Kilometersatz bei "Dienstwagen" mit Bruttoentgeltumwandlung

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Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass die Konstruktion nicht wasserdicht ist. Mein AG ist eine sehr große Firma die sehr darauf bedacht ist, das alles rechtlich sauber ist und auch das entsprechende Legal Department hat um das zu überprüfen.

Weil die RV zur Sprache kam: Dieses Modell bekommen nur Mitarbeiter, deren Brutto auch mit den Abzügen nicht unter die Bemessungsgrenze fällt.

Ich versteuere in diesem Modell ja auch den geldwerten Vorteil für alle Leistungen: Benzin, Versicherung, MwSt. auf Leasingrate - nur eben die eigentlichen Leasingkosten nicht, die werden nach der Dienstwagenmethode verrechnet.

Ich versteuere in diesem Modell ja auch den geldwerten Vorteil......

Das ist ja auch nicht der Grund des Wunderns. Der Abzug vom Brutto ist es.

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@FREDL2

Vom Brutto zieht mir die Firma ihre Kosten ab - also so dass der Firma keine eigentlichen Kosten entstehen. Außerdem noch eine geldwerten Vorteil für die Mwst auf die Leasingrate (die Firma verrechnet das ja Netto). Als geldwerten Vorteil ziehen Sie mir das aber als Dienstwagen nach der 1%/0,03% Regel ab. Die Firma berechnet also alles so, als hätte ich einen Dienstwagen (steuerlich), verringert aber mein Gehalt um die Kosten die ihr entstehen, da mir nach Firmenrichtlinien kein "gesponserter" Dienstwagen zusteht. Das Auto ist über die Leasingfirma auf mich zugelassen. Daher wird aber jede Dienstreise mit diesem Auto so abgerechnet, wie mit jedem privaten PKW (was es ja kostentechnisch auch ist).

Ich frage mich gerade ob ich in der Einkommensteuererklärung irgendwas zum Auto angeben muss, oder ob das über die ermittelten Beträge vom AG zumindest schon alles passt. (jetzt mal ganz abgesehen von den Dienstreisen).

Vielleicht mal Kollegen fragen, die das schon länger machen....

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Die verschiedenen Brutto-Netto-Rechner im Internet führen hier die verschiedenen Ergebnissen...

Wer kann helfen?

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Frage zu kilometerpauschale bei Selbstständigen

Hallo miteinander :) Ich bin Freiberufler und nutze mein Auto sowohl dienstlich als auch privat.

Momentan fahre ich einen verbrauchsarmen, günstig versicherten Opel Corsa, der mich pro km etwa 0,18 € kostet (darin ist Sprit, Versicherung, Steuern, Werkstattkosten, Service und Wertverlust usw. enthalten. Mein Wagen fährt somit sehr günstig, weitaus günstiger als der Betrag (0,30€) den man pro km beim Finanzamt geltend machen kann.

Nun ist es ja so dass man bei 10-50% gewerblich gefahrenen km ein Wahlrecht hat ob der Wagen als Privat- oder Betriebsvermögen gilt. Wird der Wagen mehr als 50% gewerblich genutzt, so wird er zwangsläufig als Betriebsvermögen gewertet.

Nun zu meiner eigentlichen Frage: Angenommen es steht kurz vor Jahresende knapp auf knapp was den gewerblich gefahrenen Anteil betrifft und stehe bspw. bei 51% gewerblich zu 49% privat, sollte ich dann versuchen diesen Anteil wieder unter 50% zu drücken z.B. in dem ich zu den Kunden mit öffentlichen Verkehrsmittel fahre und/oder eine private Reise mache?

Denn wenn ich das Steuersystem richtig verstehe, so arbeiten (bei meinem 18ct/km-Wagen) die 30ct, die ich pro km absetzen darf so lange für mich, so lange der Wagen als Privatvermögen gilt, da ich ja mehr absetzen darf, als er tatsächlich kostet. Und sobald der Wagen als Betriebsvermögen gilt arbeitet der 30ct-Satz gegen mich!

Ist meine Überlegung richtig oder habe ich da einen Denkfehler?

Ich möchte das in einem Beispiel veranschaulichen:

Auto-Kosten pro Jahr 5800€, gefahrene km: 32000 km

Szenarion A: Ich fahre 15900 km (49,7%) betrieblich. Nun darf ich 15900 x 0,30€ = 4770€ von der Steuer absetzen.

Szenario B: Ich fahre 16100 km (50,3%) betrieblich. Nun gilt der Wagen als Betriebsvermögen, was zu Folge hat dass ich alle Kosten (5800€) abzüglich den privat gefahrenen km (15900 km x 0,3 = 4770 €), also 5800 minus 4770 = 1030€ absetzen darf.

Fazit: Wenn ich ausgegangen von Szenario B nur 200 km mehr privat fahre darf ich 3740€ mehr von der Steuer absetzen, da für mich die Wertung als Privatwagen großen Vorteil bringen würde.

Hab ich da einen Denkfehler oder ist das wirklich so? Für hilfreiche Antworten wäre ich dankbar! :)

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