Kirchensteuer auf Kapitaleinkünfte ab 2015 - muss man Bank nun sagen, ob man evang. der kath. ist?

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3 Antworten

Ab dem Jahr 2015 soll der umfassende Kirchensteuer-Datenpool starten. Das Bundeszentralamt für Steuern speichert hierfür die Daten eines jeden Steuerpflichtigen, insbesondere den Kirchensteuersatz der steuererhebenden Religionsgemeinschaft sowie die ortsbezogenen Daten, mit deren Hilfe der Steuerpflichtige seiner Religionsgemeinschaft zugeordnet werden kann.

Die zum Abgeltungsteuerabzug verpflichteten Banken fragen ab 2014 die Steueridentifikationsnummern beim Bundeszentralamt für Steuern sowie die Religionszugehörigkeit eines jeden Kontoinhabers ab.

Ab 2015 soll die fällige Kirchensteuer direkt von der Bank abgeführt werden. Sind an den Kapitalerträgen ausschließlich Ehegatten beteiligt, wird der Anteil an der Kapitalertragsteuer hälftig ermittelt.

http://www.schwanzl-streich.de/content/steuerberater/aktuelles/steuernews_fuer_mandanten/oktober_2013/der_neue_kirchensteuer_datenpool_2014_15/index.html

So isses, man kann der Datenabfrage allerdings widersprechen, dann muss man die Kirchensteuer nachträglich per ESt-Erklärung selbst zahlen.

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Nein muss man nicht. Mit der Antwort von @primus ist alles gesagt.

Wie soll das mit den Finanzämtern aussehen?

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