Kleingewerbe angemeldet und nie genutzt! Kann ich mein Geld zurück bekommen?

2 Antworten

Na wenn im Gewerbe (Kleingewerbe gibt es nicht, nur Gewerbe als Haupt- oder Nebenerwerb), nicht gemacht wurde, kann es ja steuerlich nicht relevant sein.

Oder wurde ein Gewinn geschätzt, weil ihr in der Erklärung nichts zum Gewerbe angegeben hattet?

Das Nebengewerbe würde 06/2016 abgemeldet.

Da meine Frau nie irgendwelche Angaben an das Finanzamt weiter gegeben hat wurde der Gewinn vom Finanzamt auf 21.300,00 € geschätzt.

Bei der Anmeldung des Nebengewerbes wurden die Voraussichtlichen Einkünfte auf 3.000€ im ersten und 5.000€im zweiten Jahr angegeben.

0
@Torben1986

So wie Du es schreibst, habt ihr einfach nur den Fehler gemacht keine Anlage "G" mit dem Eintrag 0,- Euro und einer Erläuterung "die gewerbliche Tätigkeit wurde nicht aufgenommen, das Gewerbe ruht," bei zu legen.

Nun ein Schreiben an das Finanzamt mit eben jenem Inhalt, und der Bemerkung "sollte eine Änderung des Bescheides bis zum Ablauf der Rechtsbehelfsfrist nicht möglich sein, bitten wird dieses Schreiben als Einspruch zu behandeln." 

Mit freundlichen Grüßen

...........

Das Finanzamt musste schätzen. Es ist ein Gewerbe angemeldet und es gab keine Aussage zu Umsätzen und Kosten.

5

Wie viel Steuern habt ihr den erstattet bekommen als das Kleingewerbe noch angemeldet war. Was habt ihr denn an Kosten geltend gemacht und als Verlust ausgewiesen.

Wenn kein Gewinn erwirtschaftet wurde und nur Verlust angemeldet wurde, dann wird das FA das wohl als Liebhaberei etc. werten und die erstatteten Steuern standen unter Vorbehalt.

Leider hast du dazu zu wenig geschrieben, so kann man nur mal mit der Stange stochern.

Die Baufirma hat Insolvenz angemeldet, die Arbeit ist mangelhaft . Muss ich die Rechnung bezahlen?

Ich habe vor eineinhalb Jahren eine Baufirma beauftragt, mein Haus zu sanieren. Es wurden einige Arbeiten durchgeführt, aber fast alles mangelhaft. Habe dafür auch ein schriftliches Gutachten. Ich habe mehrmals die Firma aufgefordert, die Mängel zu beheben, Unteranderem auch zwei Mal schriftlich Fristen gesetzt. Die Reaktion des Firmenbesitzers war, dass er jedes Mal, wenn er hier ankam, versucht hatte Druck auszuüben, dass ich den Restbetrag überweise. Ich hatte bis jetzt nur die Hälfte der Rechnung ausgeglichen, den Rest wollte ich überweisen, wenn die Mängel behoben werden. Ende letzten Sommers hatte er versucht einen Mangel zu beheben, ging aber wieder so einiges daneben. Er "heulte" sich bei mir aus, dass es schwer ist heutzutage einen guten Handwerker zu finden und er hat angeblich nicht nur bei mir solche Spuren hinterlassen. Lange Rede kurzer Sinn. Nun hat jetzt die Baufirma Insolvenz angemeldet. Vom Anwalt der Baufirma bin ich aufgefordert worden, den Restbetrag zu zahlen, was ich eigentlich nicht einsehen möchte. Habe ich eine Chance da irgendwie für mich günstig rauszukommen oder muss ich den offenen Betrag tatsächlich noch zahlen? Schließlich müssen die Mängel noch behoben werden, was natürlich eine andere Firma nicht kostenlos durchführen würde. Ich glaube , der Gang zu einem RA bleibt mir nicht erspart, was auch für mich zusätzliche Kosten bringen würde. Ich bedanke mich für Ihre Antwort.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?