Können Lebensversicherungen auch in riskanten Wertpapiere anlegen?

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7 Antworten

Schon 2002 schrieb die Bafin dazu

http://www.bafin.de/SharedDocs/Downloads/DE/Rundschreiben/dl_rs_0201_va_abs_und_cln.pdf?__blob=publicationFile

Der Anteil von ABS und CLN bei Versicherungen in Deutschland war allerdings mit dem Eintritt der Finanzkrise recht gering, so daß diese nicht wirklich zu einem Problem führten. Probleme bereiteten eher die vormals sicher geglaubten Anleihen, deren Kurse plötzlich fielen, sowie die später fallenden Marktzinsen.

ABS sind sinnvolle Konstruktionen, um Risikopositionen zu bündeln, ggf. mit weniger riskanten Positionen zu versehen, um so insgesamt ein wieder handhabbares Paket als neues Wertpapier weiterzuverkaufen. Das Risiko des Pakets ist bei guter Konstruktion Größenordnungen kleiner als das der einzelnen Konstituenten. Hat man jedoch ein Systemrisiko, d.h. es fallen nicht einzelne Positionen, sondern das ganze Portfolio aus, so ist dies nicht mehr zu kompensieren.

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Nach Einem Deiner Kommentare weise ich auf den Unterschied hin:

  1. Lebensversicherung Deutschland

  2. Lebensversicherung ausländische Gesellschaft

  3. Fonds-Lebensversicherung Deutschland

  4. Fonds-Lebensversicherung Ausland

Du kannst nicht eine inländische Standdardlebensversicherung mit einer Fondsversicherung, oder gar einer ausländische Fondslebensversicherung vergleichen.

Es gelten völlig andere Grundsätze.

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Es gibt die KapVO (Kapitalanlageverordnung), dort ist geregelt, wie Lebensversicherungen das Geld der Versicherten anlegen müssen. Zocken ist verboten!

Die derzeitige Aktienquote von Lebensversicherungen ist unter ferner liefen. Da könnte man sich fast fragen, ob das im Sinne der Versicherten ist.

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gandalf94305 14.12.2013, 19:37

Stimmt. Aber ABS haben ja nichts mit Aktien zu tun.

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Die verspielen das nicht denn da gibt es gesetzliche Vorschriften und Kontrollorgane zu:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kapitalanlagerestriktion

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althaus 14.12.2013, 18:40

Habe hier im Forum gelesen, daß Clerical Medical das Geld der Anleger verzockt hat. Kann das sein oder stimmt die Behauptung nicht?

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Privatier59 14.12.2013, 18:53
@althaus

Ich mach gerade Inventur in meinem Geldspeicher und fahre danach zur CM um da weiter zu machen!

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Sobeyda 14.12.2013, 19:15
@althaus

Clerical Medical unterliegt dem Britischen Recht, da gelten andere Regeln. Obwohl auch dort nicht einfach mit dem Geld der Versicherten gezockt werden darf.

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Privatier59 14.12.2013, 19:32
@Sobeyda

Pfunde werde ich nicht schleppen. Ich hab Rücken und bleib lieber bei Kreuzern.

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In Deutschland dürfen Versicherungen bis maximal 30 % in Aktien anlegen. Was sie aber meist wegen fehlender Ahnung nicht ausnutzen.

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althaus 14.12.2013, 18:41

Fehlende Ahnung? Wieso, arbeiten dort keine studierten Leute?

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Sobeyda 14.12.2013, 19:14
@althaus

Doch, aber die können in der Regel keine risikobehaftete Anlage. In der Versicherungsbranche wurde Jahrzehnte lang in Rentenpapiere angelegt, da kennt sich dann keiner mit Aktien aus. Und die, die sich auskennen arbeiten eher bei den Banken.

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gandalf94305 14.12.2013, 19:38

Die Frage betraf aber nicht wirklich Aktien, sondern ABS und ähnliche Papiere wie MBS, CLN etc.

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Ich glaube das geht nicht und das würde ich ehrlich gesagt auch nicht machen um nichts zu riskieren!!!

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Mit Geld spielt man nicht.

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