Frage von schwukele, 40

Kindergeld beim Wohngeldantrag angeben?

Ich bin Student und habe jetzt ein Stipendium bekommen. Da ich deswegen dem Grunde nach nicht mehr BAföG-berechtigt bin, steht mir Wohngeld zu.

Mir ist bekannt, dass mein Stipendium zu 50 % als Einkommen angesetzt wird. Wie sieht es aber mit dem Kindergeld aus? Da ich noch unter 25 bin, erhalten formal meine Eltern für mich Kindergeld, allerdings zahlt es die Familienkasse direkt auf mein Konto aus (ich wohne alleine).

Ist das Kindergeld nun MEIN Einkommen oder nicht? Eigentlich steht es ja meinen Eltern zu!?

Antwort
von wfwbinder, 33

Da Deine Eltern es direkt an Dich auszahlen lassen ist es Unterhalt Deiner Eltern an Dich. 

Das ist kein Einkommen, sondern ist wie geschrieben, Unterhalt.

Kommentar von Gaenseliesel ,

wfwbinder,  ich glaube bei einer " Abtretung " zählt das KG dann doch. Schau bitte auch du noch einmal: 

http://wohngeldantrag.de/geld/leistungen\_kindergeld.htm

 

Kommentar von wfwbinder ,

Lieber Gaenseliesel, vielen Dank für den Link, aber er bestätigt genau was ich schrieb, nämlich, dass das Kindergeld als Unterhalt zählt:

 Das Wohngeld hat keinerlei Einfluß auf Berechtigung und Höhe des Kindergeldes und das Kindergeld wird bei dem Wohngeld nicht als Einkommen angerechnet. Dennoch erreichen uns immer wieder verzweifelte Mails, Chatanfragen und Telefonate über die Sozialhotline, daß das Kindergeld durchaus auf das Wohngeld angerechnet wurde und man von uns wissen wollte, wie man dagegen vorgehen könne. In 99,9% aller Fälle lautet unsere Antwort: gar nicht. Ein Widerspruch oder eine Klage ist vollkommen sinnlos.Hintergrund dafür, daß das "Kindergeld" bei dem Wohngeld angerechnet wurde, ist der Umstand, daß es sich gar nicht um das "Kindergeld" handelt, welches von der Anrechnung bei dem Wohngeld ausgeschlossen ist. Vielmehr handelt es sich um stinknormalen Unterhalt, der durchaus seine Berücksichtigung bei Wohngeld findet.

Womit Du natürlich Recht hast ist, dass ich es verabsäumte zu schreiben, dass der elterliche Unterhalt angerechnet wird. Muss doch aber, denn sonst hätten ja die Kinder von Einkommensmillionären Wohngeldberechtigung, trotz evtl. 1.000,- Euro und mehr Unterhalt pro Monat.

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