Kleingewerbe +450€ Job?

2 Antworten

Ein Gewerbe als Telefonistin. Sollte mit "Kleingewerbe" gemeint sein, dass es sich um das umsatzsteuerliche Kleinunternehmen handelt? Also keine Umsatzsteuer, weil unter 17.500,- Euro Umsatz.

Das war dann die erste Fehlentscheidung, denn Du dürftest nur Unternehmer als Kunden haben.

Da die 960,- vermutlich Umsatz und nicht Gewinn sind, bedeutet es 11.520,- Einnahmen und einen Gewinn unter 10.000,-, nach Abzug der Krankenversicherung also keine Einkommensteuer.

Der Minijob wird durch den Arbeitgeber pauschal versteuert und kommt nicht in die Einkommensteuererklärung.

Somit steuerlich, bis auf die Fehlentscheidung in Sachen Umsatzsteuer alles in Ordnung.

Du hast kein Kleingewerbe angemeldet, sondern ein Gewerbe.

Ob es ein solches ist, bleibt zu bezweifeln.

"Das bringt ..." klingt sehr nach Scheinselbständigkeit (und keine Ahnung).

Bei einem Gewerbe gibt es keine Grenzen.

Der Minijob ist steuerlich nicht von Interesse.

Wieso hat der Verdienst...den ich am Stundensatz ja ausrechnen kann...mit Scheinselbständigkeit zu tun ? Mehr wird es monatlich nicht. Ich wollte nur wissen ob der Minijob zur Grenze von 17500€ dazu gezählt werden oder außen vor bleibt. Ich habe zusätzlich noch ein kleines Network als zweites Bein. Aber das bringt finanziell leider noch nichts. Erst wenn es soweit ist könnte ich den 450€ Job aufgeben. Was mein Ziel ist.

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@GoldMarie62

Ich sagte doch "keine Ahnung".

Ein Gewerbetreibender hat keinen Verdienst - er macht Gewinn/Verlust.

Und das ist bei Dir nicht der Fall. Du arbeitest offensichtlich für einen Auftraggeber - wo soll das ein Gewerbe sein?

Die genannte Grenze hat was mit Umsatzsteuer zu tun.

Der Minijob hat weder mit der Umsatz- noch mit der Einkommensteuer zu tun.

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