Kirchensteuer - Besteuerung auf Monats- oder Jahresbasis?

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

An 1. Januar 2014 würde die Kirchensteuer nicht mehr erhoben (zumindest sagen das die KiSt-Gesetze von Brandenburg und Berlin).

Nicht weil da ein neues Jahr beginnt, sondern weil da der übernächste Monat, von heute an gerechnet, beginnt.

Muss ich als Azubi nur wegen mein Kleingewerbe nun Lohnsteuer bezahlen?

Hallo,

Ich stelle mich kurz vor.

Ich bin 21 und mache eine Ausbildung als Elektroniker für Betriebstechnik. Ich musste noch nie Lohnsteuer, Kirchensteuer und den soli zahlen. Nun habe ich ein kleingewerbe gegründet.

Jetzt habe ich mein Arbeitgeber in Kenntniss gesetzt und nun steht auf meiner Lohnabrechnung halt die genannten steuern. Im Vormonat, wo mein arbeitgeber von nichts wusste, hatte ich genau alles gleich Summe, also hängt es nur vom kleingewerbe ab.

Meine frage ist, warum ist das so? Ich dachte als kleinunternehmer bin ich von sowas befreit und muss halt nur ende des Jahres umsatz und ausgaben gegenrechnen und das gegebenenfalls besteuern. Aber wieso wirkt sich das auf mein Hauptberuf aus? Zudem ist mein Kleingewerbe im Moment noch ein Minus geschäfft.

...zur Frage

Wechsel zur Kleinunternehmerreglung - Einnahmen aus Leistungen des Vorjahres

Ich habe ab 2013 von der Regelbesteuerung**** (als Ist-Besteuerung) zur Besteuerung**** als Kleinunternehmer gewechselt. Es gibt aber nun kaum oder nur unzureichende Informationen in Netz/beim Finanzamt dazu, wie man/ich mit z.B. in 2012 erwirtschafteten und berechneten Leistungen, die man aber erst in 2013 eingenommen hat, verfahren soll. Einige Aussagen von Fachleuten wie die folgende habe ich gefunden:

Bitte beachten Sie: Einnahmen aus Lieferungen und Leistungen, die Sie vor der Rückkehr zur Kleinunternehmer-Regelung erbracht haben, unterliegen auf jeden Fall der Umsatzsteuer. Auf den Zeitpunkt der Bezahlung offener Forderungen kommt es beim Wechsel von der Regelbesteuerung zur Kleinunternehmer-Regelung also auch dann nicht an, wenn Sie die Umsatzsteuer "nach vereinnahmten Entgelten" (= Ist-Versteuerung) berechnet haben. (Zitat aus http://www.akademie.de/wissen/rueckkehr-zur-kleinunternehmer-regelung)

Das große Rätsel, an dem ich nun schon lange grübel, ist:** Wo setze ich die dabei anfallende (berechtigt ausgewiesene) Umsatzsteuer ein bzw. wo erkläre ich diese**. Da ich in meinem Steuererklärungsprogramm ( Steuersparerklärung) keine Stelle für diesen Fall finden kann, habe ich im Moment die Idee diese Beträge auf einem beigelegten Handzettel einzureichen. Hat jemand vielleicht eine bessere Idee wie ich verfahren muss/kann?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?