Kinder-Spar-Plan! Welches Produkt ist empfehlenswert? Koppelung mit Unfallversicherung sinnvoll?

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Fondssparpläne mit einem nicht zu geringen Aktienanteil sind das Mittel der Wahl. Immer!

Die Kombination mit irgendwelchen Versicherungen ist für alle bis auf die, die diese Produkte verkaufen, uninteressant.

Welches Produkt ist empfehlenswert um einen Kindersparplan zu besparen.

Fondssparplan mit hoher Aktienquote.

Macht die Integration einer Unfallversicherung Sinn

Nein. Vorsorge und Risikoabsicherung immer trennen. Kinder können im Rahmen einer Familienunfallpolice mitabgesichert werden.

Kennt jemand Anbieter?

Ja ganz viele.

Eine Kombination Unfallversicherung und Sparplan macht definitiv keinen Sinn. Um das Kind gegen Unfall abzusichern, sollte es in die UV der Eltern mit aufgenommen werden. Eine Kinderinvaliditätsversicherung ist einer Unfallversicherung vorzuziehen. Die meisten Kinder haben keinen Unfall sondern werden krank. Eine Unfallversicherung alleine reicht da nicht aus. Wenn jetzt zu diesem Desaster, auch noch ein finanzielles Problem kommt, ist die Katastrophe komplett. Es gibt hier die unterschiedlichsten Angebote. Mit einmaliger Kapitalzahlung, mit lebenslanger Rente oder Kombination beider Modelle. Es ist nämlich zu bedenken, wenn das Kind eine Behinderung behält, wird es entweder überhaupt keine Einkünfte später haben oder unter Umständen nur sehr geringe. Auch dieses Risiko lässt sich damit etwas abfedern.

Eine der besten Möglichkeiten, für sein Kind zu sparen ist einen Fondssparplan mit Investmentfonds einzurichten. Bei der langen Laufzeit am besten sogar aus reinen Aktienfonds. Will man die Vorsorge über seinen Tod absichern wollen, ist eine zusätzliche Risikolebensversicherung möglich. So ein Fondssparplan kann man quasi für das ganze Leben brauchen. Entnahmen für den Führerschein und das erste Auto, sind ebenso möglich wie die Kompensation von finanziellen Engpässen während dem Studium oder der Berufsausbildung. Wenn der Sprößling dann selbst Geld verdient, kann er den Sparplan weiter nutzen für seine Altersvorsorge. Bei dem Sparplan sind Aktienfonds zu bevorzugen wegen der vermutlich längeren Laufzeit. Fondssparpläne gibt es bereits für eine Mindesteinzahlung ab 25 € pro Monat. Verfügbarkeit, Erhöhung, Reduzierung oder Kündigung, keine feste Laufzeit, keine Stornokosten. Aktienfonds haben nachweislich alle anderen Anlageformen in Bezug auf Rendite und Sicherheit weit übertroffen. Aktienfonds sind sehr gut diversifiziert, weil sie viele Aktien im Portfolio haben. Die Anlage ist inflationsgeschützt, da Aktien Sachwerte sind und auch insolvenzgeschützt, weil Aktienfonds Sondervermögen sind. Aktienfonds schwanken, weil die Märkte volatil sind, aber das hat nichts mit Sicherheit zu tun. Zu einem Bausparvertrag, Sparbuch, Ausbildungsversicherung oder zu ETFs würde ich nicht raten. Diese Produkte sind nicht nur unnötig sondern haben auch noch andere Nachteile

Wie sollte eine Freundin von mir investieren?

Eine Freundin von mir ( 23 Jahre alt) verdient monatlich ca 1850 Euro. Monatlich könnte sie etwa 500 Euro sparen. Angespart hat sie jetzt bereits ca 21000 Euro. Ich gab ihr neulich den Tipp gegeben vom kostenpflichtigen Sparkassengiro zu einer Onlinebank zu wechseln. Sie hat sich für die Comdirectbank entschieden und dort ein Girokonto, Tagesgeld und Depot eröffnet. Auf ihrem alten Tagesgeld bekam sie 0,5 % Zinsen. Daher hat sie auch ein zusätzliches Tagesgeld bei Moneyou eröffnet (aktuell 2,75%). Da ich in Fonds investiere hat sie sich darüber etwas schlau gemacht. Sie macht sich nun Gedanken über eine sinnvolle Aufteilung ihres Geldes. Direkte Aktieninvestments sind ihr zu riskant und möchte sie nicht. Ich denke das ist auch so in Ordnung. Sie möchte gerne monatlich 500 € sparen und das auch ca 10-15 Jahre durchziehen. Eine Festzinsanlage (10 Jahre für 4,5 % p.a.) möchte sie gerne von der Rendite her schlagen. Dafür ist sie bereit auch ein überschaubares Risiko einzugehen. Ihre Aussage dazu konservativ, moderat bis ausgewogen. Jetzt ist ihre Frage wie viel Geld sie wie und wo investiert. Wie viele Fonds sie sich aussuchen sollte um breit zu streuen und was für welche? Welche Kategorie (Renten, Aktienfods, Geldmarkt, Misch, Immobilien etc. bzw diese kombinieren und dafür gute Fonds). Wie viel Geld sie sich aufs Tagesgeldkonto legen sollte und wie viel sie in welches Produkt einzahlen sollte. Gibt es noch andere gute Sparprodukte fragt sie?! Für die Altersvorsorge besitzt sie eine private Rentenversicherung und eine Riesterrente (abgeschlossen beides mit dem 18. Lebensjahr). Weiterhin hat sie versicherungstechnisch eine Berufsunfähigkeit mit garantierter Beitragsrückzahlung, eine Unfallversicherung mit garantierter Beitragsrückzahlung, Haftpflicht, Rechtsschutz, Auto, Hausrat) ich denke in diesem Bereich ist sie gut abgesichert. Ich hoffe die Frage ist ordentlich gestellt und findet ein paar gute Antworten. Danke im Vorraus. Von Bankberatern hält sie nicht mehr viel ( die haben ihr in der Vergangenheit immer nur Mist angedreht). Deshalb versucht sie sich jetzt ein eigenes Bild zu machen und ihren Horizont zu diesem Thema zu erweitern und nach vielen Meinungen eine gute auf sie zugeschnittene Anlagemöglichkeit zu finden. Auch hat sie sich Gedanken gemacht über einen unabhängigen Berater. Sie glaubt aber, dass dieser Weg nicht so der richtige für sie ist und möchte da auch kein Geld bezahlen da ihr angespartes noch nicht in den Wohlstand geht.

