Kleinunternehmer und Gutschriften

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Was bitte sind denn das für Antworten hier?

Gutschriften gelten als Rechnungen, wenn der Gutschriftsempfänger der Gutschrift zustimmt. Also hat der Fragesteller Rechnungen in Form von Gutschriften MIT unberechtigt ausgewiesener Umsatzsteuer in der Tasche und muss die Umsatzsteuer nach § 14 c (1) UStG anmelden und an das FA abführen.

Tut er es nicht, tut es der Betriebsprüfer irgendwann. Allerdings dürfte es dann teurer werden.

Aber das ist ja auch kein Problem, denn den USt-Betrag hat er ja erhalten. Eine Korrektur der Rechnung würde ja auch nur bedeuten, dass der Betrag an den Auftraggeber zu bezahlen ist statt an das FA. Also kann es auch egal sein.

Einzig der Auftraggeber hat hier das Nachsehen, denn er kann die USt nicht als Vorsteuer abziehen. Wahrscheinlich hat er das aber gemacht und damit Prüferfutter geschaffen.

So einfach ist das.

Und in der Ertragsteuer gilt auch hier das Zuflusss-/Abfluss-Prinzip.

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