Kleingewerbe schließen und neu anmelden?

1 Antwort

die Unternehmereigenschaft ist an die Person geknüpft.

Also eine Person mit mehreren Betrieben hat in der Umsatzsteuer nur eine Unternehmereigenschaft.

Das bleibt auch in den Folgejahren. Also wer zum 31. 12. einen Friseurbetrieb abmeldet und dann im Februar einen Kosmetiksalon eröffnet hat trotzdem nur eine Unternehmereigenschaft udn es bleibt bei der vorher erreichten Grenze. Also Frisiersalon 20.000,-, Kosmetik mit Umsatzsteuer.

Gewerbe neu angemeldet / wann muss ich meine Steuererklärung abgeben?

Guten Tag zusammen,

ich hätte folgende Frage. Ich habe zum 01.01.2018 ein Gewerbe (Nebentätigkeit + Kleinunternehmerregelung) angemeldet. Somit bin ich ja ab sofort verpflichtet eine Steuererklärung bis 31.05. des Folgejahres abzugeben.

Im Jahr 2017 war ich ja noch komplett Privat (ohne Gewerbe). Muss ich die SE für 2017 dann trotzdem bis 31.05.2018 abgeben, da ich Seit dem 01.01.2018 Gewerbetreibender bin? Oder zählt das noch nicht, da die Steuererklärung ja das Jahr 2017 betrifft und ich dort ausschließlich Privatperson war.

Ich frage deshalb, da es mir dieses Jahr aus verschiedenen Gründen definitiv nicht möglich ist die SE bis zum 31.05. abzugeben. Hätte ich aber nun schon die Pflicht dazu, müsste ich ja rechtzeitig auf das Finanzamt zugehen und eine Fristverlängerung beantragen...

Hoffe man versteht, was ich meine :)

Danke für die Hilfe!

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Zugewinnausgleich und nachehelicher Unterhalt

Hallo liebe Finanzfachleute bei finanzfrage.net,

heute habe ich eine Frage die mich sehr beschäftigt.

Ein befreundetes Ehepaar denkt an Scheidung. Es lebt in einer Zugewinngemeinschaft und besitzt ein Mehrfamilienhaus das auf dem ererbten Grundstück des Ehemannes gebaut wurde. Der Ehemann ist allein im Grundbuch eingetragen. Der Wert des Hauses wird geschätzt. Der Ehemann ist gegenüber seiner Ehefrau unterhaltspflichtig.

Meine Fragen sind:

  1. Unterliegt das ererbte Grundstück dem Zugewinn? Wenn der m2 Preis für Grund und Boden während der Ehe gestiegen ist.

  2. Wenn die Ehefrau für das Haus nach dem Schätzpreis abgefunden worden ist, hat sie dann noch Anspruch auf einen Teil der Mieteinnahmen, die ja das Einkommen des unterhaltspflichtigen Ehemanns erhöhen?

3 Wie wird der vorhandene Hausrat eigentlich bewertet? Für den, der ihn behält sind es alte wertgeminderte Sachen, dem der neu kaufen muss reisst es ein ordentliches Loch in den Geldbeutel.

Es wäre schön, wenn bei den Antworten auf die gesetzliche Grundlage verwiesen werden könnte, damit ich mich mit dem Gesetzestext noch befassen kann.

Habt Dank für Eure kompetenten Antworten.

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Kleinunternehmer= Gebrauchtwagenhandel + Onlineshop Kfz Ersatzteile = Differenzsteuer oder keine?

Hallo, ich möchte ich ein Einzelunternehmen gründen war gestern beim Gewerbeamt und habe gefragt ob es möglich wäre Gebrauchtwagenhandel + Zulassung + Onlineshop Kfz ersatzteile Neu-/ Gebrauchtwaren in den Gewerbeschein einzutragen. Der Nette Mitarbeiter schaut sich meine liste an und sagte es wäre kein Problem. Jetzt habe ich ein Problem wie könnte ich das Gewerbe versteuert? gibt es die möglichkeit:

Es als Kleinunterhemen bis 17.500 laufen zulassen mit Differenzversteuerung bei dem autos/ gebrauchtwaren und bei dem Neuwaren/ KFZ-ersatzteile ohne ustg? Was wäre dann mit der Dienstleistung Zulassung wie würde die versteuert werden?

