Können Kosten für Erstellung von einem Kostenvoranschlag in Rechnung gestellt werden?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

NEIN ! es sein denn das es branchenüblich ist oder ich werde vorher darauf hingwewiesen!

wir haben fürs haus 7 kostenvoranschläge durch mehrere bauunternehmer machen lassen um zu erfahren was es kosten WÜRDE z.bsp. verklinkern / tiefbau / rohbau usw. um eben zu vergleichen! wenn ich nun jeden kostenvoranschlag bezahlen müsste wäre es ja unsinn und man spart dadurch kein geld mehr!

es kommt auf die branche an wie du unten lesen kannst!

Gemäß § 632 Absatz 3 BGB ist ein Kostenanschlag im Zweifel nicht zu vergüten. Dies beudetet zunächst, dass der Ersteller des Kostenanschlages zuvor auf die Kostenpflicht hinweisen muss. Ob eine Regelung in den AGB des Erstellers ausreichend dafür ist, eine Kostenpflicht herbeizuführen wird nicht einheitlich gesehen, wobei eine solche Regelung in den AGB eher als überraschende Klausel als unwirksam erachtet wird.

Anders sieht dies jedoch aus, wenn die Vergütung eines solchen Kostenvoranschlages als branchenüblich anzusehen ist. Dann ist auch eine Klausel in den AGB ausreichend. Als branchenüblich abzusehen, bzw. so üblich, dass man davon ausgehen darf, dass der Voranschlag nur gegen Entgelt erstellt wird ist in der Regel da gegeben, wo ein solcher Voranschlag über das eigentliche erstellen eines Angebotes hinausgeht. Dies ist z.B. anzunehmen, wenn der Besteller aus dem Voranschlag auch weiter Nutzen ziehen kann, auch wenn der Auftrag nicht an den Ersteller erteilt wird. Z.B. ist dies anzunehmen, wenn z.B. ein Architekt vorab Berechnung und ähnliches erstellt und der Besteller aus diesen Daten des Kostenvoranschlages Nutzen ziehen kann.

Inwieweit der Kostenvoranschlag bei Ihnen als branchenüblich zu vergüten ist oder über ein "bloßes Angebot" hinausgeht und Sie Nutzen daraus ziehen können wäre dann zu prüfen. Soweit Sie Ihren Kostenvoranschlag mit den obigen Überlegungen prüfen, könnten Sie, wenn Sie zu einer Kostenfreiheit kommen, den Ersteller darauf hinweisen und bitten die Rechnung für den Kostenvoranschlag zu stornieren. Sollten Sie zu dem Ergebnis kommen, dass es branchenüblich ist, müssten Sie die Rechnung begleichen.

Ja. Es ist so wie in der Autowerkstatt. Z.B. ein Versicherungsschaden kann über Kostenvoranschlag abgerechnet. Viele Handwerker lassen sich die Dienstleistung deshalb bezahlen. Wenn du aber mit dem Handwerker sprichst und er tatsächlich die Arbeiten bei dir ausführt, wird er vermutlich die Kosten für den Kostenvoranschlag nicht berechnen. So ist es jedenfalls im Kfz-Bereich üblich. Gruß

Handwerkerrechnung bei Auftragsvergabe ohne Kostenvoranschlag

Liebes Forum,

ich würde mich über einen Rat oder eine Meinung zu einer Handwerkerrechnung freuen. In unserer Wohnanlage sind gesetzlich vorgeschriebene Wärmemengenzähler in die zentrale Warmwasserbereitung eingebaut worden.

Der Hausverwalter hat in der Annahme, daß es sich um eine "kleine Maßnahme" in der Größenordnung von EUR 500,- handelt, den Auftrag ohne Kostenvoranschlag an eine Handwerksfirma vergeben. Diese hat nun im Zuge der Arbeiten Teile der Heizungsanlage (Zulaufrohre etc.) erneuert, und uns eine Rechnung über EUR 5000,- präsentiert.

