KK will für den Zeitraum des Studiums rückwirkend Beiträge ?

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Hallo,

es ist leider nicht sehr klar geschrieben, um was es genau geht.

Geht es um die Familienversicherung bei einer gesetzlichen Krankenkasse?

Wann ist die Person geboren?

Wie hoch ist die Zahlung der Unfallkasse (brutto)?

Erfolgt die Zahlung der Unfallkasse wegen des Todes eines Arbeitnehmers oder eines Beamten?

Welche Angaben wurden auf den jährlichen Fragebögen zur Überprüfung der Familienversicherung gemacht?

Gruß

RHW

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
HilfeHilfe 30.03.2016, 13:26

Hallo,

die KK will die Zeitlücke von 02/2010-06/2014 erklärt haben. Hier wurde laut KK kein Beitrag abgeführt. In diesem Zeitraum war das Familienmitglied Student, vorher Schüler.

Die Zahlung der Unfallkasse erfolgt weil die Mutter im Kindalter gestorben ist. Vater erhielt Witwenrente , das Kind Waisenrente.

Das Kind war nie über den Vater Krankenversichert. Immer alleine ( über die Waisenrente ), was nie ein Problem war. Bis dato.

0
RHWWW 30.03.2016, 14:25
@HilfeHilfe

Die Antworten helfen leider nicht weiter.

1) Geht es um eine gesetzliche oder eine private Krankenversicherung?

2) Wie war die Person bis Januar/Februar  2010 krankenversichert?

3) Was hat sich Juni/Juli 2014 geändert?

4) Wann ist die Person geboren?

5) Wie hoch ist die Zahlung der Unfallkasse (brutto)?

6) Erfolgt die Zahlung der Unfallkasse wegen des Todes eines Arbeitnehmers/arbeitnehmerin? Oder wegen des Todes eines Beamten/einer Beamtin?




1
HilfeHilfe 30.03.2016, 15:11
@RHWWW

1- gesetzliche

2- gesetzlich , er war schüler ( einkommen war kindergeld & halbweisenrente). Er war NICHT familienversichert sondern alleine freiwillig gesetzlich. KK-Beitrag hat die Unfallkasse abgeführt.

3- juni 2014 ende des studiums, ab juli 2014 vollzeitanstellung. hier gesetzlich krankenversichert.

aufgrund zusatzbeitrags wurde die aktuelle kk gekündigt und sollte bei der AOK Sachsen weitergeführt werden. die alte KK hat daraufhin die Verischerungszeiten überprüft und fordert nun nachweise

0
RHWWW 31.03.2016, 08:41
@HilfeHilfe

Die Krankenkasse kann Beiträge für vier volle Kalenderjahre nachfordern, also seit 2012. Wenn in den Fragebögen falsche Angaben gemacht wurden, gelten ggf. 30 Jahre Verjährung.

Für die kostenlose Familienversicherung sind die gesamten Einkünfte laut Steuerbescheid maßgebend.

KK-Beitrag hat die Unfallkasse abgeführt.

Das ist sehr ungewöhnlich. Die Unfallkasse führt nur in sehr seltenen Fällen Beiträge direkt an die Krankenkasse ab. Aber die entscheidenden Fragen wurden ja nicht beantwortet. :-(

1
HilfeHilfe 31.03.2016, 14:07
@RHWWW

4 - 1988

5- 380 , aber es gab einen studentenjob mit mind 600 € ( ohne KK Abgefhürt)

6 - Tod der mama

bitte auch hier schauen:

ch habe jetzt ein wenig Klarheit. Es wird verkutlich so sein das die
KK zu Recht nachfordern wird. Es wurde versäumt das Kind in eine
Familienversicherung einzubinden. Würde evtl da unter 25 Lebensjahren
möglich noch funktionieren.  Erschwerend kommt hinzu das das Kind einen
Studentenjob hatte und über 450 e verdient fast 2 Jahre lang. D.h. wir
kommen nach unserer Rechnung auf 21 Monate die die KK zurückfördern
könnte. In dem KK-Schreiben wird auch angeboten vor Ort das ganze zu
klären. Ist da überhaupt Spielraum zu verhandeln ? Haben die Mitarbeiter
möglichkeiten das man sich in der Mitte trifft ?

