Kleingewerbe zum Haupt und Minijob?

3 Antworten

Die Einkommensteuer in Deutschland ist progressiv, also je höher das Einkommen, desto höher ist nicht nur die Steuer, sondern auch der Steuersatz (die ersten 9.000,- sind frei, dann beginnt es für die folgende 100,- Euro mit 14 % und steigert sich dann so, dass ab 60.000,- zu versteuerndem Einkommen, jeder weitere Euro mit 42 Cent belastet ist.

Daher kann man zu Deiner Steuerlast nichts sagen, ohne Dein Gehalt zu kennen.

Bei den 5.000,- bis 7.000,- wäre noch die Frage, sind es die Einnahmen (Umsatz) oder der Gewinn (Einnahmen abzüglich Kosten).

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Danke, der Umsatz ist gemeint :)

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@Nadine2601

Dann wirst Du ja noch merken, wie wenig von den Einnahmen schlussendlich übrig bleibt.

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Ergänzend:

Der Minijob wird normalerweise pauschal versteuert und gehört dann nicht zu Deinem zu versteuernden Einkommen.

Zur Frage, ob es sich lohnt, mehr als die bisherigen ca. 50 Wochenstunden zu arbeiten - lautet meine Gegenfrage, was man unter einer "alleinerziehenden Mami eines Kindes" wohl zu verstehen hat. Oder ist das Kind im Internat? Sorry, geht mich ja nichts an.

Nein, mein Kind lebt bei mir. Das hört sich alles extremer an als es ist zeitlich gesehen. Ich arbeite für den Minijob nur 10std im Monat von zu Hause aus. Da ich in der Entwicklung tätig bin habe ich da einen recht hohen Stundenlohn. Dies mache ich an dem Wochenende wo mein Kind beim Papa ist. Ich habe also mit Nebenjob 40 Wochenstunden. Das Gewerbe soll ein reiner Online Handel werden, der mich zeitlich auch nicht so sehr in Anspruch nehmen soll.

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Gefühlt die tausendste gleiche Frage.

Geh mal halbrechts oben auf die Lupe und lies Dich ein.

Zudem ist der Gang zu einem Gründercoach dringend anzuraten.

Ja es ist die gefühlt tausendste gleiche Frage, ich habe hier viel gelesen und mich informiert. Jedoch war alles etwas abweichend von meinem Fall und das hat zu Verwirrungen bei mir geführt. Habe mich bereits bei einem Gründerseminar angemeldet da ich ungern nicht richtig informiert irgendetwas einfach mal anfange. Denke solche Portale sind auch da um etwas die Neugier zu stillen bevor manche Kurse beginnen.

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@Nadine2601

Da war nichts abweichend von Deinem "Fall" - es ist immer das gleiche.

Gut, dass Du ein Gründerseminar besuchst.

Hoffentlich hörst Du dort genauer hin, wie Du hier gelesen hast.

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Aufnahme einer gewerblichen Tätigkeit Nachfrage Einkünfte

Hallo,

Ich bin in folgender Situation: Während meines Studiums habe ich im Jahr 2011 und 2012 auf Rechnung einige Auftragsarbeiten im Programmierbereich absolviert, dabei sind im Jahr 2011 insgesamt 7.500€ und im Jahr 2012 6.400€ zusammengekommen. Ich habe hier Rechnungen gestellt mit dem Zusatz, dass ich als Kleinunternehmer keine MwSt in Rechnung stelle. Da der Freibetrag ja 17.500€ beträgt habe ich 2011 keine Steuererklärung abgegeben und im Jahr 2012 erst damit angefangen, hier habe ich allerdings diesen Betrag nicht mit angegeben, sondern lediglich mein Arbeitseinkommen, welches ich ab Okt. 2012 hatte - der Betrag lag ja weit unter dem Freibetrag, daher habe ich schlichtweg nicht darüber nachgedacht, sie mit anzugeben. Ich hab kein Gewerbe o.Ä. angemeldet und quasi als Privatperson die Rechnungen gestellt.

Nun erhielt ich kürzlich ein Schreiben mit der Bitte, den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung bei Aufnahme einer gewerblichen, selbstständigen (freiberuflichen) [...] Tätigkeit/Beteiligung an einer Personengesellschaft/-gemeinschaft auszufüllen. Nun bin ich nicht ganz sicher, was dies bedeutet? Muss ich hier nachträglich ein Gewerbe anmelden? Wenn ja, sollte ich dort meine damalige Adresse oder meine aktuelle Adresse angeben? Ich bin seitdem nicht mehr derart tätig sondern ganz "normal" fest angestellt. Im zweiten Schreiben wurde dann auch um die Ausfertigung einer Steuererklärung für 2011 gebeten. An sich kein Problem, aber wie gebe ich dann die Daten an, die in 2012 noch fehlen? Oder gibt es eine Möglichkeit dies irgendwie anders zu lösen?

Vielen Dank im voraus und schönen Gruß,

Mark

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