Kleinunternehmer: Umsatzsteuergrenze im 2.Jahr voraussichtlich überschritten - was tun?

...komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Nein, musst Du nicht. Du schreibst ja, dass Du nicht damit rechnen konntest die 50.000,- zu überschreiten und es sich erst im Laufe des Jahres so entwickelt hat.

Was mir etwas Sorgen bereitet in Deinem Sachverhalt ist:

 Umsatz lag letztes Jahr (Rumpfjahr) unter 17.000 Euro.

Wie hoch war der Umsatz und wie viele Monate hatte das Rumpfjahr?

Die 17.500,- gelten nämlich für ein volles Jahr mit 12 Monaten. bei drei Monaten (Beginn im Oktober) wären es nur 4.375,- gewesen.

73218 02.09.2017, 09:27

Hallo wfwbinder, herzlichen Dank!

Muss ich da bei der Steuererklärung (oder bereits jetzt schon) eine Erklärung ans Finanzamt schicken, dass das für mich nicht abzusehen war? Kann es sein, dass das Finanzamt diese Erklärung nicht akzeptiert? Und ich dann schlimmstenfalls Mitte nächsten Jahres die Umsatzsteuer für dieses Jahr nachzahle muss (oder ggf. nochmals sämtliche Rechnungen neu ausstellen muss...)?

Vielen Dank auch für den Hinweis bezüglich letztes Jahr. Das Rumpfjahr hatte 8 Monate (Anmeldung am 01.05.), und der Umsatz die 11.666€ nicht überschritten. :)

0

Was möchtest Du wissen?