kindergeld u Familinbeihilfe bei Ausladsaufenthalt

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Speziell in China wirst Du die Arbeitserlaubnis für 2 Jahre nur bekommen, wenn Du dort auch Deine Welteinkünfte versteuerst. Und Deinen Entsendungsvertrag wollen die chinesischen Behörden sicher vorgelegt bekommen. Da heist es bei der Vertagsausgestaltung sehr gut aufpassen.

Kenne mich mit dem Österreichischen Steuerrecht nicht so gut aus, aber ich denke mal in vielen Belangen ähnlich wie das deutsche. Wenn Du mit der Familie für zwei Jahre in China lebst und arbeitest bist Du in China steuerpflichtig und nicht in Österreich, unabhängig davon ob China und Österreich ein Doppelbesteuerungsabkommen geschlossen haben oder nicht. Darüber hinaus betragen die Lebenshaltungskosten auch in den großen Metropolen wie Peking, Shanghai oder Hongkong nur ein Bruchteil der in Östereich oder Europa.

Wenn du in Österreich weiterhin gemeldet bist, hast du ein Anrecht auf das Kindergeld.

Jedoch ist das, was du dort machst nicht ganz korrekt. Wenn du zwei Jahre lang ins Ausland gehst, ist eigentlich auch eine Ummeldung unabdingbar. Vor allem, wenn du die steuerliche Seite betrachtest. Wie sieht es denn mit deiner Arbeit aus? Wirst du weiterhin von einer Firma aus Österreich bezahlt oder von einer Chinesischen? Dies alles spielt nämlich eine Rolle, wenn es um die Frage geht, wie du es versteuern musst (also in Österreich oder China). Unter Umständen bist du nämlich, wenn du dich nicht ummeldest, in China und Österreich steuerpflichtig!

Was möchtest Du wissen?