Kindergeld und Kinderfreibetrag bei unverheirateten Eltern?

2 Antworten

Kindergeld wird nicht geteilt, es wird nur an einen gezahlt - da die Steuervergünstigungen an das Kindergeld gekoppelt sind, gibt's auch da nur der eine oder die andere.

Ich habe Lohnsteuerklasse 2, habe 3 Kinder (1 wird 18 J, macht aber nichts, kein Kindergeld), kann ich wegen der anderen Kinder in der Steuerklasse 2 bleiben?

Guten Tag , Da eins meiner Kinder 18 wird aber nichts hat und sich auch nicht bemüht werde ich sobald er 18 wird kein Kindergeld mehr für meinen Sohn erhalten. Da ich noch zwei weitere Kinder habe für die ich Kindergeld bekomme lautet meine Frage ob ich dennoch in Steuerklasse 2 bleiben darf. Ich kann das aus den Informationstexten leider nicht entnehmen da immer von einem Kind die Rede ist: Alle unverheirateten Arbeitnehmer, ob ledig, geschieden, verwitwet oder getrennt lebend vom Partner mit mindestens einem Kind, bekommen die Lohnsteuerklasse 2. Bei dieser Lohnsteuerklasse wird jährlich ein Freibetrag von 1.308 Euro (109 Euro monatlich) berücksichtigt. Der Steuerfreibetrag dient zur Entlastung (Entlastungsbetrag) und wird nur Alleinerziehenden gewährt. Den Steuerfreibetrag erhält nur die Person, die auch das Kindergeld bezieht. Wenn eine Person die volljährig ist, im Haushalt des Steuerzahlers lebt, für die auch kein Kindergeld gezahlt wird, dann fällt der Steuerfreibetrag weg. Hat man also einen neuen Partner, oder ist das eigene Kind ist volljährig, hat eigenes Einkommen und lebt noch im Haushalt, bekommt man wieder Steuerklasse 1. Das gilt auch, wenn man die Mutter oder den Vater zu sich nimmt und diese dann mit im Haushalt leben. Es gibt jedoch Ausnahmen. Wenn die andere Person pflegebdürftig ist, und sich somit nicht an der Haushaltsführung beteidigen kann. Sollte ein Partner sterben, kann man noch im selben Jahr den Steuerfreibetrag beantragen und bekommen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie anfangs noch verheitatet, besteuert wurden. Zitatende. Quelle, Urheberrechte: http://srbg.de/steuerklasse-2-bei-der-lohnsteuer.html

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Steuerklasse II bei dauerhaftem getrennt leben trotz verheiratet sein

Ich habe im vergangenen wieder Jahr geheiratet. bis dahin hatte ich Steuerklasse II. Ich bin alleinerziehend mit einem Kind aus einer vorherigen Ehe. Mein Mann ist ebenfalls geschieden und muß Unerhalt für seine Ex-Frau und ein gemeinsames Kind bezahlen. Wir haben beschlossen nicht in einer gemeinsamen Wohnung zu leben und würden auch unsere Steuerklassen gerne behalten. Die angeblichen Vergünstigungen der Steuerklassen III / VI oder IV /IV kommen für uns ohnehin aufgrund der beschriebenen Situation finanziell nicht zum Tragen. Im Gegenteil: Ich hätte ca 150,- € weniger netto als jetzt, mein Mann aber nicht mehr aufgrund der Unterhaltszahlungen. Für mich ist es aber eine Frage des Gefühls der Unabhängigkeit das Geld das ich verdiene auch selbst zur Verfügung zu haben und nicht meinen Mann um Geld angehen zu müssen. Außerdem bin ich weiter alleinerziehend denn ich wohne alleine und will das auch so und mein Sohn ist schließlich nicht sein Kind, so dass ich weiter den Kinderfreibetrag in Anspruch nehmen möchte. Der Sachbearbeiter an unserem Finanzamt sagte mir zu dem Thema nämlich, dass der auch dann wegfallen würde wenn ich verheiratet aber getrennt lebend sei, was ich nicht verstehe da ich damals bei meiner Trennung von meinem ersten Mann direkt nach der räumlichen Trennung meinen jetzigen Steuerstatus erhielt.

Ich will nun wissen ob ich meine Seuerklasse II mit Kinderfreibetrag bei dauerhaftem Getrenntleben behalten kann auch wenn ich erst gerade geheiratet habe und nicht beabsichtige mich von meinem Mann scheiden zu lassen.

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Kindergeld nach Heirat - Einkommensgrenze

Hallo,

ich habe geheiratet und soll ab dem Tag der Hochzeit das Kindergeld zurückzahlen, also 1840 Euro, weil ich alleine über dem Freibetrag liege (6600 drüber). Meine Frau aber hat deutlich weniger verdient als der Freibetrag hoch ist.

