Kleinbeträgen bis 150 € kann gem. § 33 UStDV steuernummer verzichtet werden.?

1 Antwort

§ 33 UStDV enthält Sonderregelungen zu § 14 UStG. § 14 UStG betrifft nur Unternehmer im Sinne des UStG.

Wenn Du nur einmalig diese Arbeiten erledigst (was auch immer das genau ist), bist Du kein Unternehmer und das UStG gilt auch nicht für Dich.

Freiberufliche Tätigkeit rückwirkend anmelden - ohne Steuererklärung?

Liebe Community,

ich habe eine Frage zu freiberuflicher Tätigkeit, der Anmeldung derer und der zugehörigern Steuererklärung. Ich würde mich über Eure Kommentare freuen. Folgende Situation:

Ich hatte letztes Jahr (2014) Einnahmen auf freiberuflicher Tätigkeit (beritebswirtschaftliche Beratung: Konzeption eines Vertriebstools), ohne die Aufnahme dieser Tätigkeit vorher angemeldet zu haben. Nun habe ich bereits hier im Forum gelesen, dass ich das im Zuge der Steuererklärung "nachholen" könnte. Dass also das Finanzamt das Versäumnis nicht weiter verfolgt sondern mit Eingang der Steuererklärung so tut, als ob die Anmeldung erfolgt wäre, und die Erklärung entsprechend bearbeitet. Aber: Es war nur ein einziger winziger Auftrag, ich bleibe unter 410 Euro Gewinn und müsste demnach - so glaube ich - gar keine Steuererklärung machen. Habe sonst nur Einkünfte aus Angestelltenverhältnis (ca. 14.000 Euro). Ist das soweit korrekt? Und: Was würdet Ihr mir raten? Kann/soll/muss ich die Tätigkeit rückwirkend anzeigen, ohne dafür die Steuererklärung zu nutzen?

Nächstes, damit zusammenhängendes Thema: Die Rechnung, die ich geschrieben habe, war, so wie ich das inzwischen sehen, nicht rechtens, weil keine Angabe der Steuernummer erfolgte, weil ich ja gar keine Steuernummer hatte. Es hat sich aber niemand beschwert, das Unternehmen hat bezahlt. Müsste ich jetzt allein deshalb rückwirkend die Tätigkeit anmelden, da mir das Versäumnis ja jetzt bewusst ist - also um eine Steuernummer zu erhalten, um die Rechnung zu korrigieren, dann aber unter Umständen gar keine Steuererklärung damit zu machen?

Vielen Dank vorab für Eure Hilfe!

Lieben Gruß, Knud2015

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Lohnt sich mein Entgeltumwandlungsvertrag noch?

Ich hatte vor 5 Jahren einen Entgeltumwandlungsvertrag über meinen Arbeitgeber abgeschlossen. ICh zahle dort 150 Euro ein die direkt vom Brutto abgezogen werden. Netto macht das wohl 83 Euro aus. Mein Arbeitgeber zahlt nichts dazu. Ich wusste dass ich Steuern nachbelagert bezahlen muss. Aber dass ich dann bei Auszahlung noch Sozialabgaben nachzählen muss davon war nie die Rede. Auch nicht dass sich meine gesetzliche Rente verringert. Bei 100 Euro Sparbetrag pro Jahr geht sie wohl um ca. einen Euro runter. Das wären bei mir dann über die ganze Laufzeit mit 150 Euro Sparbetrag ca. 67 Euro weniger gesetzliche REnte.
Ich bin nun sehr verärgert und stark am zweifeln ob ich den Vertrag nicht ganz kündige oder zumindest still lege und anders vorsorge. In diesem Vertrag habe ich wohl 2.25 Garantiezins. Nach 40 Jahren Laufzeit bekomme ich garantiert 99921 Euro einmalbetrag oder 356 Rente. Wenn ich davon aber die Steuern und Sozialabgaben und den Verlust der gesetzlichen REnte ( bei z.b. Lebenserwartung von noch 15 Jahren) abrechnen, bleibt vielleicht ein kleiner Gewinn von 7000 Euro übrig. Allerdings habe ich mit den nedrigsten Steuer und Sozialabgabensätzen gerechnet. Wer weiß ob sich das nicht alles erhöht in 35 Jahren. Allerdings fehlen mir die Alternativen. Private Riester kosten zuviel. Nun bin ich auch schon über 32. Ich habe noch eine kleine Lebensversicherung mit 50 Euro die auf jeden Fall bleibt. Jetzt überlege ich eben diese Entgeltumwandlungsvertrag still zu legen (oder zu kündogen) und einfach so Geld fürs Alter weg zu legen Ohne jahrzehntelang gebundenen Vertrag. Habe gelesen dass es auch Gebühren Kosten kann wenn man den Vertrag still legt . Meine Versicherung könnte mir keine klare Antwort geben. Bei bis jetzt eingezahlten 9000 Euro würde ich bei still Legung bis Ende dann 15600 raus bekommen

Ich weiß einfach nicht was ich machen soll...Es ärgert mich total dass man bei solchen Verträgen immer abgezockt wird. Da mit aber die Alternativen Anlegemöglichkeit fehlt habe ich aber auch evtl. ein schlechtes Gewissen wenn ich kündige/still lege und nur die andere geringe Lebensversicherung fürs Alter habe. Was würdet ihr mir empfehlen?

