Können Fonds zum absoluten Börsencrash führen?

7 Antworten

Die Überlegung ist gar nicht so schlecht, aber die Gefahr besteht nicht ernsthaft.

Die Fonds sind Großanleger. Werden von den AGs gehätschelt, planen ziemlich langfristig und ausserdem mit unterschiedlichen Ausrichtungen.

Ein Börsencrash durch Fonds halte ich für praktisch ausgeschlossen.

Was soll denn die Abhängigkeit von Fonds konkret sein? Auch Privatanleger können Aktien börsentaeglich verkaufen. Wo ist der Unterschied? Privatanleger unterliegen im uebrigen keinen Anlagebeschraenkungen, könnten ihren Gesamtbestand jederzeit verkaufen. Fonds hingegen müssen den Bestand an Aktien halten der in den Anlagebedingungen  vorgeschrieben wird. Ein zum Crash führender Totalausverkauf ist daher  unwahrscheinlicher als bei Privatanlegern.

Ob die Gefahr praktisch ausgeschlossen ist, halte ich für egal. Der prozentuale Anteil eines Fonds inkl. Indirekter Beteiligungen sollte auf bspw. 5% begrenzt sein.

Auch ein Machtmissbrauch der Bundesregierung ist (aktuell) "praktisch ausgeschlossen". Trotzdem müssen die Möglichkeiten dazu begrenzt werden.

Gemäß UCITS eigentlich 10%, aber das kann in Spezialfällen etwas überschritten werden.

Für Flash Crash Szenarien reicht jedoch schon ein dicker Daumen bei der Eingabe von Nullen. Es geht dabei nicht so sehr um die einzelne Aktion, sondern vielmehr Folgeaktionen, die automatische Tradingsysteme generieren.

Lies hier: http://en.wikipedia.org/wiki/2010_Flash_Crash :-)

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