Nach meiner Überzeugung sollte ich diese Differenz mit mir selbst verrechnen können, da zwar meine Einkommensgrenze übertreten worden ist; Jedoch ist mein Einkommen dennoch nicht hoch genug, um meinen eigenen Lebensunterhalt und den meiner Frau begleichen zu können. Die Sachbearbeiterin sieht das scheinbar anders, stützt sich jedoch auf keine gesetzliche Grundlage.

Ich habe das Merkblatt Kindergeld 2013 nun durchgesehen und habe in 3.7 folgende Passage gefunden:

Der Kindergeldanspruch kann fortbestehen, wenn [..] das verfügbare Nettoeinkommen (vgl. Nr. 3.6) des Kindes bzw. des Ehegatten [...] so gering ist, dass der UNterhalt des Kindes nicht sichergestellt ist.

in 3.6 wird dann entsprechend auf die 8130 Euro Grenze verwiesen.

Das interpretiere ich nun natürlich so und das entspricht auch dem logischen Menschenverstand, dass wir mit dieser Ausdrucksweise zusammen veranlagt sind, denn da steht ja "bzw. des Ehegatten". Das heißt wir haben BEIDE zusammen eine Grenze von jeweils 8130 Euro. Und nur weil der eine diese Grenze übersteigt, der andere jedoch offensichtlich deutlich unterschreitet, finde ich es unfair und ungleichberechtigt, dass das Kindergeld nur deshalb gestrichen werden soll.

Was wäre denn, wenn ich alleine 9000 verdiene und meine Frau nichts? Demzufolge würde mir dann auch das Kindergeld gestrichen - allerdings kann man von 9000 Euro jährlich nicht zu 2. leben.

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Lohnsteuer: Eheähnliche Lebensgemeinschaft mit Anlage Unterhalt + Kind + Behinderung?

Lebe seit 01.04.2016 zusammen mit meiner Freundin und unseren leiblichen Kind in meinem Haus. Meine Freundin kriegt seit 01.04.16 keine öffentlichen Leistungen mehr, da ich eine Unterhaltsleistung für Sie erbringen muss aufgrund eines zu hohen Einkommens von mir.

Durch dies werde ich die Unterstützung einer bedürftigen Person (Anlage Unterhalt) für Außergewöhnliche Belastungen beantragen. Der Freibetrag ohne Nachweis beläuft sich auf 8652.- Euro / 12 * 9 Monate (April-Dezember) = 6489.- Euro zzgl. Mindestbeiträge zur Krankenkasse.

Sie erhält Elterngeld, lediglich den Minimalsatz von 150.- Euro (gesplittet), da dieser nicht als Einkommen zählt (erst über 150 Euro), muss ich diesen auch nicht angeben.

Sie hat ein Gesamtvermögen von 0.- Euro und ist bei mir gemeldet.

Das dürfte alles mit §33a (1) EStG in Verbindung mit BMF Schreiben vom 07. Juni 2010 Tz.3 und 12ff übereinstimmen?

Da es sich um eine eheähnliche (Bedarfs)Gemeinschaft handelt, ist Sie gleichgestellt und ich berechtigt den Anhang Unterhalt zu beantragen.

Jetzt zu den Fragen, wo ich nichts gefunden habe:

Sie ist 100% Schwerbehindert mit Ausweis und erwerbsunfähig. Erhält allerdings keine EU-Rente, da Sie keine 5 Jahre gearbeitet hat (ein Teufelskreis). Sie hätte einen Behindertenpauschbetrag von 1420.- Euro. Da Sie aber in einer Bedarfsgemeinschaft mit mir und von meinem Einkommen lebt, hat Sie natürlich auch keine Steuererklärung. Da liegt es mir nahe, den Pauschbetrag bei mir anzugeben, da Kosten durch die Behinderung auch mein Konto belasten und Sie meint sonst wäre der Betrag ja verschenkt.

Gibt es hier ein Urteil oder einen Erlass ob dies möglich ist? Oder geht das wirklich nur, wenn wir verheiratet und gemeinsam veranlagt sind? Bzw. nur wenn Sie eine eigene Steuererklärung abgeben würde (was natürlich nie der Fall sein wird).

Wie sieht es bezüglich eines leiblichen Kindes dazu aus? Wird das Kindergeld (mir bezahlt) bei einer eheähnlichen Gemeinschaft aufgesplittet (50%) und dadurch hätte ich einen höheren Kinderfreibetrag? Macht dies das Finanzamt automatisch? Momentan heißt es ja entweder Kindergeld oder Kinderfreibetrag. Bei Aufsplittung jeder die Hälfte wäre der Freibetrag höher.

Jetzt noch abschließend, wie würde es sich auf das ganze auswirken, wenn Ihr Vater für Sie wegen der Behinderung Kindergeld bekommt, er aber selbst keine Unterhaltsverpflichtungen wahrnehmen kann ggü. seiner Tochter, da er eine zu geringe Rente bekommt und die Unterhaltspflicht somit bei mir weiterhin besteht?

Vielen Dank!

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