kleingewerbe für eheleute

1 Antwort

Wenn, wie Du schreibst die Sachen privat von Euch udn aus dem/den Erben der Eltern sind, braucht Ihr dafür kein Gewerbe anmelden udn auch Steuern sind kain Thema.

Das ist reiner Privatverkauf.

Gewerblich wird es erst, wenn Ihr Dinge dazu kauft, oder es Euch aus Kellerentrümpelungen gegeben wird.

Also:

  1. solange ihr eigene Sachen, bzw. Dinge aus euren Erbschaften verkauft = kein Gewerbe, keine Steuer.

  2. Wenn fremde Dinge dazu kommen, dann Gewerbeanmelden, als Nebentätigkeit. Wenn der Umsatz/die Einnahmen 17.500,- im Jahr nicht überschreiten, wird Umsatzsteuer nicht erhoben., Wenn die Grenze überschritten wird ist ab dem Folgejahr Umsatzsteuer abzuführen. Für die Einkommensbesteuerung ist in einer Einnahmen-Ausgaben-Überschussrechnung der Gewinn zu ermitteln, der über die Anlage "G" in die Steuererklärung.

  3. Die von Dir genannten Beträge belassen Dich in der Familienversicherung.

Was will sie denn wissen?

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@EnnoBecker

@EnnoBecker

Die Fragerin befürchtet, dass die Menge der eigenen Keller und Bodenentrümpelung + Haushaltsauflösung auf Grund von 1-2 Erbschaften soviel ist, dass man ein Gewerbe anmelden müßte.

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@wfwbinder
Die Fragerin befürchtet, dass die Menge der eigenen Keller und Bodenentrümpelung + Haushaltsauflösung auf Grund von 1-2 Erbschaften soviel ist, dass man ein Gewerbe anmelden müßte.

Verstehe. Ich hoffe, es ist ein Duden dabei. Den sollte sie nicht weggeben..

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ja aber es sind teilweise sehr viele gleiche sachen z.b besteck geschirr ,ist das nicht zu gefährlich ?

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@katrina80

Wenn man einen kompletten Haushalt auflöst, sind es eben viele Dinge. Wenn ich den haushalt meiner Großmutter hätte auflösen müssen, hätte ich auch locker 4 Haushalte neu Ausrüsten können. Ist nun mal so.

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Einkommenssteuerberechnung, Kleingewerbe, keine Belege für Material

Hallo, ich denke darüber nach ein Kleingewerbe anzumelden und einen Dawanda-Shop zu eröffnen. Da ich verheiratet bin und meine Mann Einkünfte aus nicht selbständiger Arbeit hat, liegen wir bei der Einkommenssteuer sicher über dem Freibetrag auch wenn ich noch nicht weiß, wie hoch mein Umsatz mit meinen selbstgemachten Sachen sein wird. Mein Problem ist folgendes: Als ich im Laufe des Jahres die Materialien für meine Sachen gekauft habe, war es nur als Hobby gedacht, nicht für den Verkauf. Da es sich überwiegend um Stoffe handelt, die ich bar bezahlt auf dem Stoffmarkt gekauft habe, habe ich keine Belege für meine Ausgaben. Wenn ich jetzt eine Einkommenssteuererklärung mache, kann ich dann gar keine Materialkosten ansetzen, da ich sie nicht belegen kann?? Ich meine, ich bin zwar selbst schuld daran, dass ich keine Belege habe, aber es ist ja auch klar, dass ich die Materialien irgendwas gekostet haben müssen. Die Preise weiß ich auch noch - kann sie aber eben nicht belegen. Ich habe gelesen, man kann einen Eigenbeleg erstellen, aber doch nur im Ausnahmefall, das wird doch nicht für alle Ausgaben dieses Jahres funktionieren, oder? Außerdem habe ich gelesen, dass man auch beim Eigenbeleg einen Kontoauszug o.ä. zum Beweis anheften muss. Kann mir irgendjemand helfen? (Für die Zukunft sammle ich natürlich die Rechnungen). Noch eine Frage - habe vor ein paar Wochen eine Nähmaschine gekauft, die 400 Euro gekostet hat. Diese wird ausschließlich für mein Kleingewerbe genutzt. Der Preis übersteigt wahrscheinlich den Umsatz für die nächsten Monate. (So gut wird mein Shop ja wahrscheinlich nicht einschlagen) Sollte ich das Material bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung wirklich nicht mehr ansetzen können, kann ich dann wenigstens die Nähmaschine ansetzen? Auf einmal oder muss ich sie über mehrere Jahre abschreiben? Im Voraus vielen vielen Dank für eine Auskunft.

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