerbsteuer, Makler, Notar, Anschaffungskosten für den Grund- udn Boden.

Nur die Kosten für die Finanzierung (Grundschuldeintragung unsw.) sind als Kosten abzugsfähig.

Auf die Baukosten gibt es dann später die Abschreibungen.

Auf die Baukosten gibt es dann später die Abschreibungen.

Baukosten einschl. Abrisskosten.

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Eigentlich ist es unverständlich, wie viele Steuergesetze: Ich kaufe Grund und Boden zum einzigen Zweck der Errichtung eines voll fremdvermieteten Hauses - also mit Gewinnerzielungsabsicht, d. h. zukünftige Steuereinnahmen für das Finanzamt (ohne Grund und Boden kein Haus!). Der Bungalow mußte für die Platzierung des neuen Hauses abgerissen werden - also hätte ich diese Position den Werbekosten zugeordnet.

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@smart1

nein, die Version gibt es nur, wenn sich nachträglich ergibt, dass man den Bungalow nciht nutzen kann.

Wenn bekannt ist, das das alte gebäude weg muss, geht man entweder von der Opfertheorie aus. Man opfert ein funktionierendes Gebäude, um etwas neues entstehen zu lassen: dann Herstellungskosten.

oder

wie im Beispiel, der Bungalow ist schon baufällig udn nciht mehr nutzbar. dann ist es Preisteil des Grundstücks.

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2011 hat das Finanzamt die Kosten nicht anerkannt.

Google mal AfA.

Eh Padre, vor allem die Abriße!

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@EnnoBecker

Na dann: Nehme ich den Abriß mal auf die AHK und schreibe ihn ab.

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Guck mal hier: http://www.steuernetz.de/aav_steuernetz/lexikon/K-16224.xhtml?currentModule=home

insb. den 2. Absatz!

2011 hat das Finanzamt die Kosten nicht anerkannt.

Welche Kosten wurden in welcher Höhe bei welcher Einkunftsart angesetzt? Aber der Bescheid 2011 dürfte ohnehin bestandskräftig sein.

Nein, die Bescheide 2011 und 2012 sind vorläufig. Die Kosten Maklergegebühr, anteilige Notargebühren mit ca. 3462 € habe ich unter Werbekosten (Vermietung und Verpachtung) eingesetzt. In 2012 sind die restlichen Kosten (teilweise Notargebühren, Verwaltungsgebühren, Grunderwerbsteuer, Eintragung Grunderwerbsteuer) und 2013 die Abrißkosten angefallen. 2012 habe ich erst gar nicht versucht, die Kostengeltend zu machen. Da die Bescheide vorläufig waren und das Finanzamt 2011 u. a. angab, dass keine Vermietungsabsicht erkennbar wäre ..., dachte ich mir diese Kosten mit dem Nachweis der Baugenehmigung/Baubeginn geltend zu machen.

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Sind meine hohen Studiengebühren rückwirkend als Verlustvortrag noch möglich und bleibt mir nur noch eine Woche?

Hallo liebe Helfer,

ich möchte wissen, ob ich meine Studienkosten und doppelte Haushaltsführung (die erheblich sind, da im Ausland – ca. 20 000 EUR) noch geltend machen kann. Mein Steuerberater hatte mich nie danach gefragt und ich habe jetzt erst erfahren, dass ich sie per Verlustvortrag hätte nach vorne bewegen können. Folgende Situation:

2006 – 2010 Studiengebühren Erststudium und doppelte Haushaltsführung. Für diese Jahre habe ich keine Steuererklärung abgegeben. Die Studiengebühren gelten normalerweise als Sonderausgabe, die nur im gleichen Jahr absetzbar sind. Allerdings soll es hierzu nächstes Jahr ein Gerichtsurteil geben, ob es nicht doch Werbungskosten sind, die als Verlust in die nächsten Jahre getragen werden können. Deswegen werde ich hier mit den Steuererklärungen einen Antrag auf einen Vorläufigkeitsvermerk stellen.

2010 – 2011 Studiengebühren des Zweistudiums (Master) und doppelte Haushaltsführung. Hierfür habe ich keine Steuererklärung abgegeben. Die Gebühren sind Werbungskosten.

2012 Mein erstes Arbeitsjahr als Selbstständige. Steuererklärung mit Steuerberater abgegeben und der Steuerbescheid ist gültig. In diesem Jahr entstand auch ein Verlust, aber dieser steht nicht im Steuerbescheid und es gab auch keinen Verlustbescheid. Es kann also sein, dass hier noch ein Verlust hinzu kommt.

2013 Steuererklärung abgegeben, aber noch keinen Steuerbescheid erhalten, da noch Belege fehlen.

2014 Steuererklärung abgegeben und Steuerbescheid erhalten. Noch eine Woche Einspruchsfrist.

Meine Fragen: Es sollte möglich sein, die Kosten bis 7 Jahre zurück geltend zu machen, also ab 2009. Wie läuft das ab?

Erste Frage: Kann ich für die Steuererklärung 2014 innerhalb der verbleibenden Woche Einspruchsfrist noch den Verlust angeben, auch wenn die vorherigen Steuerklärungen mit dem Verlust noch nicht abgegeben sind?

Zweite Frage: In der einen abgegeben Steuererklärung von 2012 hat mein Steuerberater nicht angegeben, dass noch ein Verlust von den Vorjahren besteht (ich habe für 2009-2011 ja keine Einkommenssteuererklärung abgegeben). Kann ich dann trotzdem in 2013 und 2014 angeben, dass Verluste bestehen?

Dritte Frage: Kann ich erstmal 2014 den Verlust nachtragen (auch wenn 2009-2011 nicht abgegeben sind und 2012 abgegeben aber ohne Verlust) und danach alle vorherigen Steuererklärungen mit den Verlusten abgeben? Oder muss ich jetzt innerhalb einer Woche alle vorherigen abgeben, das heißt Steuererklärungen für 2009-2012 + die Belege für 2013 + den Antrag auf Änderung für 2014?

Vierte Frage: Ich möchte allgemein wissen, ob man Verluste in einer Steuererklärung angeben kann, auch wenn die vorherigen Steuererklärungen noch nicht abgegeben sind (man aber weiß, dass dort Verluste entstanden sind). Weil wenn ich sie nicht abgebe, verfallen diese dann nicht?

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Steuerschätzung trotz Steuerberater erlaubt?

Ich habe ein Taxibetrieb mit einer Taxe und hatte eine Betriebsprüfung für den Bereich 2009-2013. Seit 2011 habe ich auch einen Steuerberater und hatte mich eigentlich auf der sicheren Seite gefühlt. Die Steuererklärung und die zu zahlende Umsatzsteuer bereite ich immer mit der Steuersoftware von Buhl vor (tax). Um die entsprechenden Daten meines kleinen Betriebes in den Griff zu bekommen hatte ich mir eine Excel-Tabelle vorbereitet, die alle relevanten Daten (Datum, Schicht-Nr.; Kilometer-Anfang, Kilometer-Ende, Tageseinnahme, Trinkgeld usw.enthält. Die ganzen Daten wiederum habe ich mir von meinen handschriftlichen Einträgen (Terminplaner/Kalender) übertragen. Ich habe immer alle Steuerbescheide, die mein Steuerberater ermittelt hatte ordnungsgemäß bezahlt!!! ...also bis dato keine Steuerschulden.

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