Kleinunternehmer, eine Mahnung schreiben?

5 Antworten

Richtiges Mahnen will gelernt sein. Um dabei effektiv zu sein langt in der Regel ein Mahnschreiben, sofern es zeitnah abgeschickt wird und du deine Autorität nicht untergrbaen lässt. Wird jetzt wahrscheinlich zu spät sein, aber für die Zukunft solltest du dir mal die folgenden Tipps zu Gemüte führen:

https://blog.telekomcloud.com/mahnungsschreiben-mit-fastbill/

Damit bist du auf jeden Fall kostengünstiger dran als mit einem Anwalt und bringst ca. 2/3 aller säumigen Zahler bereits nach einer Mail zum Begleichen Ihrer Rechnung.

Alles immer schriflich machen, dann bist du auf der sicheren Seite. Ich würde auf alle Fälle eine Mahnung als Einschreibebrief mit Rückantwort schreiben und schicken. Dann hast du wenigsten einen Beweiss in der Hand, das du schon gemahnt hast. Ok, 36€ sind jetzt nicht in Welt, so lohnt es sich nicht einen Anwalt einzuschalten, aber eine Mahnung schicken bewirkt manchmal schon Wunder. Vergiß auch nicht eine Frist für die Zahlung zusetzen.

Wir haben nur per Mail kommuniziert ohne einen Vertrag oder ähnliches.

Sofern nicht gesetzlich eine Form vorgeschrieben, kann man Verträge per E-Mail oder ansonsten formlos abschließen. Du hast also einen Vertrag.

Welche Rechte habe ich um an mein Geld zu kommen?

Die allgemein üblichen.

Habe ich überhaupt ein Recht? Anwalt einschalten?

ZU 1: Ja!

Zu 2: Na ja! 36 Euro als Gegenstandswert werden jeden Anwalt in helle Begeisterung versetzen.

Mahnung schreiben?

Das würde nahe liegen! Diesmal aber per Brief. Da erfährst Du im übrigen ganz nebenbei, ob Dein Schuldner auch wirklich da wohnt, wo er es behauptet. Wenn nicht, kommt die Mahnung als unzustellbar zurück. Wenn er aber da wohnt und trotz Mahnbung nicht zahlt, dann meldest Du Dich nochmal hier und wir sagen Dir, wie man einen Mahnbescheid beantragt.

PS: Postadresse vom Auftraggeber hast Du doch hoffentlich? Ohne Postadresse kann kein Mahnbescheid und keine Klage zugestellt werden.

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Vollstreckungsbescheid

Hallo! Meine Frage:Meiner Tochter wurde am 11.06.10 ein Schreiben zugeschickt in dem Fordert man von ihr Geld für Schülerticket für zeitraum Juli1996 bis Oktober1996.Nach einem Telefonat durfte sie erfaren,daß gegen sie ein Vollstreckungsbescheid am 19.03.1997 erlassen wurde.Bis dato habe ich als gesetzlche Vertreter keine Mahnung,keinen Vollstreckungsbescheid bekommen.Zum Zeitpunkt der Forderung war meine Tochter minderjährig(geboren am 17.09.83).Nach solanger Zeit habe ich keine Möglichkeit nachzuvollziehen,ob die Forderung überhapt berechtigt ist. Ist das rechtens?

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Welche Angaben in Anlage N-AUS bei teilweisem Aufenthalt im Ausland?

Ich war ab Ende 2016 für 11 Monate in Neuseeland und habe dort auch im Rahmen des Working Holiday Visums gearbeitet. Dort habe ich Steuern bezahlt und auch eine Steuererklärung gemacht. Ein DBA besteht mit Neuseeland. Vorher habe ich bereits in Deutschland gearbeitet.

Jetzt stehe ich vor dem Problem, ob ich die Anlage N-AUS ausfüllen muss, da mein "Wohnsitz" oder zumindest der "Mittelpunkt der Lebensinteressen" für die Zeit im Ausland war und z.B. auch die Krankenversicherung hier in Deutschland abgemeldet war.

Angenommen ich muss die ausfüllen, was genau muss wo rein? Z. 35: Ist das der deutsche Arbeitslohn? Denn nur für den habe ich ja eine Lohnsteuerbescheinigung. Z.36 wäre dann das im Ausland verdiente Geld, richtig? "Direkte Zuordnung": Als Beispiele stehen in der Erklärungen nur Zusatzleistungen wie Reisegeld. Ist denn aber nicht der Lohn für die Arbeit, die im Ausland für einen ausländischen Arbeitgeber erbracht wurde auch direkt zuzuordnen? Das selbe mit dem deutschen Lohn, da ich im Ausland nicht für einen deutschen Arbeitgeber tätig war. Z. 46/47: Das wäre die Summe der tatsächlichen Arbeitstage in D und NZ, bzw. die nur in NZ. Wobei eigentlich das gerade aufgrund der Gelegenheitsjobs in NZ schwer festzulegen und schon gar nicht überprüfbar ist.

Was mich wundert: Ich habe meinen deutschen Lohn in Z. 35 und meinen NZ Lohn in Z. 36 eingetragen und die Arbeitstage in Z. 46/47 versucht genau zu bestimmen. Jetzt erhalte ich in der Rechnung "Summer steuerfrei zu stellender ausländischer Arbeitslohn" mehr als ich tatsächlich im Ausland verdient habe. Das kann nicht richtig sein, oder? Auch der Hinweis, dass die Differenz in Nr.3 der Lohnsteuerbescheinigung einzutragen ist verwirrt mich, da ich doch Nr. 3 schon in Z.35 eintragen sollte. Beißt sich die Katze da nicht in den Schwanz?

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Hallo, ich soll ca. 5700,-€ Kindergeld aus der Ausb.zeit meines Sohnes zurückzahlen.

Hallo, die Kindergeldkasse fordert das Kindergeld aus der Ausbildungszeit meines Sohnes zurück weil Nachweise hierfür nicht rechtzeitig erbracht wurden. Ich bekam eine Mahnung, woraufhin ich meinenSohn nochmal an das zurück senden der Unterlagen erinnerte. Anfang Juli bekam ich eine Zahlungsaufforderung von der Inkassoabteilung. zu der Zeit war ich im Krankenhaus u. danach auch nicht zu Hause weil ich die Treppen nicht bewältigen konnte. ich erinnerte meinen Sohn nochmals, der den Brief sofort zur Post brachte. Ich rief bei der Ki.ge.Kasse an um Bescheid zu sagen das die Unterlagen am nä./übernä. Tag bei ihnen einhehen müßte. Die Antwort war das es nun zu spät sei und ich das Geld zurück zahlen mus. Ich hätte gegen die Mahnung Widerspruch einlegen müssen, der Monat dafür war rum u. ich habe somit die Rückzahlung akzeptiert.

Muss ich es wirklich zurück zahlen?

Ich hoffe auf eine baldige Antwort!

Freundliche Grüße B.Blohm

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