Können Behörden die Kryptowährungenbestände abfragen?
Hallo,
können die Behörden in Deutschland die Kryptowährungenbestände einzelner Bürger abfragen (z.B. bei Coinbase oder Kraken)? Müssen diese Plattformen auf verlangen solche Infos herausgeben?
Ist es überhaupt möglich? Bei Kraken muss man ja, wenn ich mich recht erinnere, nicht die Wohnadresse angeben, nur den Namen und die Kopie der Frontansicht des Ausweises. Und mit dem gleichen Namen kann es ja mehrere Personen geben.
3 Antworten

Da diese Unternehmen nicht der Bafin-Kontrolle unterliegen, ist es schwierig.
Wenn vermutet wird, dass es um kriminelle Dinge geht, bekommen sie Auskünfte.

Diese Blockchainsachen sind doch auch schon mehrfach Hackern zum Opfer gefallen. Also mein Vertrauen ist da nicht drin.
Bei Blockchain heißt es doch immer es ist ein System, was in sich sicher ist und Rückverfolgbar.
Aber ich weiß nicht, wie oft hier schon Fragen waren, wie man seine Coins zurück bekommen kann, die irgendwie verschwunden sind.
Tut mir Leid, ich glaube nur an Systeme, die ich zurück verfolgen kann und die von einer öffentlichen Institution überwacht werden.

Ja können die Behörden. Ob was zurück kommt ist die Frage... und kommt sicher auf die Niederlassung der Börsen an. Kraken weiß ich nicht. Coinbase gibt Infos.

Infos müssen schon auf Anfrage gegeben werden, einfach abfragen geht noch nicht. Da die EU ein Vermögensregister plant inc. Kryptowährungen könnte es in Zukunft zumindest innerhalb der EU auf Knopfdruck abrufbar sein.
Aber auf der Blockchain ist doch alles transparent. Wenn man die ID hat, müsste doch jeder den Akt. Bestand einsehen können, oder?