Da ich vom öffentlichen Dienst noch eine Zusatrete bekomme bin ich mit meinen Beträgen über der Beitragsbemessungsgrenze. Das heißt ich zahle Ende des Jahres einen teil Sozialversicherungsbeiträge. Zahle ich diese dann bei Auszahlung trotzdem nochmal? Oder wird das dann im Alter nicht nochmal berechnet ? Lohnt sich dann so etwas? Wenn man über diese Grenze kommt?

Vielen Dank an alle.

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Jobben als Student - auf Rechnung oder als Minijob - welche Abgaben fallen an?

Hallo, ich bin Student, 26 Jahre alt, selbst gesetzlich versichert

Ich möchte einem Job nachgehen - Versand für einen Unternehmer - das wären ca 15 Stunden pro Woche - ca 400 Euro im Monat. Nun möchte mein Arbeitgeber natürlich so wenige Abgaben wie möglich haben und ich ebenso - welche Möglichkeiten gäbe es da? Den Job als Minijob anmelden und abrechnen, dann wäre es doch für mich brutto für netto und für den AG max 30,77% Abgaben, richtig?

Oder wäre es möglich ihm eine Rechnung für die erbrachte Arbeitsleistung zu stellen und was müsste man dabei beachten, anmelden, etc. Ich möchte natürlich nicht in den verdacht der Scheinselbstständigkeit geraten und auch nicht unbedingt Rentenversicherung bezahlen bei diesem Verdienst.

Bekannte meinen immer das wäre so einfach, man könne auf Steuernummer arbeiten und einfach Rechnungen stellen, aber ich werde aus den Infos im Netz nicht komplett schlau.

Danke schonmal

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Ist es steuerlich - trotz Poolabschreibung - erlaubt GWG zu aktivieren?

Die derzeitige Regelung zur Poolabschreibung sieht ja eine Wahlmöglichkeit vor:

a) GWG-Sofortabschreibung bis 410 Euro (ab 150 Euro aufzeichnungspflicht).

b) abweichend zu a) Abschreibung "kann" ein Sammelposten gebildet werden, wenn AHK Zwischen 150 und 1000 Euro liegen. Das ist im WJ für alle betr. WG gleich anzuwenden. GWG bis 150 Euro "können" sofot abgeschrieben werden

Das lässt leider folgende Fragen offen (bei Bildung eines Sammelpostens):

  1. Kann ich GWG bis 150 Euro trotzdem aktivieren? --- Im Wortlaut des §6 Abs.2 Satz 4 EStG steht ja "können... als BA abgezogen werden".

  2. Können auch GWG bis 150 Euro mit in den Pool? --- Nach §6 Abs.2 Satz 1 wohl nicht, hier ist 150 als untere Grenze genannt.

  3. Kann ich einzelne GWG zwischen 410 und 1000 Euro trotzdem aktivieren? --- Dem Wortlaut nach scheint mir die Aufnahme in den Pool Pflicht, aber fallen aktivierte GWG denn überhaupt unter die Wahlmöglichkeit? Ich wäre ja auch nicht verpflichtet, die GWG-Sofortabschreibung nach Variante a) zu nutzen.--- Wichtig z.B. bei Inanspuchnahme einer Sonderabschrebung nach §7g Abs. 5. Denn es gibt ein Urteil, welches die Sonderabschreibung im Sammelposten ausschließt. Man müsste daher auf die SAbschr. verzichten, oder das WG nicht in den Sammelpool aufnehmen.

  4. Was ist mit einem IAB (§7g Abs. 2)? --- Kann man diesen als BA abziehen, und dann das GWG mit RBW (falls kleiner 1000 Euro) dem Pool zuschreiben?

  5. Wenn ich ein GWG fälschlicherweise als Nicht-GWG eingeschätzt habe (z.B. einen Drucker mit Fax) und ihn deshalb einer bestehenden Sachanlage (z.B. PC) zugeschrieben habe, interessiert das das FA überhaupt und korrigiert es entsprechend? Oder ist evtl. sogar die tatsächliche Verwendung entscheidend, ob GWG oder nicht-GWG?

Vielleicht weiß der eine oder andere von euch hierzu genaueres. Im Internet hab ich tausende seiten gefunden, leider geht es dort immer nur in dieselbe Richtung, möglichst alles sofort abzuziehen...

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