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Macht es Sinn meinen Riestervertrag zu wechseln um das Kapital entnehmen zu können?

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Jetzt bräuchte ich mal euren Rat. Ich würde ziemlich gerne das Geld der Riester entnehmen. Nach meinen Recherchen wäre es möglicherweise sinnvoll zu einem anderen Anbieter zu Wechseln (z.B. Wohnriester bei der LBS) ohne das mir die bisherigen Zulagen verloren gehen.

Ist das ein sinnvoller Plan oder muss ich hier mit weiteren Problemen rechnen (außer ca. 100 Euro für die Wechslergebühr). Könnt ihr mir hier etwas empfehlen?

Über eine Rückmeldung wäre ich sehr dankbar!

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Wegeunfall: an der Straße beim Bäcker gehalten und gestürzt, zahlt die Unfallversicherung?

Liegt eine Wegeunfall vor: Eine Freundin von mir hat auf ihrem Weg zur Arbeit an der Straße beim Bäcker angehalten, hat sich eine Breze gekauft und ist dann gestürzt, zahlt die Unfallversicherung - oder wie ist die Lage?

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Auf der Suche nach Ergänzungsmöglichkeiten zu meiner privaten Rentenvorsorge bin ich auf teils attraktive Sparplan-Angebote diverse Wohnungsbaugenossenschaften gestoßen. Unter anderem auf die Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft eG, die ein Produkt namens Zielsparen offensiv bewirbt. Ab dem 15. Sparjahr erhält man satte 50% Bonus auf die jährliche Sparleistung. Bei 100 Euro auf 25 Jahren kommen derzeit (variabler Basiszins) 51.573,14 Euro heraus – macht eine Rendite von etwa 4 Prozent!

Das bietet mir doch, wenn ich richtig informiert bin, kaum eine Privat-Rente, oder? Deren Garantiezins (auf den Sparanteil!) liegt bei 1,75 Prozent. Natürlich hat ein solcher Vertrag – weil man statt Kapital ja auch Rente nehmen und steinalt werden kann – durchaus eine Daseinsberechtigung. Aber: Lohnt es sich nicht, seine Altersvorsorge möglichst vielschichtig aufzubauen? Ich denke mir 100 Euro in so einen Genossenschafts-Sparplan, 100 Euro in eine Privat-Rente, 100 Euro in Riester und/oder Rürup und ein Rest in Fonds-Sparpläne...!?!

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Mir stellt sich angesichts dieses für mich völlig neuartigen Genossen-Sparplans aber die Frage: Ist das sicher? Die CSG macht dazu auf ihrer Webseite widersprüchliche Angaben. Mal heißt es, man sei in einem Sicherungsfonds, der noch nie habe einspringen müssen... Dann aber heißt es auch, dass man auf das Einspringen keinen Rechtsanspruch hat. Ja, was denn nun!? :-)

Auch westdeutsche Anbieter wie die Spar- und Bauvereine in Solingen und Hannover bieten vergleichbare Produkte – wohl mit ähnlichen Sicherheits-Bedingungen. Mich interessiert vor allem Euer persönlicher Eindruck... Würdet ihr so einen Vertrag abschließen? Er ist ja recht flexibel – im Gegensatz zu Versicherungen und hat dazu doch auch eine Top-Rendite ohne Volatilität... Oder!?

Kennt sonst jemand von Euch ähnlich gute "Banksparpläne"?

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Wie würde sich der Reale Gegenwert von Edelmetallen bei einer Währungsreform entwickeln?

Angenommen es gäbe eine Währungsreform des Euros oder US-Dollars und man hätte physisch in Edelmetalle investiert (man hätte also z.B. Gold, Silber, Platin oder ähnliche Metalle in Barren oder Münzform im Schließfach bzw. in Keller liegen).

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Wie würde sich wohl die Kaufkraft dieser Metalle entwickeln - also wie viel wirkliche Werte z.B. Nahrung, Grundstücke, Kleidung u.ä. könnte man sich nach einer Währungsreform für die gleiche Menge der Metalle kaufen?

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Ich könnte mir vorstellen, dass vor allem industiell genutzte Metalle (Silber, Platin und dergleichen) erst einmal an Wert verlieren, da die Wirtschaft unter der Währungskrise zu leiden hat. Hätte aber beispielsweise Gold grundsätzich eine höhere Kaufkraft da das Vertrauen in die neue Währung noch nicht groß ist - oder wäre es im Gegenteil sogar eher wahrscheinlich, dass der/die bankrotten Staaten dann Goldreserven verkauften um die Krise zu minimieren und so zumindest die Goldpreise wieder etwas einbrechen?.

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Gibt es gute (auch alternative) Strategien Geld möglichst sicher und sinnvoll über eine Währungsreform zu sichern?

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Ich freue mich auf eure Meinungen :o)

MfG Sam

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