Möchte so viele Wege gehen um mein Unterhalt zu sichern.. leider weiss ich dadurch nicht wie man alles unter einen Hut brignen kann.

Was würdet ihr mir Raten? Differenzbesteuerung bei Gebrauchtwaren/ wagenhandel wäre von vorteil. oder müsste man 2 Gewerbe anmelden?

1000 dank an alle im Voraus

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Finanzamt "übersieht" Verlust des Kleinunternehmerstatus

Hallo!

Bin seit vielen Jahren Kleinunternehmer nach §19 UStG mit einem Umsatz, der die 17500 EUR Grenze nicht überschreitet. Mit einer einzigen Ausnahme: 2008 lag ich darüber.

Da ich damals die 50000 Euro-Grenze falsch aufgefasst habe, und zudem noch falsch beraten worden bin (man sagte mir, das FA würde mich dann anschreiben und zukünfitg eine USt-Erklärung verlangen, sobald sie mich nciht mehr als KU betrachten), ging ich also weiterhin davon aus, nicht USt-pflichtig zu sein. Die Jahre danach lagen die Einnahmen ja auch wieder unter 17500 EUR.

Nach meinem jetzigen Kenntnisstand hätte ich aber seit Jan. 2009 USt abführen müssen. Das FA hat dies jedoch bisher nicht bemerkt oder eingefordert!

Jetzt aktuell (2013) liege ich das erste mal wieder über den 17500. D.h. ich bin 2014 in jedem Fall umsatzsteuerpflichtig, was auch meinem eigenen Interesse entpricht. Ich würde sogar für 2013 gerne rückwirkend auf die KU-Regelung verzichten.

Nun aber die Fragen:

Gibt es eine Art Verjährungsfrist, wenn das FA selbst verpasst, vom Unternehmer die USt-Erklärung einzufordern?

Spielt es eine Rolle, dass ich für 2009 zwar umsatzsteuer hätte abführen müssen, aber eigentlich nun seit 5 jahren wieder unterhalb der 17500 Grenze liegen (selbst wenn ich in dieser Zeit USt hinzurechnen müsste)?

Wäre es klug, rückwirkend für dieses Jahr zur USt zu optieren oder eher schädlich?

Mein Tätigkeitsumfeld hat sich mittlerweile leicht geändert. Ich könnte also auch das bestehende Gewerbe abmelden und ein neues anmelden, um dann gleich auf die KU zu verzichten. Findet bei der Gewerbeab- und -neumeldung eine umsatzsteuerliche Prüfung der vergangenen Jahre statt, oder wäre dies evtl. ein Weg, mit etwas Glück keine Nachforderung zu bekommen?

Ich weiß im moment nicht so recht, wie ich mich verhalten soll. Ich habe immer alle EInnahmen ehrlich angegeben und bin etwas irritiert darüber, daß mich das FA damals nicht aufgefordert hat, USt zu zahlen, sie hatten ja meine Umsatzzahlen....

bin dankbar für jeden tipp / jede meinung

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Als Kleinunternehmer über 17,5k Umsatz: Muss ich bei Gewerbeabmeldung trotzdem mit einer Nachzahlung rechnen?

Moin,

ich führe seit 4 Jahren ein Kleingewerbe bei dem ich immer 12-17.000 Umsatz pro Jahr in den letzten 4 Jahren hatte. Da sich meine berufliche Situation gleich zu Beginn (Januar/Februar 2019) im nächsten Jahr ändern wird und ich in ein Angestelltenverhältnis gehe, benötige ich das Gewerbe nicht mehr. Geplant ist es die Tätigkeit bis Ende August zu beenden. Nun stehe ich allerdings vor dem Dilemma dass ich bereits knapp 100€ vor der 17.500€ Umsatz-Grenze liege. Verdiene ich mehr müsste ich ab Januar die Umsatzsteuer vorauszahlen. Wie verhält es sich, wenn ich das Gewerbe zum 31.12. abmelde und über 17.500€ dieses Jahr komme? Kann ich damit rechnen auf den aktuellen Jahresumsatz rückwirkend Ust. nachzuzahlen oder kann ich beruhigt meiner Tätigkeit bis ende August nachgehen, das Gewerbe zum Jahresende abmelden und dann meiner neuen nicht-selbstständigen Tätigkeit nachgehen.

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