Kleinunternehmerregelung - jedoch deutlich höherer Gewinn und Umsatz?

3 Antworten

Du kannst noch bis zur Rechtskraft der Umsatzsteuererklärung auf Regelbesteuerung umstellen.

Also zur Zeit kein Problem, weil Du ja auch keine Rechnungen als Kleinunternehmer ausgestellt hast.

Du kannst einfach anfangen Umsatzsteuer Voranmeldungen abzugeben und die so auch die Vorsteuer zurück holen.

Einen Steuerberater nur Online, davon rate ich ab. Man muss sich "beschnuppern" ob man mit dem klar kommt.

Ab dann kann man alles Online machen. Wir bekommen auch von einigen Mandanten alles online und machen es dann alles fertig.

Im Gegensatz zu @Eifelia, würde ich lieber einen Teil des Gewinns für Steuernachzahlungen "parken" anstatt es dem Finanzamt zu geben.

Wenn Du aber wirklich mit so großen Summen arbeitest, ist eine monatliche Buchhaltung unumgänglich. Alleine um über den Geschäftsgang auf dem Laufenden zu sein.

Ach so, noch zu Deiner Rückfrage an @EnnoDerDritte, ob GmbH/UG, oder welche Lösung auch immer optimal ist, kann man auch wunderbar mit dem StB besprechen. Der hat ja dann nach den ersten Buchführungen auch den Überblick.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Da aus 100.000 € Gewinn eine erhebliche Steuerlast resultiert, wäre zu überlegen, die Einkomnensteuer-Vorauszahlungen entsprechend anpassen zu lassen. Krankenversicherung wäre ein weiteres Thema.

Bei Zahlen wie den genannten sollten Sie allerdings, gerade weil Sie so unerfahren sind, dringend einen Steuerberater ins Boot holen und nicht selbst mit Hilfe von Foren herumdoktern, wir wissen hier schließlich nur, was Sie preisgeben.

Können Sie dafür gute Steuerberater empfehlen? Am besten einfach online, weil bei mir eh alles online läuft

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Die hier potentiell steuerfreien Umsätze zählen nach § 19 (3) UStG mit zu den relevanten Umsätzen. Du bist also im nächsten Jahr definitiv kein Kleinunternehmer mehr.

Wenn du jedoch ohnehin

nur an Drittländer geliefert

hast, ist sowieso schleierhaft, warum du da Kleinunternehmer sein willst. Kannst du dir das denn leisten? Immerhin ist die Vorsteuer ja nun nicht abziehbar und du musst sie auf den Verkaufspreis aufschlagen. Ich wäre dazu wohl zu geizig.

Ja ich hatte vorher auch eigentlich erwartet, dass ich auch mit Unternehmen aus Deutschland arbeiten würde. Ist jetzt nicht mehr der Fall. Soll ich das Gewerbe ummelden oder einfach abmelden und dann eine GmbH gründen. Was wäre optimal?

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@Lopel123

Was soll es denn bringen, das Gewerbe umzumelden oder zugunsten einer GmbH-Gründung aufzugeben?

Es geht doch hier um Umsatzsteuer und nicht um Gewerbe oder Rechtsform.

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