Können Vermieter auch Kosten für das Grudnstück als Werbungskosten absetzen?

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4 Antworten

In D kann man die Grundstücksanschaffungskosten nicht abschreiben.

Eine Ausnahme wäre die Katastrophenabschreibung, etwa wenn das Grundstück auf der Hallig Warmada von der Nordsee zurückgeholte wurde.

Unterhaltskosten für das Grundstück können natürlich als Betriebskosten oder Werbungskosten angesetzt werden, z. B. Grundsteuer, Straßenreinigung, Haftpflichtversicherung, Schneeräumung, etc.

Nein, das Grundstück unterliegt keiner Abnutzung somit gibt es auch keine AfA (Absetzung für Abnutzung).

freelance 29.01.2014, 14:53

keine AfA, ok.

Aber heisst das auch, dass man Ausgaben, das Grundstück betreffend, nicht bei der Steuer angeben kann - sofern das Grundstück bebaut und vermietet?

Interessiert mich selbst - daher der Kommentar.

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vulkanismus 29.01.2014, 15:12

Danach war nicht gefragt. Kosten für das Grundstück (z.B. Schneeräumen) sind bei den Einkünften aus Vermietung u. Verpachtung absetzbar.

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smart1 10.05.2014, 15:38
@vulkanismus

Betrifft auch meine Frage, daher der Kommentar: Heißt das, dass ich Notargebühren, Makler, Grundbucheinetrag und Grunderwerbsteuer absetzen kann?

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Nein, die Grundstückkosten müssen bei der Abschreibung rausgerechnet werden und nur die Gebäudekosten zählen. Am besten die Kosten schon im Notarvertrag splitten lassen.

vulkanismus 02.02.2014, 04:13

Das von Dir genannte Splitten wird gerne genommen und natürlich missbräuchlich genutzt. Verlass´ Dich darauf, das Finanzamt weiss den wahren Wert des Grundstückes zu ermitteln. Mit oft fatalen Folgen für die Steuerpflichtigen.

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Meinst Du nun "abschreiben" oder "absetzen"? Abschreiben lassen sich Grundstückskosten nicht. Wieso auch? Es nutzt sich nichts ab.

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