Kindergeld für behindertes Kind über die Volljährigkeit hinaus

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2 Antworten

Für ein Kind mit Behinderung kann Kindergeld grundsätzlich ohne altersmäßige Begrenzung bezogen werden, das heißt auch über das 25. Lebensjahr des Kindes hinaus.

Es muss eine körperliche, geistige oder seelische Behinderung vorliegen.

Die Behinderung muss grundsätzlich durch einen Schwerbehindertenausweis oder ein entsprechendes Dokument (zum Beispiel Feststellungsbescheid des Versorgungsamtes, Rentenbescheid, Pflegegeld-Bescheid, Bescheinigung bzw. ärztliches Gutachten des behandelnden Arztes nachgewiesen werden.

Nach Ablauf der Gültigkeitsdauer des oben angegebenen Dokumentes (zum Beispiel bei Schwerbehindertenausweis in der Regel nach 5 Jahren) ist die Verlängerung oder ähnliches vorzulegen

Mehr dazu hier:

http://www.arbeitsagentur.de/nn_26532/zentraler-Content/A09-Kindergeld/A092-sozialrechtliche-Leistungen/Allgemein/Behinderte-Kinder.html

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Ja, aber nicht weil er "seit dem drei Lebensjahr" bei euch gewohnt hat.

Sondern weil die Krankheit vor Vollendung des 25. Lebensjahres eingetreten ist.

Es ist allerdings möglich, dass ihr euch mindestens in Höhe des Kindergeldes an der Betreuung beteiligen müsst. In dem Fall würde das Kindergeld vom Träger abgezweigt werden.

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Gaenseliesel 15.01.2014, 14:31

Hallo EnnoB. verstehe ich den Inhalt jetzt falsch ? :

Es ist allerdings möglich, dass ihr euch mindestens in Höhe des Kindergeldes an der Betreuung beteiligen müsst. In dem Fall würde das Kindergeld vom Träger abgezweigt werden.

meinst du es auch so ? :

Eine Abzweigung liegt im Ermessen der Familienkasse. Sie kann das Kindergeld abzweigen, muss es aber nicht. In der Regel wird die Familienkasse das Kindergeld für ein behindertes Kind nicht abzweigen, wenn die ( Pflege)Eltern Aufwendungen für das behinderte volljährige Kind haben, die mindestens der Höhe des ausgezahlten Kindergeldes entsprechen.

Diese Aufwendungen müssen tatsächlich durch die Betreuung und Pflege des Kindes entstehen und sind der Familienkasse glaubhaft zu machen.

Bin evtl. aber auch etwas begriffsstutzig heute :-(( soll ja vorkommen ... Gruß ! K.

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EnnoBecker 15.01.2014, 14:43
@Gaenseliesel

Es kommt drauf an. Wenn die Pflegeeltern unterhaltspflichtig gegenüber dem Kind sind, der tatsächliche Unterhalt aber durch die entsprechende staatliche Institution durchgeführt wird, dann ist das KiG "weg" - ob nun im Wege der Abzweigung oder Weiterleitung.

Ist ja auch nachvollziehbar - kein Kind zu unterhalten --> kein Kindergeld.

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Gaenseliesel 15.01.2014, 15:21
@EnnoBecker

EB, Es kommt darauf an..... Haben die Pflegeeltern also Aufwendungen in Höhe des Kindergeldes, könnten sie ggf. Anspruch haben. Ansonsten klar, keine entspr. Aufwendungen - kein Kindergeld ! Alles klar dann ! K.

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EnnoBecker 15.01.2014, 15:22
@Gaenseliesel

So meinte ich das.

Wer Frauen versteht, kann in der Regel auch die Farbe Neun riechen.

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