Auf die Frage hin, ob es nicht angemessen gewesen wäre, die Hausverwaltung oder die Hausgemeinschaft darüber zu informieren, daß voraussichtlich eine Rechnung über mehrere tausend Euro entstehen würde, hat der Handwerker sinngemäß geantwortet: "wenn niemand nach einem Kostenvoranschlag fragt, macht er auch keinen".

Daran, daß die berechneten Arbeiten durchgeführt wurden, gibt es keinen Zweifel. Allerdings war zum Zeitpunkt der Arbeiten bereits eine komplette Erneuerung der Heizungsanlage in der Diskussion, welche etwa EUR 10.000 kosten würde. Die Arbeiten an der alten Anlage für über 5.000 Euro waren demnach eine vollkommen sinnlose Investition.

Trägt Ihrer/Eurer Meinung nach der Handwerker oder die Verwaltung eine Mitschuld an dieser ärgerlichen Situation, und kann einer der beiden dafür belangt werden? Vielen Dank für alle Ratschläge!

...zur Frage

Frage zur Erstellung einer Rechnung?

Hey Leute,

eine kurze Frage:

Ich besitze (meines Wissens) bisher keine Steuernummer, sondern nur die Steuer-ID.

Reicht es wenn ich beim Erstellen einer Rechnung die ID angebe?

Wenn nicht, was müsste ich als Alternative angeben? (Rechnung muss heute noch raus)

INFO: Ich bin Student und habe kein Gewerbe angemeldet und bin auch nicht als freiberufliche Person eingetragen. Außerdem handelt es sich hierbei um meinen ersten Auftrag mit Rechnung.

Grüße

...zur Frage

Auto - Kleine Schramme - Schuldlage klar - Muss Anwalt des Klägers trotzdem bezahlt werden?

Folgender Fall

Beim Einparken ein Auto leicht angefahren - eine kleine Schramme ist entstanden.

Die Polizei wurde bemüht, hat die weitere Klärung jedoch uns überlassen.

Der Kläger hat sofort einen Kostenvoranschlag beim KFZ machen lassen,(ein Bagetellschaden, 600Euro) und einen Anwalt "aus seinem Bekanntenkreis" mit dem Fall beauftragt, so schrieb er mir auf Whatsapp und fragte auch dort wer der Halter ist und erwähnte auch das "sie grade ein Halteranfrage gemacht haben". Vorerst antwortete ich ihm nicht, da ich erst mit meiner Versicherung sprechen wollte.

Schon am nächsten Tag erhielt ich einen Brief seines Anwalts der mich nach meiner Haftpflichtversicherung und meiner Versichertennummer fragte. Am nächsten Tag hatte ich einen Termin bei der Versicherung und..

Der Anwalt hatte sich bereits mit der Versicherung in Verbindung gesetzt und ihnen den Kostenvoranschlag sowie Rechnung für Anwaltskosten zukommen lassen und dort den Anspruch gemeldet.

Ich fragte ob ich wirklich für die Anwaltskosten aufkommen müsse da es keinen ersichtlichen Grund gab einen Anwalt einschalten zu müssen und sich die Kosten für einen kurzen Schrieb auf satte 150 Euro belaufen. Mein Versicherer meinte, ab dem Moment wo eine berechtigte Forderung an die Versicherung gestellt wurde muss diese Zahlen und die Anwaltskosten wären berechtigt da jeder das Recht auf einen Anwalt hätte.

Meine Frage ist:

Muss ich den Anwalt bezahlen auch wenn dieser nicht nötig wäre?

Auch vor dem Hintergrund das der Kläger mir schrieb dieser stamme aus seinem "Bekanntenkreis" und er hätte einfach keine Zeit sich persönlich darum zu kümmern.

Und wie müsste ich vorgehen um nicht für die unnötigen Anwaltskosten aufkommen zu müssen?

Selber einen Anwalt beschäftigen?

Ich freue mich über fachkundige Antworten

mit freundlichen Grüßen

B.U.

...zur Frage

Darf Kostenvoranschlag etwas kosten? Ist das geregelt?

Darf ein Kostenvoranschlag etwas kosten? Oder muß der Handwerker diese Arbeit umsonst machen?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?