Können Behandlungskosten für eine schwere Krankheit als außergewöhnliche Belastung abgesetzt werden?

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3 Antworten

In der Regel sollten diese ja von der Krankenkasse übernommen werden. Handelt es sich um eine alternative Therapie die privat gezahlt wird dann kommt es ganz auf den Einzelfall an. Wenn es keinen anderen Ausweg mehr gibt und man mit der Schulmedizin nicht mehr weiterkommt dann kann es gut sein, dass das Finanzamt einwilligt, die Kosten dafür als außergewöhnliche Belastung absetzen zu könne. Einen Vergleichsfall findest du unter AZ VI R 11/09 des Bundesfinanzhofs.

Steh ich auf der Leitung?

Wie lassen sich denn außergewöhnliche Belastungen steuerlich veräußern?

Heißt das etwa, dass ich meine außergewöhnliche Belastung im Zweifel auch ans Finanzamt verscherbeln kann?

EnnoBecker 06.12.2012, 19:14

Also da handelt es sich lediglich um eine kleine Freudsche Fehlleistung. Kein Grund, sowas dick aufzuziehen.

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Krankheitskosten können außergewöhnliche Belastung sein, aber natürlich nur dann, wenn sie nicht von einer Versicherung übernommen werden. Die Krankheit muß nachgewiesen werden können. Allerdings gibt es da immer einen vom Einkommen abhängigen Selbstbehalt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Au%C3%9Fergew%C3%B6hnliche_Belastung

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