Kfz-Steuer, Bescheid und Erhebung?

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4 Antworten

Wurde dem Finanzamt eine Einzugsermächtigung zur Kraftfahrzeugsteuer erteilt, gilt diese Einzugsermächtigung - sofern sie nicht widerrufen wurde - auch für künftig fällig werdende Beträge zur Kraftfahrzeugsteuer.

Der Einzug der Kraftfahrzeugsteuer erfolgt also seit dem 14. Februar 2014 nicht mehr durch das Finanzamt sondern durch den Zoll.

"sofern sie nicht widerrufen wurde" oder durch Finanzamt oder Zoll gelöscht wurde, da eine unglaublich hohe Zahl von Steuerpflichtigen falsche Bankverbindungen angeben.

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@vulkanismus

Bei Angabe einer falschen Bankverbindung wurde der Steuerpflichtige wohl schon durch das Finanzamt über die Unmöglichkeit der Abbuchung informiert und aufgefordert, eine korrekte Bankverbindung zu hinterlegen.

Ich gehe mal davon aus, dass sich der Zoll ebenso verhalten wird, oder?

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@Primus

Nein, das Finanzamt informierte nicht. Wozu auch. Die "guten" Leute wussten doch vorab, dass sie sich idiotisch verhalten.

Es begann sofort mit dem Mahn- u. Vollstreckungsverfahren.

Gut ausgebildete Vollstrecker kamen sogar sofort mit dem Hammer.

Es ist anzunehmen, dass sich an der Arbeitsweise des Zoll nichts verändert hat.

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@vulkanismus

So hart wird also durchgegriffen. Gut dass ich bis dato keinerlei Erfahrungen auf diesem Gebiet sammeln musste ;-)

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@Primus

Das ist nicht hart.

Es ist genau das, was dem Auftrag der Beamten entspricht.

Und den haben sie letztlich von uns, dem Volk, den "Dummen", die ihre Steuern rechtzeitig und vollständig bezahlen.

Und - diese Vorgehensweise beinhaltet auch eine Warnung an evtl. spätere Sünder.

Ebenso verhält es sich übrigens mit Bußgeldern. Wer Schulden in dieser Richtung hat, geht zu Fuss (zumindest in meinem früheren Bereich).

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@vulkanismus

Daran ist auch nichts auszusetzen. Allerdings fände ich es gerechter dass jedem, der - aus welchen Gründen auch immer einen Bock geschossen hat - einmalig die Chance zur Behebung seines Fehlers gegeben wird.

Aber so ist das Leben - hart, aber ungerecht ;-))

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@Primus

Die Chance hatte er ja.

Er hätte nur rechtzeitig überweisen müssen.

Nochmal - es ist nicht ungerecht, wenn die bewussten Schwindler eine über die Rübe kriegen.

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@vulkanismus

Solange es nur die "Bewussten" trifft, habe ich dem nichts entgegen zu setzen.

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da hätten die Behörden ja viel zu tun, denn wenn man die in D zugelassenen Fahrzeuge nimmt, der laut KBA bei über 60 Mio Fahrzeugen liegt, dann wäre das wohl ein Chaos ohne Ende durch so eine Umstellung!

Wer eine gültige Kontoverbindung angegeben hat, muss nichts tun. Wer jedoch keine gültige oder falsche Kto-Verbindung angegeben hat, der sollte sich kümmern um die Richtigstellung der Daten. Das ist jedoch kein Unterschied zu vorher, denn auch als das Finanzamt eingezogen hat, wäre man damit in Probleme geraten.

Was man prüfen sollte - wie in der Presse zu lesen - ist die Richtigkeit der Daten, der Beträge, die abgebucht werden. Hier soll es angeblich zu Problemen bei der Datenweitergabe gekommen sein.

Übrigens: bei mir wurde schon abgebucht und alles war fein! Ob Zoll oder nicht ist mir dabei egal.

Wo hast du nur diesen Schwachsinn gelesen!?? NATÜRLICH besteht überhaupt kein Handlungsbedarf für den Steuerpflichtigen, der bisher das Finanzamt hat abbuchen lassen!

Du wirst auch nicht sofort Versicherungsbetrüger, wenn du die Prämie versäumst...

Jeder war bisher verpflichtet, abbuchen zu lassen (ohne Konto keine Zulassung).

Wenn die Abbuchung nicht funktionierte, wurde man zum Vollstreckungsschuldner.

Die Versicherung hat damit nichts zu tun.

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@vulkanismus

Sorry, nach meinem Verständnis bezog sich der Fragesteller eben NICHT auf einen Störfall, sondern den Standard-Kfz-Steuerschuldner. Eben dieser hat KEINERLEI Handlungsbedarf durch den Übergang vom FA zum Zoll.

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@mig112

Du bist aber von einem "Störfall" ausgegangen.

Oder dieser Hinweis "der bisher das Finanzamt hat abbuchen lassen" war nicht angebracht.

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