Kirchensteuer Mantelbogen Steuerklärung?

1 Antwort

Was Du im Jahr 2015 gezahlt hast und ggf. erstattet bekommen hast.

Also, wenn nach der Abgabe des Fragebogens zur steuerlichen Erfassung kein vorauszahlungsbescheid gekommen ist, ist die gezahlte Kirchensteuer das, was in der Lohnsteuerbescheinigung steht und erstattet das, was ggf. nahc der vorjähjrigen Einkommensteuererklüärung zurück kam.

Bei den Fragen in der Steuererklärung ist fast immer genau das gemeint, was der Text aussagt.

Ok vielen Dank! Ich dachte, ich müsste vielleicht von meinem Einkommen aus der selbstständigen Arbeit, die ich ab Sommer 2015 getätigt habe, die Kirchensteuer berechnen? Und die dann quasi zu der Kirchensteuer aus dem Januar 2015 addieren.

Ja manchmal ist man sich nicht genau sicher, was der Text genau aussagt, weil manchmal hinter bestimmten Worten doch mehr steckt oder vielleicht andere Dinge gemeint sind, als man vielleicht auf den ersten Blick denkt.



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@Sonntag12345

Ich hätte noch ne Frage, und zwar meinte der Beamte beim Finanzamt, dass ich keine Rechnungen mit einreichen muss, da sie quasi davon ausgehen, dass ich die Wahrheit schreibe. Aber überall lese ich, dass man das tun muss und wenn man es nicht tut, rechnet das Finanzamt auf Grundlage eines eigens bestimmten Wertes - natürlich zugunsten des Finanzamts.


Wissen Sie da mehr?


Würde mich sehr freuen!

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@Sonntag12345

Man sollte die Belege bereit halten, aber nicht einsenden (nur die Lohnsteuerbescheinigung muss im Original hin. Wenn nachweise benötigt werden, melden die sich.

Natürlich muss man den Bescheid prüfen. Jeder kann sich mal irren, sogar ein deutscher Finanzbeamter.

Glaube nciht alles, was Du im Internet findest, ausser bei offiziellen Seiten. Es gibt viele Seiten mit Steuertips, die am besten nie programmiert worden wären.

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@wfwbinder

Ok super, vielen Dank! Ich wollte noch etwas zur EÜR fragen. Wenn ich Kontoführungsgebühren als Betriebsausgaben angeben möchte, gebe ich dann die Gebühren ab dem Datum meiner Selbstständigkeit an oder ab 01.01.2015? 

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@Sonntag12345

Ab Beginn der Tätigkeit, also ab dem Zeitpunkt, wo Du mit den Vorbereitungshandlungen begonnen hast.

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Verlustvortrag "richtig" übertragen bzw. begrenzen?

Sachverhalt

Studium 2009-15

Festgestellter Verlustvortrag 2013: ca. 25.000€

2014 Einkünfte brutto ca. 10.000 (praktisch keine Lohnsteuer, 200,- Euro)(abzüglich Ausgaben (Werbungs-/Sonderkosten) verbleiben ca. 3.000,-

2015 Einkünfte brutto ca. 8.000 (praktisch keine Lohnsteuer,)(abzüglich Ausgaben (Werbungs-/Sonderkosten) verbleiben ca. 5.000,-

2016 Einkünfte brutto ca. 10.000 (praktisch keine Lohnsteuer, ca. 300 Euro,)(abzüglich Ausgaben (Werbungs-/Sonderkosten) verbleiben ca. 5.000,-

2017 voraussichtlich allein 7.000,-€ Lohnsteuer.....

Daher habe ich ein großes Interesse die Verluste des Studiums in das Jahr 2017 zu übernehmen, da die marginalen Steuern der Vorjahre eh unberechtigt waren (Grundfreibetrag).

Wie übertrage ich den Verlustvortrag im Mantel der Steuererklärung (Zeile 93) am effektivsten oder wird das "antragsstellerfreundlich" vom Finanzamt vorgenommen?Kann man den Verlustvortrag begrenzen? Das ist ja zumindest in Zeile 93 angedeutet.

Dazu habe ich folgendes Zitat gefunden:

"1. Ich gehe davon aus, dass ich die Summe des VV in seiner Höhe nicht begrenzen kann, um ihn in Folgejahren zu nutzen?!"

"Nein, Sie können den Verlustrücktrag begrenzen. Dadurch erreichen Sie, dass der „ungenutzte" Verlustbetrag fortgeschrieben wird und in Folgejahren berücksichtigt wird. Dieser verbleibende Verlustvortrag ist nach § 10d Abs. 4 Satz 1 EStG gesondert festzustellen. Im Mantelbogen der Steuer-Erklärung (Zeile 93), können Sie eintragen, ob und wenn ja in welcher Höhe Sie einen Verlust in das Vorjahr zurücktragen wollen. Sie sollten daher den Verlustrücktrag so ausrechnen und beschränken, dass das nach dem Verlustabzug verbleibende positive Einkommen noch so hoch ist, dass sich die anderen Abzugsbeträge steuerlich auswirken.

Den für Sie optimalen Verlustrücktrag berechnen Sie grundsätzlich wie folgt:Gesamtbetrag der Einkünfte 2014 (Netto)

./. Sonderausgaben

./. außergewöhnliche Belastungen

./. evtl. Haushaltsfreibetrag

./. Grundfreibetrag (32 a I EStG)

= steueroptimaler Verlustrücktrag> "

Wie gehe ich in den Steuererklärungen der Jahre 14-16 vor?

Vielen Dank für mögliche Antworten!

Viele Grüße

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Verlustvortrag nicht angekreuzt?

Hallo ihr lieben,

ich bin etwas am verzweifeln.

Ich habe durch Zufall mitbekommen, dass es möglich ist eine Steuererklärung für das Zweitstudium zu machen. Dies habe ich auch getan für die Jahre 2014 und 2015. Habe auf dem Mantelbogen "einkommenssteuererklärung " angekreuzt und nicht "Verlustvortrag"

habe den Bescheid für beide Jahre erhalten und dort steht ganz unten drin, "Aufwendungen für eine erstmalige Berufsausbildung oder ein Erststudium wurden mit - xxx€ als Sonderausgaben berücksichtigt.

Nun war ich dann 2 Jahre im Ausland und habe für 2017 (habe 15Tage Teilzeitz gearbeitet) eine Steuererklärung gemacht. Wieder nichts mit Verlustvortrag angekreuzt (wusste ich nicht und war mir auch nicht sicher ob ich dann was falsch mache)

Nun steht in dem Bescheid drin, Anstelle der anzuerkennenden Werbunsgkosten ist der höhere Arbeitnehmer Pauschbetrag abgezogen worden. Die Günstigprüfung hat ergeben, dass die Ermittlung der abziebaren Vorsorgeaufwendungen nach der Rechtslage 2004 zu einem günstigerem Ergebnis führt."

Was bedeutet das denn alles?

Wie kann ich denn meine Verluste noch geltend machen und mit der Steuereklärung 2018 in der ich voraussichtlich einkommenssteuer zahle angeben?

Habe ich die Sonderausgaben für 2014 und 2015 "verschenkt" weil ich nicht verlustvortrag angekreuzt habe? oder merkt sich das das Finanzamt sowieso.

Ich freue mich über jegliche Hilfe. Evtl ist es nicht gut beschrieben von mir, deshalb versuche ich bei Fragen dies besser darzustellen.

Danke

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