Kleinunternehmer grenze überschritten, gewerbe ummelden?

2 Antworten

Glückwunsch zum Überschreiten der Grenze für die Kleinunternehmerregelung. Das ist etwas, worüber man sich freuen kann, denn das bedeutet, dass es mit dem Geschäft aufwärts geht und es wächst. Das wünscht man sich doch.

Über die Mehrwertsteuer sollte man sich keine Sorgen machen, denn das ist etwas, was die Kunden bezahlen. Man reicht das Geld nur an das Finanzamt weiter. Du kannst also deinen Kunden eine Information schreiben, dass du ab nächstem Jahr nicht mehr die Kleinunternehmerregelung nutzt und du daher die Mehrwertsteuer zusätzlich in Rechnung stellen wirst.

Und vergiss nicht, dass du dann ab nächstem Jahr dann auch die Vorsteuer deiner Ausgaben geltend machen kannst. Das kann unter dem Strich mehr Gewinn ergeben als bisher.

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vielen Dank für so ein Kommentar der meine Seele beruhigt )))

Ich habe ein wenig Angst mit die ganze Sache weil ich mich damit nicht auskenne, aber es ist bestimmt alles einfacher als ich denke

Vielleich wenn ich mich einmal mit dem steuerberater hinsetze und er mir alles aufklärt vergeht auch mein Angst.

Wie funktioniert es mit KV? muss ich mich selbst bei Aok melden oder warten bis die sich bei mir melden?, muss ich die Beiträge selber überweisen oder ziehen sie von meinem konto ab? und was kostet das ungefähr. Vielen Dank im Voraus

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@divertidos

Kein Grund davor Angst zu haben. So schwierig ist das mit der Umsatzsteuer nicht. Wenn du es dir von einem Steuerberater erklären lässt, wirst du schnell wissen, was du zu tun hast. Die Steuererklärung für die Einkommensteuer und EÜR hast du ja bisher auch schon hin bekommen.

Du musst dich selber bei der Krankenkasse melden. Die Gebühren werden per Lastschrift eingezogen. Lies hier für weitere Infos:

https://www.aok.de/pk/bayern/inhalt/krankenkassenbeitraege-fuer-freiwillig-versicherte-2/

Möglicherweise hättest du dich aber schon längst melden müssen, denn in der Familienversicherung ist man nur, wenn man bis maximal 435€ im Monat verdient (also Gewinn hat).

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Wenn Du Dein Gewerbe abmeldest udn Dein Ehemann nun ein Gewerbe anmeldet um das gleiche zu tun, was Du bisher gemacht hast, woher nimmt er die Annahme im ersten Jahr weniger als 17.500,- Euro Umsatz zu machen?

Wenn er zusätzlich ein Gewerbe anmeldet, wäre er zwar Kleinunternehmen (Du arbeitest ja weiter) aber Du wärst dann trotzdem Regelbesteuerer.

Hast Du überhaupt mal geprüft, ob die Kleinunternehmerregelung für Dich besser ist?

So wie Du die Fragen stellst, hast Du nämlich noch nie mit einem Profi in Steuersachen ein ernsthaftes Gespräch gehabt.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung
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vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich hatte tatsächlich noch nie mit einem Steuerberater ein Gespräch. Das brauchte ich auch nicht, bei Kleingewerbe war das alles einfach.Ab nächtes jahr muss ich wohl ein Steuerberater suchen. Die Gewerbe auf mein Man anzumelden war die Gedanke wegen Krankenversicherung. Bis jetzt war ich über mein Man versichert. Bin seit Tagen hin und her gerissen, gewerbe abmelden oder weiter so laufen lassen, oder doch eine Gbr anmelden?

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@divertidos

Aufgrund welcher Angaben bist Du denn bislang in der kostenlosen Familienversicherung Deines Ehemannes?

Ich vermute jetzt mal, dass bei einem Umsatz von mehr als 17.500,-€ der Gewinn auch über 435,-€ pro Monat (5220,-€ im Jahr) lag und ich glaube, dass Du KV-Beiträge nachzahlen musst.

Bei Kleingewerbe ist vielleicht doch nicht alles so einfach.

Steuerlich ist es natürlich immer am günstigsten, wenn das eigene Einkommen jemand anderem zugerechnet wird. Mir persönlich fehlt da leider der Cousin des Schwagers, sodass ich leider immer korrekt alles angebe und die Abgaben zahle. Naja.

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