Wie schaut es mit dem Einkommen aus, was zählt hier, des
SV-pflichtige Einkommen oder doch das Einkommenspflichtige Einkommen ?
Wir haben für 2010-2014 negative Steuerbescheide da die Studentenkosten
sehr hoch waren. Das würde die 450 e / Monat nicht aushebeln ?

Danke 

0
RHWWW 31.03.2016, 17:26
@HilfeHilfe

Danke für den Stern.

Für die Beantragung der Familienversicherung gibt es keine Fristen. 



Für die kostenlose Familienversicherung sind die gesamten Einkünfte laut Steuerbescheid maßgebend.

Was steht in den betreffenden Kalenderjahren im Steuerbescheid des Sohnes unter Einkünfte?

Von den Bruttobeträgen aus dem Studentenjob können die Werbungskosten bzw. die Werbungskostenpauschale abgezogen werden. Die Krankenkasse hat sich nach § 10 SGB V bzw. § 16 SGB IV immer nach den Einkünften im Steuerrecht zu richten. Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen können nicht abgezogen werden. Ggf. beim Finanzamt oder beim Steuerberater beraten lassen, was bei der Berechnung der Einkünfte abgezogen werden kann.

Der Mitarbeiter hat meistens keinen Spielraum. In bestimmten Fällen hat ggf. der Vorgesetzte etwas Spielraum. Der größte Spielraum besteht beim Thema Ratenzahlung.

1) Um welche 21 Monate geht es denn?

2) Um welche Unfallkasse geht es? War die Verstorbene Angestellte oder Beamtin? 

3) War es ein Tod durch einen Arbeitsunfall?


0
HilfeHilfe 01.04.2016, 06:57
@RHWWW

ja das wäre super und die lösung ! Wir haben dank Hohen anerkannten Werbungskosten negative Einkünfte.  

0
RHWWW 01.04.2016, 09:08
@HilfeHilfe

Entscheidend sind die Einkünfte des Sohnes in dem betreffenden Zeitraum. Ganz korrekt wäre es von der Krankenkasse, die bei Beschäftigungsbeginn zu erwartenden Einkünfte zu prüfen. Einen Steuerbescheid konnte es zu Beginn der Beschäftigung für die Zukunft ja noch nicht geben.

Quelle:

https://www.vdek.com/vertragspartner/mitgliedschaftsrecht\_beitragsrecht/familienversicherung/\_jcr\_content/par/download/file.res/gr\_gesamteinkommen.pdf

Seite 7 bis 12

0

Hallo, wenn ich das richtig verstehe, hat er gar keine Beiträge abgeführt. Die Unfallkasse (Berufsgenossenschaft) führt keine Beiträge ab. Gabs keine andere Waisenrente ? Die Kasse kann 4 Jahre nachfordern.

Ich empfehle, zu kooperieren.

Viel Glück

barmer

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
HilfeHilfe 31.03.2016, 07:45

Hallo Barmer,

ich habe jetzt ein wenig Klarheit. Es wird verkutlich so sein das die KK zu Recht nachfordern wird. Es wurde versäumt das Kind in eine Familienversicherung einzubinden. Würde evtl da unter 25 Lebensjahren möglich noch funktionieren.  Erschwerend kommt hinzu das das Kind einen Studentenjob hatte und über 450 e verdient fast 2 Jahre lang. D.h. wir kommen nach unserer Rechnung auf 21 Monate die die KK zurückfördern könnte. In dem KK-Schreiben wird auch angeboten vor Ort das ganze zu klären. Ist da überhaupt Spielraum zu verhandeln ? Haben die Mitarbeiter möglichkeiten das man sich in der Mitte trifft ?

Wie schaut es mit dem Einkommen aus, was zählt hier, des SV-pflichtige Einkommen oder doch das Einkommenspflichtige Einkommen ? Wir haben für 2010-2014 negative Steuerbescheide da die Studentenkosten sehr hoch waren. Das würde die 450 e / Monat nicht aushebeln ?

Danke 

0
barmer 05.04.2016, 22:15
@HilfeHilfe

Viel Spielraum haben die eher nicht, 21 mal 78 EUR werden wohl das Minimum sein.

Maßgeblich ist das Einkommen des Studenten, für Studenten gibt es ein fiktives Mindesteinkommen, auf dessen Basis der Studentenbeitrag errechnet wird.

0

Was möchtest Du wissen?