Kindergeld bei hoher Ausbildungsvergütung?

2 Antworten

Hallo,

diese Frage kommt primär doch sicher von der Tochter, oder ? ;-)

Dies ist zumeist ein Thema zwischen Kind und Eltern, wenn die Sprösslinge flügge werden und der Wunsch nach einer eigenen Wohnung spruchreif wird.

Also..... grundsätzlich: Lt. Gesetz haben in erster Linie die Eltern den Anspruch auf Kindergeld, denn sie sind den Kindern gegenüber, bis zur ersten wirtschaftlichen Selbstständigkeit zum Unterhalt verpflichtet.

Angenommen, ihr seid mit dem Auszug der Tochter nicht einverstanden (weil evtl. Minderjährig, Ausbildungsbetrieb ist von zu Hause aus gut erreichbar) steht ihr nicht in der Pflicht das KG auszuzahlen, solange ihr gewillt seid, ihr den Unterhalt innerhalb der Familie problemlos zu gewähren.

Alles andere ist eine Frage der innerfamiliären Absprache, wie z.B. die KG Abzweigung an die Tochter. Dazu stellt man dann einen Abzweigungsantrag an die Kindergeldkasse.

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Hallo Gaenseliesel, die Frage kommt nicht von der Tochter, evtl. möchte man nur etwas wissen, wenn diese Frage von der Tochter gestellt wird! Die Tochter ist volljährig und möchte demnächst ausziehen. Es stellt sich nicht die Frage, ob wir Ihr das Kindergeld geben oder nicht, es stellt sich die Frage, ob nach Abzug Ihres Barunterhaltes, abzüglich des Kindergeldes eine Unterhaltsverpflichtung besteht oder nicht. Sie besteht definitiv nicht, da die Ausbildungsvergütung so hoch ist, das sie Ihren Lebensunterhalt nach D- Tabelle bestreiten kann. Die Frage ist, ob wir rein rechtlich gesehen Ihr das Kindergeld überweisen müssen oder nicht?

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@mtsoft

Ach so, also vorausschauende Überlegungen :-) !

Es gibt nicht für alle Gestaltungsformen des Lebens eine gesetzliche Grundlage.

Jetzt richtet sich Unterhalt/Kindergeld nach den Gegebenheiten der Ausbildung des volljährigen Kindes. 

Kann die Tochter ihren Unterhalt also aus eigenem Einkommen bestreiten, seid ihr nicht mehr in der Pflicht, das ist richtig !

Kindergeld steht, wie gesagt in erster Linie den Eltern zu, selbstverständlich auch weiterhin zur Verwendung für das Kind !

Solltet ihr das KG z.B. monatlich für die Tochter sparen wollen, kommt es letztlich ja auch der Tochter zu Gute.

So habe ich es seinerzeit gehalten und dabei nicht nach Paragrafen gefragt, es wurde aber mit dem Kind im Vorfeld so abgesprochen. Die Freude war bei der Auszahlung entsprechend groß !

Diese Handhabe ist sicher nur machbar, bei intakten Verhältnis zw. Eltern und Kind.

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@Gaenseliesel

Danke für die Antwort, ich persönlich wäre zunächst für sparen. Es gäbe ja auch nioch die Möglichkeit die Hälfte ausbezahlen und die andere Hälfte sparen...kommt Zeit kommt Rat, noch wohnt sie bei uns!

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@mtsoft

absolut richtig !

Sobald die Frage akut wird, werden sich auch akzeptable Wege finden !

Gruß !

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Google mal unter Abzweigungsantrag

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Abzweigungsantrag bedeutet ja lediglich, das das Kind einen Antrag zur direkten Auszahlung des Kindergelde an sich stellen kann. Die Voraussetzung dafür ist nicht gegeben.

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