Kindesunterhalt unter Mindestunterhalt - geht das ?

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3 Antworten

Schau dir mal die Seite www.meinunterhalt.org an. Sie beschäftigt sich mit dem Thema wie viel Unterhalt nach einer Scheidung zu steht. Du hast dort die Möglichkeit einen anonymen Fragebogen auszufüllen.

Je nach deiner angegebenen Situation bekommst du dann eine fachliche Einschätzung und einen Ratschlag wie es weitergehen könnte. Es gibt dann auch die Möglichkeit seinen Fall kostenlos an einen auf dieses Thema spezialisierten Anwalt weiterzuleiten und sich so noch eine Meinung einzuholen.

das Problem ist bei Selbstständigen das es ganz schwer wird nachzuweisen was wirklich verdient wird und was wirklich da ist. Wenn er zum "Mangelfall" wird, kann es passieren das er sogar weniger zahlen muß, allerdings wird das Gericht im unter Umständen auferlegen nebenbei noch arbeiten zu gehen etc. etc.

Du solltest auf jeden Fall einen Anwalt einschalten.

Was das Pferd angeht - gehört es deinen Kindern und ihr könnt den Unterhalt dafür nicht aufbringen dann werdet ihr es verkaufen müssen.

Ansonsten kannst du gerne hier mal schauen:

http://www.unterhalt.net/kindesunterhalt/mindestunterhalt.html

die kosten fürs Pferd will er auch nicht mehr tragen

Muß er das denn? Hat er sich dazu jemals verpflichtet? Ohne dem gehts nicht. Pferde sind nämlich nicht nach dem Gesetz unterhaltsberechtigt. Wenn die Kosten der Pferdehaltung nicht mehr bezahlt werden können, muß das Pferd eben verkauft werden.

Und zur Unterhaltszahlung für die Töchter: Das was hier beschrieben wird ist bei Freiberuflern und Selbständigen ein nicht gerade seltener Vorgang. Dem ist man als Unterhaltsberechtigter natürlich nicht ausgeliefert. In einem Gerichtsverfahren könnte man durch Sachverständige überprüfen lassen, ob die Einkommensnachweise die wirkliche finanzielle Situation des Verpflichteten angeben oder, ob es zu Manipulationen gekommen ist. Allerdings sollte man sich als Anspruchsteller keinen Illusionen hingegeben: Selbständige haben nun einmal stark schwankende Einkünfte. Gegen diesen Umstand an sich kann man nicht angehen. Nur bei Manipulationen (Schwarzeinkünften, mutwilligen Einkommensverschiebungen etc) hat man mit seinen -höheren- Unterhaltsforderungen Erfolg.

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